Radikale Innovation

Wer hat noch keine Mikrowelle?

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p1070011.JPGIm Jahr 1946 in den Vereinigten Staaten erfunden, steht der Mikrowellenherd (kurz Mikrowelle genannt) heute schon fast in jedem Haushalt. Man kann getrost sagen, dass die Mikrowelle das Kochen revolutioniert hat:

- Speisen werden binnen weniger Sekunden erwärmt

- Es brennt nichts an

- Tiefgekühltes wird in Minuten statt in Stunden aufgetaut

Dass dem Erfinder Percy Spencer bei der Arbeit an einem aktiven Radar ein Schokoladeriegel in der Tasche schmolz (und er den Zusammenhang erkannte) wusste ich bereits. Neu für mich war beim Durchforsten von Wikipedia allerdings, dass der Chaos Computer Club dazu aufgerufen hatte, “die Chips in den neuen Pässen mittels Mikrowelle zu zerstören, um so gegen die überbordenden Überwachungsmaßnahmen einen Akt zivilen Ungehorsams zu setzen“.

Obwohl sich die Mikrowelle in vielen Fällen in unserem Haushalt als segensreich erwiesen hat, stehe ich ihr immer noch etwas skeptisch gegenüber. Denn als technischer Laie fühle ich mich schon von sehr vielen verschiedenen “Wellen” in unserem Haushalt umgeben. Und es werden täglich mehr…

Mit der Kamera durch den Körper

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Darmspiegelung der neuen Art: Statt mit einem Schlauch durch den Darm zu fahren, kommt jetzt ein neues Verfahren in Gang, bei dem eine Art ‘Wegwerfkamera’ sich über den Mund auf den Weg durch Magen und Darm macht. Die Kamera wurde von RF System Lab in Nagano/Japan entwickelt und sieht wie ein größeres Zäpfchen aus. Die Kamera rotiert und sendet ihre Bilder an einen Rekorder, den der Patient während der Untersuchung in einer Weste trägt. Das Spannende an der Sache finde ich, dass mittels eines elektromagnetischen Feldes berührungslos von außen der Strom für die Kamera und die LED-Beleuchtung geliefert wird. Die Fotos sollen von fantastischer Qualität sein. Allerdings braucht diese Kapsel bis zu acht Stunden bis sie wieder den Körper verlässt.

Da lobe ich mir doch die bisherige Methode mit dem langen Schlauch: In 6-10 Minuten ist alles vorüber!

via Wirtschaftswoche

Polaroid war einmal toll

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polaroid_sx-70.jpgAls Edwin H. Land vor 60 Jahren seine erste Sofortbildkamera verkaufte, war das die Sensation schlechthin: Nach ca. ein bis eineinhalb Minuten war ein mit der Polaroid-Kamera geschossenes Foto fertig. Damit war das sogenannte Instant-Foto geboren! Und man musste nicht mehr einige Stunden oder Tage warten bis die Fotos entwickelt waren. Land setzte im Laufe der Jahre Millionen um und entwickelte immer wieder neue Verwendungszwecke:

Für Passfotografen wurden Kameras mit 4 Objektiven entwickelt, um gegen die Passbildautomaten bestehen zu können.

Ich erinnere mich noch genau, dass Polaroid auch die ersten Visitenkarten mit Fotos einführte. Angeblich auch fälschungssichere Ausweise, die innerhalb von 2 Minuten fertig waren.

Aber sei dem Auftauchen der Digitalfotografie ging es mit Polaroid langsam aber stetig bergab. Man hat zwar die Fotos nicht sofort fertig in der Hand, aber zumindest sieht man, ob’s was geworden ist. Wenn nicht, sofort löschen! Kostet ja nix! Beim teuren Sofortbildfilm hat man da schon oft Geld weggeschmissen, wenn Beleuchtung, Motiv oder Schärfe nicht gestimmt haben.

