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Gefahr schafft Sicherheit!

Dieses radikale Konzept hat der inzwischen verstorbene Niederländer Hans Monderman vertreten. Sein Vorschlag: Alle Verkehrsschilder entfernen. Das hat als bisher einzige Gemeinde in Deutschland Mitte 2008 die Gemeinde Bohmte bei Osnabrück auf einem 500m langen Teilstück der Hauptverkehrsstraße im Zentrum umgesetzt. Es gilt nur mehr ‚rechts vor links‘, alle Verkehrsschilder und Ampeln wurden entfernt und die Gehsteige und Fußgängerinseln wurden eingeebnet. Im Sinne der Chaostheorie regelt sich alles von selbst: Die Verkehrsteilnehmer sind wesentlich aufmerksamer. Zwischenstand September 2008: Bisher noch kein einziger Unfall! (Gegenüber im Schnitt ca. 8 Unfällen in einem ähnlichen Zeitrahmen).

sharedspace.jpgDie EU hat diesen Umbau aus dem Projekt ‚Shared Space‘ mitfinanziert. Weitere 6 Gemeinden in NL, GB, BE und DK machen mit. Der Gedanke dahinter ist, dass sich alle Verkehrsteilnehmer zu gleichen Teilen die Verantwortung im Straßenverkehr teilen. Als wesentlicher Bestandteil des Konzepts wird eine starke Einbindung der Bevölkerung schon im Planungsstadium beschrieben.

Allerdings ist dieses Konzept so revolutionär, dass es nur in einem (!) Ort in D und auch nur auf einer relativ kleinen Strecke verwirklicht wird. Und teilweise wieder verwässert ist, wie in Ipswich, wo die Gehsteige teilweise farblich anders gestaltet wurden als die Straße, was gar nicht im Sinne des Konzepts ist und eine Scheinsicherheit erzeugt.

[Quelle: Jörg Mehlhorn, Gesellschaft für Kreativität e.V.]

[ASIT-Prinzip ‚Objektentfernung – Object Removal‘]

Lass‘ ein wesentliches Teil weg…

emonsdoppeldeckerlkw.jpg…ist einer der Ansätze von ASIT (Advanced Systematic Inventive Thinking), um Innovationen anzudenken. Dort wird es

Objektentfernung (Subtraction oder Trimming) genannt. Die anderen sind Vereinheitlichung, Multiplikation, Division und Symmetriebrechen.

Ein gutes Beispiel für das Weglassen eines wesentlichen Teils – nämlich starrer Achsen bei einem LKW – habe ich bei CREAX gefunden. Das dient dazu, die Ladefläche des LKW extrem absenken zu können und dadurch eine Art ‚Doppeldecker‘ zu ermöglichen, der 54 Europaletten oder 87 Rollcontainer fassen kann. 21 Tonnen sind möglich. Jedes Rad hat Einzelaufhängung. Die Firma Emons in Holland hat dieses Konzept 2WIN entwickelt, das eine wesentlich bessere Ausnutzung eines LKWs garantiert. Die Fahrer können durch den eingebauten Lift die Ware selbst aus- und einladen oder z.B. direkt von einer Rampe in den oberen Bereich einstapeln. Sogar ein kleiner Stapler wird mitgeführt.

[ASIT-Prinzip ‚Objektentfernung‘]

Regeln brechen für Radikale Innovation

bionade.jpgFamilienbetriebe des Mittelstands tun sich wesentlich leichter, Regeln zu brechen als angestellte Manager. Denn dafür braucht es schon eine gewisse Sturheit, die fast bis zur Selbstaufgabe führt – jedenfalls den Familienmitgliedern (und oft auch den Mitarbeitern) alles abverlangt. Aber gerade dieses Brechen von Regeln (der Branche, des Marktes) ermöglicht oft erst die wirklich radikale Innovation.

