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Trauen wir uns 2014 mehr als bisher?

Man braucht sich nur im Alltag umzusehen und findet überall Dinge, die irgendwie noch besser funktionieren könnten. Aber auch solche, wo man sich fragt, warum es dafür noch gar keine wesentlich bessere Lösung oder überhaupt eine Lösung gibt. Manche Ideen entstehen erst, wenn sich ein Trend durchsetzt.

Wenn es z.B. immer mehr Leute gibt, die sich weiterbilden möchten, um im Beruf weiter zu kommen, dann ist es klar, dass viele davon aus unterschiedlichsten Gründen dafür nicht irgendwohin fahren können. Oder nur nachts für Weiterbildung Zeit haben. Daher wird ‚Online-Education‘ immer bedeutender und es braucht dafür wirklich gute Lösungen, die das Lernen am Computer (am Tablet, am Telefon) erleichtern.

Wenn unüberschaubare Mengen von Daten gesammelt werden, dann entsteht auch hier ein Bedarf, aus den gesammelten Daten etwas zu machen. Wer hier interessante Lösungen anbietet, kann damit sicher viel Geld verdienen.

Auch beim Thema ‚Mobility‘ verschmilzt z.B. das Auto mit elektronischen Dingen, die den Fahrer unterstützen. Das Auto selbst nützt auch das Internet und Satelliten, um im Notfall rasch Hilfe herbeiholen zu können. Oder auch, um mit Nachbarautos zu kommunizieren.

Offline und Online wachsen immer stärker zusammen: Der Online-Handel steigt rasant an. Da die online gekauften Waren zugestellt werden müssen, sind ganz neue Logistikkonzepte gefragt. Nicht umsonst experimentiert Amazon mit Drohnen.


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Trauen wir uns wirklich zu, unseren ersten Reflex („So ein Blödsinn!“) in die Schranken zu verweisen und zu überlegen, was passieren müsste, um so eine Idee zu verwirklichen? Mehr Mut, mehr Optimismus und mehr Vertrauen, es doch noch zu schaffen, wünsche ich uns allen für 2014.

Von oben die Erde betrachten

Die Erfindung der künstlichen Satelliten hat bedeutend dazu beigetragen, eine Reihe von neuen Dienstleistungen zu fördern. Ursprünglich für die Weltraumerforschung und Raumfahrt eingesetzt (der erste von den Sowjets 1957), wurden recht bald auch andere Verwendungszwecke in Angriff genommen. Neben den Möglichkeiten, Radio- und Fernsehsendungen weltweit zu übertragen (wir können heute im Ausland fernsehtechnisch so leben wie zu Hause) taten sich bald viele andere Einsatzgebiete speziell im Bereich Beobachtung auf.

Natürlich war die mehrheitlich elektronische Kriegsführung der Hauptantrieb zur Beobachtung der gesamten Erdkugel von oben. Und die schönen Bilder, die wir heute auf Google Earth oder Google Maps von unserem Garten am PC-Schirm empfangen, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie eine Momentaufnahme sind, die bereits Monate oder sogar Jahre alt ist. Denn tagesaktuelle Bilder können sich nur Geheimdienste leisten. Oder doch nicht? Deutsche Forscher arbeiten mit Laser-Datenfunk daran, die Datenübertragung 100 Mal schneller als bisher mit Mikrowellenfunk zu machen. Damit können Bilder von Naturkatastrophen wesentlich schneller als bisher zur Verfügung stehen, um auch Hilfskräften einen Überblick zu geben, was wo zu tun ist. Andererseits kann kein Staat der Erde mehr heute gröbere Störfälle verstecken (z.B. Unfall in einem Atomkraftwerk), ohne dass die Nachbarn sehr rasch davon Kenntnis erlangen.

Ein zusätzlich Einsatzgebiet für Private: Wenn ein Immobilienmakler im Internet ein Objekt halbwegs gut beschreibt und mit Fotos ausstattet, ist es per Google Maps nach intensiver Suche und guten Ortskenntnissen ohne weiteres möglich, das Objekt auch ohne Makler zu finden. Sollte er keinen Exklusivauftrag haben, ist er um seine Provision umgefallen!