Im letzten Jahr hat Polaroid die Herstellung der Kameras eingestellt, in diesem Jahr wird auch die Filmherstellung geschlossen. Polaroid war so viele Jahre erfolgreich, dass man absolut nicht von Flop sprechen kann. Aber die Entwicklung geht halt weiter…

[Foto: Wikipedia]

CUBE Hotel - ein innovatives Konzept

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Das Cube Concept behauptet von sich mit etlichen Tabus im Hotelwesen gebrochen zu haben. Allein schon vom Design her - O-Ton aus der Cube-Homepage: “CUBE ist nicht bloß ein Hotel, sondern aufgrund seiner Loft-Architektur wie ein großes Wohnzimmer in den Bergen: Das Leben spielt sich außerhalb des Zimmers ab. Großzügige öffentliche Zonen auf allen Ebenen des CUBE fördern die Kommunikation. In der Lobby, sie ist Dreh- und Angelpunkt des Lebens im CUBE, laden Ledersofas vor dem großen, offenen Kamin, oder Sofawürfel im Atrium der Lobby zum Verweilen ein.”

Um sich einen Eindruck zu verschaffen, einfach das Video ansehen:

Das gesamte Konzept ist eher auf junge, sportbegeisterte Menschen abgestimmt, die Spaß haben möchten und sich sportlich betätigen wollen. Rampen statt Treppen zwischen den Stockwerken, damit Sportgeräte besser transportiert werden können. Jedem Zimmer ist ein ‘Showroom’ vorgelagert, in dem das Sportgerät und die Sportbekleidung bis zum nächstes Tag trocknet. Die Zimmer sind sehr einfach gehalten (z.B. 4-er-Zimmer mit Stockbetten), damit man sich hauptsächlich in den öffentlichen Zonen aufhält.

- Frühstück gibt’s bis 15 Uhr!
- Die Bar hat 24 Stunden im Tag geöffnet!
- Wer kein 2-oder 4-Bett-Zimmer exklusiv ordert, bekommt andere Mitbewohner zugeteilt (angeblich geschlechterunabhängig!)
- Der Zimmerpreis inklusive einer Liftkarte ist sehr günstig!

Schenkt man einzelnen Berichten Glauben, dann fühlen sich 30Jährige im Cube schon alt…

Der kürzeste Weg ist nicht immer der beste

Bauen, TRIZ Keine Kommentare

millennium_bridge_08.jpgEinen völlig neuen Weg sind die englischen Architekten Wilkinson Eyre beim Bau einer Brücke über den englischen Fluss Tyne gegangen. Die Millenium Bridge verbindet Newcastle und Gateshead im Nordosten Englands. Statt gerade über den Fluss zu bauen macht diese Brücke für Radfahrer und Fußgänger einen Bogen nach außen. Sie ist durch Seile mit einem ähnlich aussehenden Bogen als Gegengewicht verbunden und kann binnen 4,5 Minuten mit Hilfe der Schwerkraft und eines Motors soweit gekippt werden, dass ein Boot darunter durchfahren kann (siehe Video). Angeblich kostet ein Kippvorgang nur 4 Pfund!

Diese Lösung ist deshalb so genial, weil eine Durchfahrt für Boote in kürzester Zeit möglich ist und sehr geringe Kosten verursacht.

[TRIZ-Prinzip Nr. 14: Krümmung - Ersetze lineare Teile durch gebogene, nutze die Zentrifugalkraft]

Lassen Sie den Topf dran…umsiedeln ohne Umtopfen

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Der Gartenblog hat mich darauf hingewiesen, dass es in der Pflanzenaufzucht eine radikale Änderung gegenüber früher gibt: den Cocopot. Hat man bisher ein zartes Pflänzchen im Kunststofftopf aufgezogen, so musste beim Einsetzen in die Erde die Pflanze samt (sehr verdrehten) Wurzeln aus demcocopots.jpg Topf herausgenommen werden. Dies, so der Gartenblog, führt unweigerlich zum Pflanz-Schock. Das gesunde Wachstum und die Ertragskraft der Pflanze sind gefährdet. Dabei sterben oft junge Wurzeln ab.

Das ist nun beim Cocopot nicht mehr nötig - er wird zusammen mit der Pflanze eingesetzt. Da der Cocopot aus reinen Naturprodukten besteht (Kokosfasern und Naturlatex), verbindet er sich nach einiger Zeit mit der Umgebungserde und verrottet zu 100 Prozent. Die Pflanze hat sofort einen guten Stand im Boden, die Wurzeln wachsen durch den Cocopot ins Erdreich hinein. Außerhalb der Erde bleibt der Cocopot aber über Jahre hinaus stabil. Zur Anzucht also ideal.

