Schlagwort-Archive: tür

Radikal kombinieren

waschmaschine-klo5.jpg waschmaschine-stuhl.jpg

Durch das Kombinieren von 2 Dingen, die man normalerweise als nicht zusammengehörig vermutet, entstehen immer wieder kreative Innovationen. Manche davon sind allerdings wirklich radikal:

Waschmaschine über der WC-Schale
Das gebrauchte Waschwasser kann zur Toilettenspülung verwendet werden. Wem das zu abartig erscheint, der kann sich vielleicht erwärmen für

Waschmaschine/Trockner im Stuhl
Durch ein spezielles Verfahren aus Wasserdruck und ionisierter Luft ist kein eigener Trockner nötig.

Bierfass (flach) in der Kühlschranktür eingebaut
Warum mit einzelnen Flaschen herumschlagen, die in der Türe doch nur kippen?

Überwachungskamera im Ventilator
Ist in Firmen schon üblich, warum nicht auch im privaten Heizlüfter?

Lautsprecher/Radio/Aromatherapie/Mehrfarben-Licht
Gleich 4 Anwendungsbereiche und 7 verschiedene Lichtfarben: Sehr platzsparend!

Kabelloses Radio im Badezimmerspiegel
unterstützt das morgentliche Trällern im Bad!

Bräunungslampe in der Dusche
lässt Bekannte vor Neid erblassen, weil Sie so schön braun sind.

Eine ähnliche Idee wurde von Studenten in meiner Übung ‚Kreativität und Innovation‘ gestern geboren: Nachdem Leute, die nächtelang vor dem Computer sitzen, immer als Bleichgesichter herumlaufen, wäre es doch angebracht, einen Bildschirm mit eingebauter Bräunungslampe anzubieten. Computerfreaks würden dann als Freizeithelden braungebrannt beneidet werden!

[Quelle: This Old House via Creax]

[Osborn-Checkliste: Kombinieren]
[ASIT-Prinzip: Unify]
[TRIZ-Lösungsprinzip Nr. 5: Vereinen/Kopplung]

Innovation durch Weglassen

ktm-x-bow.jpgVor einigen Tagen habe ich über ASIT (Advanced Systematic Inventive Thinking) berichtet. Ein wichtiger Teil dieser Methode ist das ‚Weglassen‘ eines oder mehrerer Bestandteile. Die österreichische Firma KTM hat dies mit ihrem Fahrzeug X-Bow extrem betrieben. Weggelassen wurden:

Scheiben, Türen, Fenster und Dach, Klimaanlage, Radio, Servolenkung und Bremskraftverstärker. Selbst von elektronischen Regelungen wie ABS und dem Schleuderschutz ESP, woanders längst eine Selbstverständlichkeit, will Österreichs neuer und einziger Automobilbauer nichts wissen. Auch Airbags sucht man vergeblich. Schreibt die SZ-online am 14.7.2008.

Dieser Vorgang ist übrigens häufiger zu beobachten: Innovation über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg, heißt auch, dass ein Produkt irgendwann einmal überfrachtet wird. Derzeit passiert das im Automobilbereich mit der Elektronik. Damit wird das Produkt immer anfälliger, der Kunde immer satter. Und sehnt sich irgendwann einmal nach der ‚puren‘ Urform zurück.

Die ersten Fahrzeuge sind im August 2008 ausgeliefert worden. KTM verspricht einen Spaß wie beim Motorradfahren, aber halt auf 4 Rädern.

[Foto: KTM]

CDs brennen ohne Software

cdbrennen.jpgFantastisch: Ich brenne ungefähr EINE CD im Jahr. Da hab‘ ich keine Ahnung mehr, wie das mit Nero und Konsorten geht. Und deshalb bin ich bei der Meldung ‚CDs brennen ohne Software‘ auch sofort hängen geblieben. Was wird da angeboten?:

Der Hersteller TX-WEA aus Frankreich bietet drei verschiedene Varianten des „intelligenten“ Rohlings an: Eine speziell für Fotos, die nicht nur das direkte Speichern, sondern immerhin auch die Grundmöglichkeit zum Drehen und Vorauswählen der Bilder bietet. Bis zu 950 Aufnahmen niedriger und 460 Fotos hoher Fotoqualität passen auf die 680 Megabyte große CD. Ein weiterer Rohling ist für unkritische Daten geeignet, und eine weitere CD bietet Speicherung und Schutz für sensible Daten. Die Rohlinge für vertrauliche Informationen besitzen zusätzlich zu dem Brennprogramm eine automatische Verschlüsselungssoftware.

