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Roboter für Klein- und Mittelbetriebe

Die amerikanische Firma Rethink Robotics hat einen Roboter namens Baxter vorgestellt, der ohne Softwareprogramm für spezielle Aufgaben in einer Firma eingeschult werden kann, nur indem man ihm vorzeigt, was er machen soll. Er ist sogar mit gesundem ‚Roboterverstand‘ ausgerüstet. Der befiehlt ihm, langsamer zu werden, wenn ein Mensch in seine Nähe kommt. Und er bleibt sofort stehen, wenn er mit einem Menschen in Berührung kommt. Kaum geliefert und ausgepackt, kann man ihm in weniger als einer Stunde beibringen, was er zu tun hat. Da er sehr schnell lernt, kann er auch verschiedene Tätigkeiten in unterschiedlichen Räumen an einem Tag ausführen. Er ist also universell einsetzbar. Und kostet nur ca. USD 22.000,00. Was für einen zweiarmigen Roboter nicht viel ist.

http://www.youtube.com/watch?v=rjPFqkFyrOY&feature=player_embedded
[youtube rjPFqkFyrOY&feature=player_embedded]

Für Roboterfreaks hier noch zwei Videos: Der Asimo von Sony kann schon erstaunlich viel, z.B. Geige spielen, er kann aber auch fallen . Ich finde ihn toll, das einzige was mich stört ist sein ‚bekackter‘ Gang. Die Halbhocke im Gehen und Stehen ist offenbar dem Gleichgewicht geschuldet. Möglicherweise würde er umfallen, wenn er aufrecht steht.

Roboter für den Hausgebrauch

Mit dem Geschirrspüler und der Waschmaschine haben wir seit langem Maschinen, die uns Menschen lästige Arbeit abnehmen. Aber wie sieht es mit Robotern aus, die ja schon vor langer Zeit in der industriellen Produktion Eingang gefunden haben? Seit einiger Zeit ist eine rapide Zunahme von zwei Robotertypen zu bemerken:

Saugroboter erledigen die Arbeit von Staubsaugern und kosten auch ungefähr soviel. Sie kommen allerdings viel besser als normale Staubsauger unter Möbel und in sonst vernachlässigte Ecken. Bei nachlassender Akkuleistung kehrt der Saugroboter zu seiner Dockingstation zurück und wird nachgeladen. Die Dockingstation von Kärcher saugt sogar den Schmutz des Roboters ein, sodass dieser sich wieder leer auf Wanderschaft begeben kann. Was sich allerdings auch drastisch im Preis (€ 550,00) niederschlägt.

Vom System her sehr ähnlich, aber im Preis viel höher (€1.000-4.000) sind die

Rasenroboter: Sie brauchen allerdings meist noch vor dem ersten Betrieb eine im Boden installierte Induktionsschleife, um ihr Arbeitsgebiet zu begrenzen. Teurere Geräte haben allerdings schon spezielle Grassensoren und benötigen daher gar keinen Begrenzungsdraht mehr.

Was ist an diesen Robotertypen radikal? Sie arbeiten im Normalbetrieb völlig anders als der Mensch, der meist systematisch vorgeht. Diese Roboter arbeiten ‚chaotisch‘, d.h. sie fahren kreuz und quer über den Boden oder Rasen bis sie das gewünschte Resultat erreicht haben.

[TRIZ-Evolutionsprinzip Nr. 8: Geringere menschliche Interaktion]