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Nichts ist besser als ein gesunder Schlaf

Und wieder hat sich ein StartUp innerhalb kurzer Zeit über 2 Millionen USD über kickstarter gesichert und rund 19.000 Unterstützer der ersten Stunde gefunden. Weil es sich mit einem der wichtigsten Themen für die Menschheit beschäftigt, nämlich dem Schlaf, der alle Batterien für den nächsten Tag wieder aufladen soll. Das aber nicht immer macht, weil wir unterschiedlichen Störungen ausgesetzt sind. Eine interessant designte Kugel (mit 3D-Printer natürlich), ein kleiner Knopf, der an den Kopfpolster geklemmt wird und eine App für iPhone oder Samsung Galaxy. Diese 3 Dinge waren während der Funding-Periode für 99 USD auf kickstarter zu haben, jetzt während der Pre-Order-Phase kostet das 129 USD direkt bei hello, dem kalifornischen Unternehmen, das dieses Produkt ab Dezember 2014 ausliefern möchte. Weltweit, anfangs nur in Englisch und mit amerikanischen Stecker, aber es kann jetzt schon auf 24h-Modus und Celsius eingestellt werden.

Im Video werden die einzelnen Funktionen beschrieben. Eine große Herausforderung war es, die verschiedenen elektronischen Überwachungsfunktionen auf kleinstem Raum unterzubringen. Auch die kickstarter-Seite war schon sehr professionell gemacht, das hat sicher beim Einsammeln der 2,4 Mio USD geholfen.


[youtube 6aR2Qzgtvq4]

[Quelle: bizforward]

Innovativ bleiben durch Zellteilung

Immer wieder kann man feststellen, dass ein Unternehmen als Start-up mit viel Elan und einer tollen Idee beginnt. Dann wird das Unternehmen größer und größer, vom Improvisieren kommt man zum Organisieren, Hierarchien werden aufgebaut, die Organisation wird langsamer und komplizierter und alles wird behäbiger. Das Feuer für die Umsetzung neuer Ideen weicht eher der Absicherung der eigenen Position (nur keine Fehler machen!). Das ist auch der Grund, warum erfolgreiche Großunternehmen von Weltruf immer wieder Innovationen von kleinen Start-ups aufkaufen, statt sie selbst zu entwickeln.

Das Unternehmen GORE (Gore-Tex) macht das anders. Als Bill Gore sein Unternehmen im Jahr 1958 gründete, wollte er Geld verdienen und Spaß dabei haben. Ihm war rasch klar, dass so etwas meist nur in kleinen Einheiten funktioniert. Daher gilt bei Gore auch heute noch – obwohl  das Unternehmen weltweit bereits ca. 9000 Mitarbeiter hat – dass jede Niederlassung nicht viel mehr als 200 Beschäftigte haben soll. So bleibt alles übersichtlich und Teams mit gleichberechtigten Mitarbeitern engagieren sich gleichzeitig in vielen neuen Projekten. Wer möchte, kann ein Team gründen und versuchen, Mitstreiter zu finden. So ist es Gore gelungen, in seinem Unternehmen über viele Jahre hinweg einen kreatives Klima zu erhalten. Und international zu den weltweit beliebtesten Arbeitgebern zu gehören!