Hier einige Beispiele:

Bionade
entsteht durch Gärung und gilt daher nicht als Limonade. Keine Brauerei wollte diese Erfindung in Lizenz übernehmen. Also mussten es die Eigentümer selbst vermarkten. Vergangenes Jahr wurde Bionade mit dem CREO-Preis der Gesellschaft für Kreativität ausgezeichnet. Jetzt wird Bionade international…

Allerdings zeigt eine gewisse Sturheit auch ihre Kehrseite: Gerade heute lese ich, dass Bionade in zahlreiche Rechtsstreitigkeiten verstrickt ist und nun auch manche Stammkunden durch eine Preiserhöhung um ein Drittel (von 59 auf 79 Cent) verschreckt. Näheres siehe bei Burkhard Schneider.

Fielmann oder Hartlauer
Markenbrillen zu Superpreisen in der (Ketten)filiale unter Ausschaltung des Zwischenhandels.

Metz
setzt weiterhin auf den Fachhandel. Fernseher kosten das Doppelte von herkömmlichen Fernsehern bei Saturn oder Media Markt, werden aber vollständig in D erzeugt.

DocMorris
hat die Apothekerzunft durch seinen Internetversand von Medikamenten aufgemischt. Jetzt hat er noch ein Franchisesystem für Apotheker erfunden, die von seiner Dachmarke profitieren möchten. Und damit demnächst etwas zu Fall gebracht, was bisher niemand Anderem gelungen war, nämlich eine Art Filialsystem für Apotheken einzuführen.

SAP
hat individuelle Einzellösungen durch standardisierte Softwarelösungen ersetzt. Als sie begonnen haben die Regeln zu brechen waren sie noch klein…

Fischer-Dübel
ersetzt Roboter durch Menschen, weil diese weniger oft ausfallen und nicht bei jedem Wechsel ‚umgerüstet‘ werden müssen. Die fahrerlosen Transportzüge hat Fischer wieder abgeschafft und durch einen von einem Logistiker gesteuerten Zug ersetzt.

Trigema
Wolfgang Grupp erzeugt weiterhin seine Textilien in D. Auch er hält die Automatisierung so gering wie möglich. Dadurch kann er kleine Losgrößen sehr schnell liefern, was im Firmengeschäft wichtig ist.

Lunge
erzeugen Laufschuhe in D in der Nähe von Hamburg. Die ersten Modelle werden allerdings erst ab August 2008 ausgeliefert. Weil sie auf die enormen Werbeausgaben der Großen verzichten, können sie im Inland produzieren. Durch ein neues Produktionsverfahren haben sie die Entwicklungszeit neuer Laufschuhe von etwa zwei Jahren auf einen Monat verkürzt.

Bis auf Bionade alle gefunden in der Wirtschaftswoche

[Foto: Bionade]

CUBE Hotel – ein innovatives Konzept

Das Cube Concept behauptet von sich mit etlichen Tabus im Hotelwesen gebrochen zu haben. Allein schon vom Design her – O-Ton aus der Cube-Homepage: „CUBE ist nicht bloß ein Hotel, sondern aufgrund seiner Loft-Architektur wie ein großes Wohnzimmer in den Bergen: Das Leben spielt sich außerhalb des Zimmers ab. Großzügige öffentliche Zonen auf allen Ebenen des CUBE fördern die Kommunikation. In der Lobby, sie ist Dreh- und Angelpunkt des Lebens im CUBE, laden Ledersofas vor dem großen, offenen Kamin, oder Sofawürfel im Atrium der Lobby zum Verweilen ein.“

Um sich einen Eindruck zu verschaffen, einfach das Video ansehen:

Das gesamte Konzept ist eher auf junge, sportbegeisterte Menschen abgestimmt, die Spaß haben möchten und sich sportlich betätigen wollen. Rampen statt Treppen zwischen den Stockwerken, damit Sportgeräte besser transportiert werden können. Jedem Zimmer ist ein ‚Showroom‘ vorgelagert, in dem das Sportgerät und die Sportbekleidung bis zum nächstes Tag trocknet. Die Zimmer sind sehr einfach gehalten (z.B. 4-er-Zimmer mit Stockbetten), damit man sich hauptsächlich in den öffentlichen Zonen aufhält.

