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Auto folgt Briefträger

Wie ein braver Packesel folgt der neue Volkswagen eT seinem Herrn, dem Briefträger. Der wandert am Gehsteig entlang und wirft Briefe ein, sein elektrisch betriebener Helfer fährt ihm einfach nach. Das Auto kann auch vom Beifahrersitz aus gesteuert werden, sodass der Fahrer nicht auf die Straße muss, d.h. immer vom Gehsteig aus- und einsteigt. Die Deutsche Post und VW haben hier gemeinsam einen Prototypen entwickelt, der genau auf die Bedürfnisse der Brief- und Paketzustellung ausgerichtet ist. Ein ausfahrbares Dach an der Hinterseite verhindert, dass es in den Wagen hineinregnet.


[youtube yVwIrwyaFMg]

Natürlich ist diese FollowMe-Funktion für viele andere Berufsgruppen ebenfalls interessant. Auch der geringe Wendekreis von 8,5 Metern besticht. Und dieser Lieferwagen ist umweltfreundlich!

E-Mail for you

email.pngRadikale Innovationen setzen entweder ganz abrupt ein oder entwickeln sich schleichend über viele Jahre hinweg. Das Beispiel einer schleichenden Entwicklung findet gerade zwischen Briefpost auf Papier und elektronischen Post statt. Da auf der einen Seite durch Umstellung der Briefmonopole auf private Dienstleister die Leistungen eher schlechter als besser werden, entwickeln sich e-Mails  als die wesentlich bessere Alternative. Sie kommen zwar auch nicht immer ganz sicher an, da sie in diversen Filtern oder Firewalls hängen bleiben können. Aber wenn sie ankommen, haben sie gegenüber dem herkömmlichen Brief unschlagbare Vorteile:

– zwischen Absenden und Ankommen vergehen nur einige Sekunden und

– die Beförderung kostet (fast) nichts!

Außerdem kann ich auch 20 Seiten beilegen, ohne dass ich mir Sorgen über das Gewicht machen muss.

Da die Deutsche Post einen gehörigen Teil ihrer bisherigen Umsätze wegbrechen sieht, hat sie sich entschlossen, die neuen Möglichkeiten auch zu nützen. Bereits heute ist es möglich, Werbe- oder andere Sendungen vorerst elektronisch an ihre Bestimmungsorte zu verschicken. Erst dort werden Sie ausgedruckt, gefaltet und kuvertiert. Das spart natürlich Zeit und Transportkapazitäten.

[Foto: Wikipedia]