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Hotelzimmer der Zukunft

Kaum aus dem Süden zurück, fasziniert mich eine Meldung, die ich bei Burkhard Schneider gefunden habe:

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Lindner Hotels und die Fraunhofer Gesellschaft Duisburg aus Deutschland entwickeln gemeinsam in Future Labs verschiedene Perspektiven, wie die Hotelzimmer der Zukunft aussehen werden. Runde Formen, Relax-Räume in der Mitte, Roboter zur Bedienung und Zimmer, die den unterschiedlichsten Anforderungen (von Einzelzimmer bis zur Familiensuite) jeweils angepasst werden können. D.h. der Gast stellt sich seinen Zimmerwunsch in Modulbauweise zusammen. Um in diesem Konzept möglichst hohe Flexibilität anbieten zu können, müssen einige Gewohnheiten von früher über Bord geworfen werden, sprich: es muss radikal gedacht werden! Wie mache ich aus einer Dusche einen Waschtisch, aus dem WC ein Bidet, aus dem Bett vielleicht sogar eine Badewanne? Alles soll in der Wand verschwinden, aber das braucht viel Platz (der viel kostet). Ein Konzept der individuellen Möblierung habe ich an anderer Stelle in diesem Blog schon beschrieben.

Das entspricht ganz dem Trend der Industrie, jedem Kunden sein individuelles Produkt zu liefern. Wer dies zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten hinkriegt, wird in Zukunft vorne mit dabei sein. Interessant ist, dass ab November Testpersonen die verschiedenen Zukunftsmodelle im Duisburger inHaus ausprobieren können und deren Anregungen in die weitere Entwicklung einfließen.

[Foto: LAVA/Fraunhofer]

So macht kombinieren Spaß!

Robert Basic schreibt gestern in seinem Blog ‚Basic Thinking‘ über ein Multifunktionsgerät namens Modu. Er selbst hat es bei LunchoverIP gefunden. Eigentlich ist es ein Mobiltelefon (erfunden durch den Israeli Dov Moran). Der Clou ist aber, dass ein cooles Teil als Zentraleinheit wirkt, das durch Einschieben in unterschiedliche ‚Mäntel bzw. Jacken‘ zu einer Spielkonsole, einem MP3-Player, einem Navi, einem Laufmessgerät, einem Bürotelefon, einem Kindertelefon usw. wird. Damit soll verhindert werden, dass man sich ein Telefon anschafft, dass nur in einem Lebensbereich optimal wirkt. Hier ein kurzes Video zu diesem Thema, in dem man sehr schön die unterschiedlichen ‚Jacken‘ und Verwendungszwecke sehen kann.

Modu will vorerst die ‚Jacken‘ selbst herstellen, später ist durchaus an Beteiligung Dritter gedacht.
Mehr über Modu auf deren Blog.

[TRIZ-Lösungsprinzip Nr. 5=Kopplung (Vereinen) und Nr. 6=Universalität]