– Frühstück gibt’s bis 15 Uhr!
– Die Bar hat 24 Stunden im Tag geöffnet!
– Wer kein 2-oder 4-Bett-Zimmer exklusiv ordert, bekommt andere Mitbewohner zugeteilt (angeblich geschlechterunabhängig!)
– Der Zimmerpreis inklusive einer Liftkarte ist sehr günstig!

Schenkt man einzelnen Berichten Glauben, dann fühlen sich 30Jährige im Cube schon alt…

Holt die Bauern in die Stadt!

vertical farms-chrisjacobsAngeregt durch einen Beitrag auf ‚ideentower.de‘ habe ich mich näher mit der faszinierenden Idee beschäftigt, Ackerbau und Viehzucht nicht mehr nur auf der Erdoberfläche zu betreiben. Durch das Bild in dem Beitrag dachte ich zuerst nur daran, Ställe und Felder in Zukunft zu verdoppeln, in dem man sie zweigeschoßig baut. Da ich mir aber das Konzept von Dr. Despommier/Columbia University näher angesehen habe, ist mir die Radikalität seines Vorschlags erst so richtig bewußt geworden: Er möchte Ackerbau und Viehzucht in z.B. 30-stöckige Hochhäuser verlagern, die mitten in der Stadt stehen. Damit möchte er 50.000 Menschen im Jahr versorgen. Und so auch gleich die Transportkosten verringern, da die Ware ja viel näher am Verbaucher wäre. Das dadurch freiwerdende Land sollte aufgeforstet werden, um unser Klima wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Er fragt z.B. auch, warum die Menschheit, die größtenteils bereits in wettergeschützten Gebäuden sitzt, ihre Nahrung immer noch den Unbillen des Wetters aussetzt. Seine Studenten haben bereits Konzepte für Manhattan und Harlem entwickelt. Diese sind teilweise schon sehr ausgereift, haben Wirtschaftlichkeitsrechnungen überstanden und muten gar nicht so utopisch an.

Aber auch in anderen Ländern wird fleißig an der Lösung des Welternährungsproblems gearbeitet. In Japan wird sogar mit unterirdischen Feldern experimentiert.

[Foto: Chris_Jacobs]

Der Zeppelin ist noch nicht tot

Die Geschichte der Luftschiffe hat Ende des 19. Jahrhunderts begonnen – mit dem in Wien verstorbenen Ungarn David Schwarz. Seiner Witwe hat der deutsche Graf Zeppelin die Erfindung eines ‚Starrluftschiffes‘ abgekauft und daraus die ‚Zeppeline‚ entwickelt. Sowohl privat als auch militärisch eingesetzt, ist die anfängliche Euphorie dann doch (nach einigen Unfällen) einer Ernüchterung gewichen. Den Todesstoß für die ‚Riesenluftschiffe‘ hat wohl der Absturz der ‚Hindenburg‘ im Jahr 1937 bei Lakehurst/USA versetzt. Das größte Luftschiff der Geschichte war innerhalb weniger Sekunden nur mehr ein Haufen Schrott. Dabei war damals durch die Verlegung der Gondel in das Innere des Luftschiffes die Beförderung von 72 Passagieren möglich!

Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Bau von Prallluftschiffen forciert, die viel kleiner waren und hauptsächlich als Werbeträger oder zur Beobachtung verwendet wurden (und noch heute im Einsatz sind).

Als Transportmittel ursprünglich angedacht, wollte die Cargolifter AG in der Nähe Berlins durch den Bau eines halbstarren Luftschiffes Berühmtheit erlangen. Leider ist dabei eine ‚Bauchlandung‘ in Form einer Insolvenz entstanden. Aber zur Jahrtausendwende hat die ZF Friedrichshafen AG mit ihrer Tochter ZLT Zeppelin Luftschifftechnik GmbH & Co. KG die neuen ‚Zeppelin NT (Neue Technologie)‘ aus der Taufe gehoben. 2001 wurde die Deutsche Zeppelin-Reederei GmbH gegründet, die Flüge über den Bodensee anbietet. Und so ist wenigstens im neuen Jahrtausend eine Verwendung im touristischen Bereich gesichert!

zeppelinfluege

[Foto: Zeppelinflug]

Das Fließband – Top oder Flop?