Man kann diese CDs direkt auf der Homepage von TX-WEA bestellen oder aber in Google andere Lieferanten suchen. Auf ebay werden diese Rohlinge schon ab dem berühmten 1 Euro zur Versteigerung angeboten. Natürlich kosten sie mehr als ’normale‘ Rohlinge, aber für Seltenverwender wie mich – ideal!

Das passt übrigens genau zum Konzept, das von Microsoft angeblich in Zukunft angesteuert wird: Miete deine Software immer nur dann, wenn du sie brauchst und auch nur das, was du brauchst! Gerade Kleinunternehmer haben oft Angst, Ihre Daten außerhalb ihres Computers zu lagern. Genaugenommen sind diese Daten aber auf einem professionellen Server wahrscheinlich viel besser gesichert als auf ihrem eigenen PC. Ich hatte in den vergangenen Jahren schon ganze Datenbanken ausgelagert (so wie auch diesen Blog) und jetzt mein Customer Relations Management (bei salesforce.com) und bin damit bisher immer gut gefahren.

Gefunden in der WELTonline

[Foto: pixelio.de]

Brustvergrößerung durch Silikonbusen…

…brachte den Durchbruch auf diesem Spezialgebiet der Schönheits-Chirurgie. Wie es halt bei radikalen Innovationen ist, waren die ersten Jahre mit vielen Rückschlägen gepflastert: Die Silikonkissen haben sich manchmal verschoben oder sind geplatzt. Sie mussten früher alle paar Jahre ausgetauscht werden. Außerdem haben sie öfters gesundheitliche Schäden verursacht. Mit zunehmender Praxis der Ärzte und ständiger Weiterentwicklung des Materials ist dieser medizinische Eingriff heute schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Natürlich kann immer noch etwas passieren…

Wer das alles vermeiden möchte und die doch hohen Kosten einer Operation scheut, kann sich beisilikonbrust.jpg Yatego um knapp EUR 120,00 einen Silikonbusen bestellen, der einfach auf die bestehende Brust gelegt oder geklebt wird.

Im Zuge meiner Recherchen rund um das Thema habe ich festgestellt, dass Silikonpölster in verschiedenen Bereichen des Körpers zur Stützung und Stärkung verwendet werden. Der Hit erscheint mir: Silikonpölster als Einlagen für Highheels, um den Fuß zu schonen!

[Foto: Yatego]

Die Autotür verschwindet…

…um aus- oder einzusteigen: Sie rollt sich nämlich nach unterhalb weg. Ein Student von der FH Salzburg (Andreas Steinbacher), den ich im Fach ‚Kreativität und Innovation‘ für Radikale Innovation begeistern konnte, hat mich auf folgendes Video hingewiesen, das er dem Blog ’sinn-frei‘ entnommen hat:

Nach Durchsicht zahlreicher Kommentare auf anderen Blogs (das Video wurde übrigens bereits mehr als 2 Millionen mal abgerufen!) war ich kurz geneigt, an eine ge’fake’te Sache zu glauben. Weitere Recherchen haben ergeben, dass ein gewisser John A. Townsend schon in den 90ern Patente angemeldet, diese aber angeblich nie bezahlt hat, weil seine damalige Firma Joalto trotz zahlreicher Sponsoren nach dem ‚Verbrennen‘ mehrerer Millionen für die Entwicklung in Konkurs ging. Jetzt lebt die Geldsuche offenbar unter neuem Namen JaTech wieder auf. Townsend selbst ist jedenfalls weiterhin von seiner Idee beseelt, hat viele Sicherheitsbedenken lösen können und auch eine neue Gurthalterung samt verstellbarer Sitzseitenlehne erfunden, um seine Idee der versenkbaren Türe überhaupt zu ermöglichen.

