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Ein Traum der Menschheit wird wahr

Menschen sollen sich in Zukunft miteinander unterhalten können, auch wenn keiner die Sprache des anderen spricht! Die Microsoft-Tochter Skype setzt mit ihrer Entwicklungsabteilung alles daran, dass dies innerhalb der nächsten Jahre Realität wird. Ersten Demo-Versuchen zwischen Englisch und Deutsch sollen solche mit Englisch und Spanisch folgen.


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Wenn es auch da und dort noch ein wenig holpert, zeigt dieses Video, was heute schon möglich ist (soferne nicht anderweitig nachgeholfen wurde, was bei öffentlichen Vorführungen manchmal passieren soll). Aber wir nehmen einmal an, dass diese Übersetzungen bereits heute halbwegs funktionieren. Es können sich damit schon Personen miteinander unterhalten, die ein gutes Sprachgefühl haben und elektronische Übersetzungsfehler mit ihrem menschlichen Verstand ausbügeln.

Ich bin ein absoluter Verfechter der ‚Cloud‘

Da ich bereits seit Jahren viel unterwegs bin, 8 Monate im Jahr in Salzburg und 4 Monate im Jahr auf Fuerteventura lebe, warte ich seit langem auf ein passendes Cloud-Angebot für EPUs (Einpersonenunternehmen). Natürlich könnte ich mein Notebook, heute schon mein zentrales Datenarchiv (ich habe keinen Desktop-Computer mehr), überallhin mitnehmen. Aber will ich das wirklich? Zu jedem Vortrag, in jede Konferenz, in öffentliche Verkehrsmittel, auf eine Parkbank? Es gibt so viele Zeitfenster im Laufe des Tages, die man für Kontakte im Netz nutzen kann. Oder für Notizen, für spontane Einfälle, für Konzeptbrocken…

Angst vor Datenverlust war noch nie mein Problem. Vor vielen, vielen Jahren hatte ich als Verantwortlicher schon eine Datei mit über 1.000 Adressen auf einen fremden Server ausgelagert, damit verschiedene Personen Adressen zeitnah ändern konnten. Und nach und nach sind immer wieder weitere Auslagerungen dazu gekommen: Videos auf YouTube, Nachrichten auf Facebook und Twitter, Webseitenstatistik über Statcounter und Feedburner, CRM über Salesforce, mein erster Blog direkt bei WordPress usw.
Gar nicht zu reden vom Finanzamt, den Banken, der Fachhochschule mit meinem Gehaltskonto und vielen anderen Dingen, bei denen tägliches Updaten wichtig ist. Ich kann mir daher durchaus auch vorstellen, dass ich eines Tages für die Benützung eines Betriebssystems und zusätzlicher Software nur das bezahle, was ich tatsächlich benütze. Hoffentlich denkt Microsoft auch so…!

Warum tun sich Marktleader so schwer mit radikalen Innovationen?

1. Radikale Innovationen bieten oft eine neue Technologie, die anfänglich sehr bescheiden daher kommt. Sie ist noch mit vielen Macken behaftet und wird von den Großen absolut nicht ernst genommen. Aber nach und nach wird sie immer besser und dann erwischt sie die Großen auf dem falschen Fuß! So hat Sony ursprünglich die MP3-Technologie total unterschätzt. Deren Ingenieure hatten sie als trivial abgetan.

2.  Radikale Innovationen sprechen mit einfachen, leicht zu bedienenden und erschwinglichen Lösungen neue Kundenkreise an. So hat Nintendo mit dem Wii Controller Frauen und älteren Menschen die Begeisterung für Videospiele erschlossen. Nintendo hat 25-40jährige Frauen als Zielgruppe entdenkt, ein Segment, das Microsoft und Sony überhaupt nicht für Videospiele im Visier hatten.

3. Radikale Innovationen erschließen neue Märkte. Digital Equipment, einst ein äußerst erfolgreiches Unternehmen, das Computer an Firmen verkaufte, sah den PC, der vorerst meist als Spielzeug verwendet wurde, als eher trivial und den Markt dafür als uninteressant an. Innerhalb weniger Jahre war Digital Equipment tot!

4. Radikale Innovationen erfinden ein neues Geschäftsmodell. Kodak beobachtete von Beginn an die digitale Photographie. Es war sogar ein Kodakingenieur, der 1975 die erste digitale Kamera entwickelte! Aber Kodak selbst war nicht begeistert: Eine Kamera ohne Film! Da sie Millionen an Filmen verdienten, waren sie an der neuen Technologie und deren Geschäftsmodell nicht sonderlich interessiert. Diese Fehleinschätzung hat Eastman Kodak bitter bereut!

In einem dieser 4 Bereiche (oder in mehreren) liegt das Potenzial, das große und bekannte Firmen oft übersehen. Dazu gibt es ein interessantes Video des Amerikaners Scott D. Antony.