FließbandBei Wikipedia habe ich nachgelesen, dass die im allgemeinen Henry Ford zugeschriebene Fließbandarbeit (Einführung 1913) schon viel früher existiert hat: Im Automobilbau bei ‚Oldsmobile‘, wo die Autos auf Holzgestellen zu den verschiedenen Fertigungsstationen gezogen wurden. In der Herstellung von Kaffee HAG in Bremen, mit Fleischtransportbändern in Cincinnatti oder bei der Herstellung von Schiffszwieback in England. Aber bereits 1790 soll ein gewisser Oliver Evans ein Patent für eine Mühle angemeldet haben, in der kontinuierlicher Transport angewendet wurde.

Dass die Fließbandarbeit immer im Zusammenhang mit Ford genannt wird, liegt wahrscheinlich daran, dass damals die Arbeitsschritte sehr genau zerlegt (getaktet) wurden, damit auch ungelernte Kräfte eingesetzt werden konnten und die Zeiten optimiert wurden.

Wie Charlie Chaplin in seinem Film ‚Moderne Zeiten‘ damals schon sehr schön parodierte, führte die seinerzeitige Fließbandarbeit zu absoluter Abstumpfung und war durch die minutiöse Abstimmung aller Herstellungsprozesse aufeinander extrem störanfällig. Das kleinste Glied in der Kette konnte bei Problemen den gesamten Prozess zum Stillstand bringen. Die heute gebräuchliche Form der Fließbandfertigung in Gruppen ist für die Arbeiter wesenlich abwechslungsreicher und auch im Ablauf etwas flexibler. Besonders dort wo überhaupt kaum mehr Menschen im Produktionsprozess eingesetzt werden, hat das Fließband die Produktion in den meisten Betrieben enorm revolutioniert!

[Foto: pixelio.de]

Container sind eine tolle Erfindung

ContainerDie Möglichkeit, jede nur erdenkliche Ware in einem einheitlichen Behälter zu transportieren, hat die Transportwirtschaft seinerzeit revolutioniert. Laut Wikipedia hat sich der US-Amerikaner Malcolm P. McLean im Jahr 1937 damit beschäftigt, wie man die doch eher mühseligen Umladearbeiten auf Seehäfen verkürzen könnte. Das Löschen einer Schiffsladung hat früher oft mehrere Tage gedauert. Wie so oft, hat sich das eigentliche Endresultat erst etappenweise entwickelt: Zuerst verlud McLean komplette LKWs, später schlankte er auf Anhänger samt Aufbau ab, um in der dritten Etappe nur mehr die Aufbauten selbst zu verladen. Jetzt wurden die Aufbauten noch standardisiert, stapel- und verriegelbar gemacht – und schon war eine Erfindung geboren, die die Transportwirtschaft weltweit revolutionieren sollte. Galten ursprünglich nur amerikanische Maße, so erfreut sich heute doch der ISO-Container der größten Verbreitung.

Mittlerweile gibt es gigantische Containerschiffe: die dänische Emma Maersk schafft 11.000 20-Fuß-Standardcontainer (TEU) und kann in Bremerhaven in 16 Stunden be- und entladen werden. Die Standardisierung hat natürlich auch den weiteren Transportweg auf Bahn und LKWs erheblich vereinfacht. Trotzdem haben sich durch Spezialisierungen mittlerweile wieder eine Unzahl von Spezialcontainern entwickelt, die auf das jeweils zu transportierende Gut abgestimmt sind. Aber auch andere Formate wurden überlegt, z.B. der 45-Fuß-Container, weil dieser die LKW-Chassis besser ausnutzt und vielleicht den klassischen LKW-Sattelaufleger einmal ablösen soll.