Schon in den 90ern hatten sich etliche große Automobilfirmen für das Prinzip der versenkbaren Autotüre interessiert, aber nach näherer Prüfung die Finger davon gelassen. Eigentlich schade, denn im Sinne einer ‚radikalen Innovation‘ klingt die Idee wirklich bestechend. Und zeigt wieder einmal, dass solche Innovationen unheimliche Hürden bis zu einem möglichen Erfolg überwinden müssen.

Schneiden mit Laser

1960 wurde der erste Laser (ein Rubinlaser) gebaut. Mittlerweile gibt es sensationelle Weiterentwicklungen. Laser wird zum Schneiden, Schweißen, Kleben, Entfernen und Messen von Dingen eingesetzt. Sicher ist diese Liste noch wesentlich länger. Nehmen wir den Bereich des Präzisionsschneidens heraus:

In der Medizin wird der Laser bei Operationen wie ein Skalpell genutzt. Das stellt sicher eine radikale Innovation gegenüber der früheren Verwendung von anderen Schneidewerkzeugen dar. Mit Laser werden Tätowierungen und Narben entfernt, aber auch Teile von Nieren. Gerade im Bereich der Augen wird ebenfalls viel mit Laser gearbeitet.

Auch in der Metallindustrie wird häufig mit Laser geschnitten. Und zwar mit unglaublicher Präzision! Wikipedia hat das Thema noch ausgewalzt: Dort findet sich sogar ein Artikel über drei verschiedene Arten des Schneidens:

Laserstrahlschmelzschneiden
Laserstrahlbrennschneiden
Laserstrahlsublimierschneiden

Abgesehen davon gibt es natürlich auch noch Lichteffekte, die mit Laser erzeugt werden. Außerdem die in fast jedem Büro stehenden Laserdrucker, wo der Laser für die Belichtung einer Bildtrommel sorgt. Zwar hat sich die Verwendung von Laser während der letzten Jahrzehnte bereits in viele Bereiche des Lebens vorgearbeitet -trotzdem stehen wir wahrscheinlich mit den Möglichkeiten zur Nutzung von Laser noch vor ungeahnten Anwendungsbereichen!

[Foto: Lasercut.de]

The Innovator’s Solution

bookinnovators-solution.jpgVor einigen Tagen habe ich über das Buch ‚The Innovator’s Dilemma‘ von Clayton M. Christensen/Harvard Business School berichtet. Zusammen mit Michael E. Raynor von Deloitte Research hat er auch das Buch ‚The Innovator’s Solution‘ herausgebracht, das im Untertitel erfolgreiches Wachstum verspricht.

Durch Auswertung vieler Studien und Beobachtung bekannter und zeitweise sehr erfolgreicher Firmen weist er Folgendes nach:

Die meisten Firmen beschäftigen sich mit erhaltender (’sustaining‘) Innovation. Über KVP-Programme (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) werden Produkte immer weiter ausgefeilt, damit sie noch teurer als bisher an attraktive Kundschaft verkauft werden können.

Große Firmen arbeiten auf dem ‚Upgoing market‘ und wollen sich eher nicht dem ‚Low-End-Market‘ beschäftigen. Er nennt dies ‚Asymetrische Motivation‘, weil im Low-End-Market einfachere, preiswertere und bequemere Produkte gewünscht sind, die anfangs meist Probleme verursachen und für die erst neue Zielgruppen gefunden werden müssen, mit denen man auch bei niedrigerem Preis noch etwas verdienen kann.

Nach einiger Zeit werden die Produkte im ‚Low-End-Market‘ immer besser und sind nun wieder für die ursprünglichen Zielgruppen interessant. Über den Preis wird hier den etablierten Firmen Umsatz weggenommen.

Etablierte Firmen flüchten eher nach oben, statt sich auf einen Kampf mit den Neueinsteigern einzulassen. Sie sind oft ganz froh, den ‚Neuen‘ relativ unattraktive Märkte überlassen zu können.

