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Ein Auto für junge Leute: Renault KWID

Das neue Konzeptauto von Renault wurde von einer internationalen Mannschaft hautsächlich in Indien entwickelt und ganz auf die zukünftige Kundschaft abgestimmt. Die Jugend von heute steht dem Elektroauto viel positiver gegenüber als ihre Eltern und fotografiert gerne. Sie liebt technisches Spielzeug. Renault hat deshalb seinem KWID eine Drohne mitgegeben, die aus dem Dach aufsteigt und den Fahrtweg aus der Luft abbildet (dort muss sie in Zukunft allerdings achtgeben, nicht mit einer Drohne von DHL oder Amazon zusammen zu stoßen). Interessant ist auch eine weitere Neuerung: Vorne gibt es eine Sitzbank, bei der der Fahrer in der Mitte ‚trohnt‘! Dadurch fasst das Auto 5 Personen. Auch das Türkonzept geht neue Wege. Das von Renault bezweckte Resultat: Ein Auto zum Träumen!


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Das Telefon im Wandel der Zeit

Das Telefon, ursprünglich als sinnloses Spielzeug belächelt, später zum größten ‚Automaten’ der Welt mutiert, hat unsere Gesellschaft radikal verändert. Sich über Kontinente hinweg mit anderen Menschen in Verbindung setzen zu können, hat neben dem privaten Bedarf natürlich auch das Geschäftsleben erheblich beeinflusst. Und zur Globalisierung beigetragen. Informationen im Sekundentakt um die ganze Welt zu schicken, wirkt sich auf Geldgeschäfte, Kriegsschauplätze und Forschungsprojekte gleichermaßen aus.

Wurde das Festnetz früher noch manuell verbunden (durch das Fräulein vom Amt), konnte man diesen Luxus später nur mehr im Hotel, in der Firma oder in einem sehr rückständigen Land genießen.

Das Telefon hing zuerst an der Wand, stand dann am Tisch und ist heute größtenteils mobil (bei manchen hängt es nur mehr am Ohr oder in einer Halterung).

Einschneidende Veränderungen waren außerdem:

Vom Einzeltelefon zur Telefonanlage

Anrufbeantworter (Mensch oder Maschine)

Umstellung von der Wahlscheibe auf eine Nummerntastatur

Umstellung vom Analog- zum Digitaltelefon

Entwicklung des Schnurlostelefons

Entwicklung des Mobiltelefons

Entwicklung des Smartphones

Außerdem dient in vielen Fällen die Telefonleitung als Kontakt zum Internet. Mittlerweile auch die mobile Telefonleitung. Dieser verdanken wir auch die boomenden Smartphones, die sich zu Allzweckgeräten entwickeln.

Das/die E-Mail wird 40 Jahre alt!

Ende 1971 schickte Ray Tomlinson an seine Kollegen eine Nachricht, dass ab nun Botschaften über das Netzwerk gesendet werden könnten. Die Adresse sollte jeweils lauten: Benutzername des Empfängers@Hostname des Computers: Das E-Mail war geboren! Und hat in den vergangenen 40 Jahren den Schriftverkehr wirklich revolutioniert. Egal wohin können Sie heute eine Botschaft rund um die Erde senden und sie ist wenige Sekunden oder Minuten später dort. Gerade in Ländern, wo die Zustellung oft ungewiss war, wurde diese Erfindung mit besonderer Erleichterung aufgenommen.

Schade dabei ist nur, dass heute angeblich 90% aller Mails SPAM – also unerwünscht – sind. Durch die Beschleunigung der Kommunikation ist allerdings auch eine gewisse Form auf der Strecke geblieben. Es herrscht das Saloppe, Unverbindliche vor, Rechtschreibung ist meist kein Thema mehr. Das vom Fernschreiber übernommene „MfG“ hat sich erweitert auf „BG“, „LG“ oder „GLG“ (Ganz liebe Grüße). Die Anrede wurde zu „Hallo…“ oder auf Englisch zu „Hi“. Dass dadurch aber heute Leute elektronische Briefe schreiben, die zuvor jahrelang nicht mehr zur Feder oder zum Kugelschreiber gegriffen hatten, ist eine interessante Wendung.

Die Post hat dadurch natürlich enorme Einbußen erlitten. Aber auch deren Serviceleistungen: Es ist heute nicht leicht, einen Briefkasten zu finden (früher hingen sie an jeder Ecke). Hat man endlich einen gefunden, wird man feststellen, dass die meisten nur mehr einmal pro Tag geleert werden! Deshalb sind auch schon viele kleine Postämter geschlossen worden. Seit man auch noch Bilder und andere Dateien an Mails anhängen kann, werden fleißig große Mengen durch die Leitungen gejagt. Blöd ist nur, wenn der Empfänger seine Mails per Handy abruft und Riesendateien in der Leitung hat. Früher war dann schon mal ein Handy eine halbe Stunde nicht mehr zu benützen, heute kann man so ein Mail Gott sei Dank unterdrücken.