[Foto: Wikipedia ]

Blinddarm-OP durch den Mund

MundschlauchVor wenigen Wochen habe ich gerade erst berichtet, dass heute schon viele Operationen so durchgeführt werden, dass auf einen Schnitt durch die Außenhaut des Menschen verzichtet werden kann und dadurch hässliche Narben vermieden werden. Oft wird dabei über Scheide oder After eine Sonde bzw. Operationswerkzeug samt Kamera eingeführt.

Heute nun lese ich in den Salzburger Nachrichten, dass Mediziner daran denken, eine Öffnung auf der anderen Seite des menschlichen Körpers zu nützen, nämlich den Mund. Ganz ohne Schneiden geht es aber hier auch nicht. Statt jedoch die Bauchdecke zu zerstören, wird von innen ein Schnitt durch die Magenwand durchgeführt (hier sitzen viel weniger Schmerzrezeptoren), um in den Bauchraum bis zum Blinddarm vorzustoßen. Um mehr Platz zu schaffen, kann etwas Kohlendioxyd eingepumpt werden. Mit einer Schlinge wird der Blinddarm abgetrennt und über eine Sonde nach außen transportiert. Dann die Magenwand vernäht. Der Patient kann die Operation bei leichter lokaler Betäubung mitverfolgen und hat bei kürzerer Genesungsdauer viel weniger Schmerzen.

Wenn wir schon beim Gesicht sind: Auch durch die Nase oder den Augenrand werden heute Operationen am Gehirn vorgenommen, um die Schädeldecke zu verschonen!

[Foto: pixelio.de]

Gleichgewicht durch Elektronik

Segway PTEr sorgt überall für Aufmerksamkeit, wo er auftaucht: Der Segway Personal Transporter. Als Elektroroller, der eine einzelne Person stehend befördert, wird er daher heute hauptsächlich bei Promotions und Events eingesetzt. In Wien und Hamburg werden aber z.B. auch Stadtführungen damit angeboten.

Wie ist es nun möglich, dass sich ein aufrechtstehender Mensch im Gleichgewicht auf einem Roller halten kann, der nur ein Rad links und ein Rad rechts hat? Das wird durch eine ausgeklügelte Elektronik bewerkstelligt, bei der fünf Gyroskopsensoren und zwei Beschleunigungssensoren 100mal pro Sekunde das Gelände und Ihre Körperposition analysieren. Die Homepage von Segway Austria berichtet:

Wenn das Fahrzeug nach vorne geneigt wird, bewegen die Motoren beide Räder vorwärts, um ein Umkippen zu verhindern. Wenn das Fahrzeug nach hinten geneigt wird, bewegen die Motoren beide Räder nach hinten. Wenn der Fahrer die LeanSteer Lenkstange betätigt, um nach links oder rechts zu wenden, bewegen die Motoren ein Rad schneller als das andere, oder bewegen die Räder in entgegengesetzte Richtungen, damit das Fahrzeug sich dreht. Während der Fahrt lenkt der Segway PT exakt den richtigen Kurvenradius, der notwendig ist, um unter Berücksichtigung der Fliehkräfte das Gleichgewicht zu halten.

Wikipedia nennt auch die mögliche Gründe, warum sich diese an sich tolle Idee bisher noch nicht so richtig durchgesetzt hat:

– Der hohe Anschaffungspreis (ca. 6.700,00 EUR) und die Folgekosten (z.B. für Akkus).
– Das hohe Gewicht (ca. 48 Kilo).
– Unterschiedliche Zulassungen in verschiedenen europäischen Ländern und die EU-Richtlinie 2002/24/EU, die alle Elektrofahrzeuge zu Kraftfahrzeugen macht. Dazu fehlt aber noch die Betriebserlaubnis.

Trotzdem kann der Segway PT bei vielfältigen Gelegenheiten eingesetzt werden. Bei YouTube gibt es bereits zahlreiche Videos. Auch eines mit einem Sitz, weil manche nach längerem Stehen auf dem Segway PT über leichte Schmerzen klagen. In Österreich und Deutschland kann man den Segway PT auch mieten.

[Foto: Segway]