Sobald alle etablierten Firmen einen Markt verlassen haben, kollabiert allerdings der Preis und das Geschäft wird damit auch für die ‚Neuen‘ uninteressant. Diese flüchten nun ebenfalls nach oben, indem sie über weitere Verbesserungen versuchen, höhere Preise durchzusetzen.

Selbst größere Firmen schaffen nicht immer, andere Große zu besiegen. IBM und Kodak haben Xerox ‚auf Augenhöhe‘ angegriffen und wollten ebenfalls mit Großgeräten punkten. Was ihnen nicht gelungen ist. Canon hat ‚von unten‘ angegriffen und kleine Tischgeräte mit sogenannten ‚Wegwerfeinheiten‘ (Trommel, Entwickler und Toner in einem) auf den Markt gebracht. Sobald dort die Qualität den großen Geräten entsprach, konnten sie Unmengen von dezentralen Kopieren in jede Büroecke stellen und sogar in viele Haushalte.

Was empfehlen Christensen/Raynor nun?

Die Kurzformel heißt RPV=Resources, Processes, Values. Zu deutsch RPW=Ressourcen, Prozesse, Werte. Ich erkläre es vereinfacht für jeden dieser Begriffe:

Ressourcen: Personen oder Sachen. Bei der Wahl der verantwortlichen Manager für disruptives Neugeschäft sollen nicht die erfolgreichsten des bestehenden Geschäfts auserwählt werden, sondern solche, die in kleinen Einheiten unter gänzlich neuen Bedingungen richtige Aufbauarbeit leisten können.

Prozesse: Diese Manager sollen gänzlich neue Prozesse (der jeweiligen Situation angepasst) entstehen lassen – ja nicht Prozesse des bisherigen Unternehmens übernehmen!

Werte: Auch Werte müssen neu entwickelt werden. Denn die bisher gewohnten Entscheidungskriterien zur Freigabe von neuen Entwicklungen sind im Aufbau disruptiven Neugeschäfts absolute Killer!

Die Autoren meinen, dass eine geographische Trennung vom Hauptgeschäft nicht zwingend erforderlich ist, aber natürlich hilft. Hauptsache ist, dass Prozesse und Werte völlig unabhängig von den neuen Managern gesteuert werden können, absolut getrennt von dem, was die ‚Mutterfirma‘ vorlebt. Und dies gilt ebenso bei Fusionen bzw. dem Einkauf von Firmen, deren Organisation fähig zu ‚disruptivem‘ Neugeschäft scheint. Sobald versucht wird, die neue Firma zu ‚integrieren‘ , gehen die gewünschten Fähigkeiten in Kürze verloren.

Also: SpinOffs mit ‚Aufbaumanagern‘, die Pioniermentalität mitbringen und das neue Geschäft abseits der ‚Mutter‘ entwickeln. So kann es mit ‚disruptiven‘ Innovationen klappen!

Schreiben am PDA ohne zu tippen

Heute habe ich etwas Faszinierendes entdeckt, obwohl es schon seit einiger Zeit zumindest im Internet vorhanden ist. Entstanden ist es in einem Labor für Innovation, das von IBM gesponsert wird. Das Produkt nennt sich ShapeWriter und bietet eine radikale Innovation in der Zeicheneingabe auf PDAs.

Statt jeden Buchstaben einzeln einzutippen, fährt man mit einem Stift (mit einem Fingernagel geht’s auch!) auf dem Display von Buchstabe zu Buchstabe und erzeugt damit eine bestimmte Strichzeichnung. Am Ende eines Wortes hebt man den Stift (oder Fingernagel) leicht an. Die Software von ShapeWriter erkennt (auch bei ungenauer Stiftführung) aus einem umfangreichen Lexikon, welches Wort mit meiner Kritzelei gemeint war! Und liefert zum Drüberstreuen noch ein paar im selben Tastaturenbereich liegende Wörter auf einer Art Korrekturleiste, falls ich wirklich sehr unordentliche Striche gemacht habe. So ist auch eine rasche Verbesserung möglich.

Im Video sieht man auch, dass es 2 unterschiedliche Tastaturen zur Auswahl gibt. Die für alle Englisch sprechenden Verwender übliche QWERTY oder eine ganz neue Tastatur namens ATOMIK. Bei dieser wurde die Anordnung der Tasten so optimiert, dass sich möglichst kurze Strichwege ergeben. Angeblich arbeitet dieses System schneller als Spracheingabe, wenn man bei beiden Systemen die nötige Korrekturzeit einrechnet (die bei Spracheingabe relativ hoch sein soll).

Natürlich wollte ich ShapeWriter gleich testen – doch leider ist auf der amerikanischen Homepage die Download-Taste nicht aktiv! Aber das Team von ShapeWriter scheint Großes vorzuhaben, denn sie suchen Mitarbeiter in Silicon Valley und in Peking. Ich fiebere der ersten deutschsprachigen Version entgegen…

Radikale Innovation hier im Blog

Gestern und heute haben die Umstellungen stattgefunden und die Leser finden ein völlig neues Design vor, das sich von dem alten extrem unterscheidet. Falls Sie es schon vergessen oder bisher noch nie gesehen haben: So hat es vorher ausgesehen…

blogdesign2006

An den Inhalten selbst hat sich nichts verändert. Jetzt werden Sie natürlich fragen, was die Farbstifte sollen. Bei der Gründung des Blogs vor nunmehr fast 2 Jahren habe ich mich mit der Auswahl des Designs („theme“) nicht lange aufgehalten. Wichtig war mir damals, dass ich relativ rasch das Bloggen lerne und keine Zeit auf ein ausgefuchstes Design vergeude. Da ich aber im Hauptberuf Kreativitätstrainer bin, war mir das obenstehende Design auf Dauer dann doch etwas ‚farblos‘. Ich habe mich außerdem entschlossen, meine Homepage völlig neu zu gestalten und sie optisch mit dem Blog zusammen zu führen. Nun ist der Blog im Netz und an der Homepage arbeite ich noch fleißig. Ich bin guter Dinge, sie in wenigen Wochen ins Netz stellen zu können. Der Anpassungsaufwand ist hier wesentlich größer als beim Blog.

Auf Ihre Kommentare bin ich schon sehr gespannt!

Salzburger Innovationspreis 2007

SkidataGestern Abend ist die Grödiger Firma Skidata mit ihrem neuen System ‚Freemotion‘ als Sieger aus zahreichen eingereichten Innovationen hervorgegangen. Was ist nun an diesem System anders als bisher? Wurde bisher der Zutritt – in diesem Fall zum Skilift – generell verwehrt und nur dann geöffnet, wenn man über ein gültiges Ticket verfügte, so dreht Skidata den Spieß um und lässt den Zugang oder die Durchfahrt durch das Zugangs-Gate nun offen. Nur wenn jemand keine gültige Karte besitzt, dann versperrt ein Dreharm die Durchfahrt. Das funktioniert deshalb, weil das System schon von weitem erkennt, ob jemand duchfahrtsberechtigt ist oder nicht.

Psychologisch gesehen ist eine barrierefreie Durchfahrt natürlich angenehmer als sich durch ein Drehkreuz (nach Freigabe) zu zwängen. Und bei großem Andrang wickelt das System natürlich mehr Durchfahrten ab als bisher. Intelligent wie es ist, kennt es gleich, ob ein Erwachsener mit Kinderkarte durchfährt. Mogeln geht also nicht.

Skidata ist gerade 30 Jahre alt geworden und setzt seinen Ehrgeiz immer in Richtung Innovationen ein. Deshalb werden auch 10% des Umsatzes jährlich in Forschung und Entwicklung investiert. Was jedoch ‚Otto Normalverbraucher‘ nicht weiß: Obwohl Skidata seinerzeit mit Skiliftzugängen begonnen hat, macht die Firma seit Jahren bereits nur mehr einen Teil ihres Umsatzes damit. Viel größer ist bereits der Anteil im Parkwesen. Aber auch bei Stadienzutrittssystemen ist Skidata aktiv.

[Foto: Skidata]