[TRIZ-Widerspruch: Der Blumentopf soll da sein - bei der Anzucht, aber doch nicht da sein - im Erdreich, TRIZ-Lösungsprinzip Nr. 35 - Veränderung des Aggregatzustandes]

Amazon hat den Buchhandel revolutioniert

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Im Jahr 1995 ging Amazon online. Und hat das Bestellen übers Internet populär gemacht! Sein Gründer Jeff Bezos baute auf folgende Vorteile:

- Biete jedes Buch zum bestmöglichen Preis an.

- Lass’ möglichst viele Homepage-Besitzer auf ihrer Site Amazon-Produkte anbieten und biete für jeden vermittelten Verkauf (durch einen Link auf die Amazon-Site) eine Provision.

- Wer sich für dieses Buch interessiert hat, hat auch noch jene Bücher gesucht/gekauft.

180px-amazoncom-logo.jpg

Durch das Partnersystem erlangte Amazon in sehr kurzer Zeit einen hohen Bekanntheitsgrad. Durch den Hinweis auf andere Bücher aus der selben Kategorie nahmen auch die Umsätze schlagartig zu. Um die Bestellungen zu vereinfachen, entwickelte Amazon die 1-Click-Bestellung und ließ diese sogar in den USA patentieren.

Wie viele Entwickler radikaler Ideen mußte Bezos gegen große Widerstände kämpfen und etliche Anlaufjahre mit geschäftlichen Verlusten hinnehmen. Für seine Aktionäre waren es lange Jahre des Bangens, ob diese Geschäftsidee jemals auch wirtschaftlichen Erfolg haben würde. Mittlerweile verdient Amazon Geld, hat einen enorm hohen Bekanntheitsgrad und ist mit seiner Plattform bereits dabei laut Wikipedia “CDs, DVDs, Musik, Video, Elektronik und Foto-Artikel, Software, Computer- und Videospiele, Küchen- und Haushaltsgeräte, Sport- und Freizeitartikel, Spielwaren, Drogerieartikel und Zeitschriften” zu verkaufen. Die Partner können Shops mit zu ihrer Site passenden Waren einrichten und Amazon bieten seine Logistik auch Fremdfirmen an.

Als langjähriger Kunde habe ich allerdings den Eindruck, dass die Bücher, die ich bestelle, nicht mehr ganz so schnell ankommen wie früher. Wahrscheinlich der Fluch der Größe!

Beutelloser Staubsauger

ASIT, Produkte, Verfahren 5 Kommentare

dyson.jpgSchon 1980 entwickelte Sir James Dyson den Prototyp des beutellosen Staubsaugers. Es war ihm aufgefallen, dass ein Staubsauger beträchtlich an Saugkraft verlor, sobald der Staubbeutel immer voller und voller wurde. Er entwickelte daraufhin ein völlig neues Prinzip, das auf Fliehkraft basierte. Durch sein Zyklon-Prinzip kann auf den Staubbeutel verzichtet werden. In einem Auffangbehälter werden Staub und Schmutz von der Luft getrennt. Damit wird erreicht, dass komplett saubere Luft wieder ausgeblasen wird und die Ansaugkraft immer gleich bleibt. Das Prinzip ist hier sehr schön beschrieben.

[ASIT-Prinzip: Entferne einen wesentlichen Bestandteil]

dysonball2.jpgAn einer Schubkarre hat Dyson statt eines Rades mit einer Kugel experimentiert, was zu einer wesentlichen Verbesserung der Fahreigenschaften geführt hat. Nun hat Dyson einen Kugelstaubsauger entwickelt, der dieses Prinzip zur besseren Gängigkeit ebenfalls nützt. Außerdem wurde der Motor in die Kugel verlegt, was den Schwerpunkt nach unten verlagert und die Manövrierfähigkeit (z.B. rund um Möbel) nochmals verbessert. Einen bewegten Ablauf findet man auf der US-Site von dyson. Auch sind alle Modelle vom Design her sehr ansprechend und lassen sich gut verstauen.

James Dyson wurde anfänglich von den großen Staubsaugererzeugern stark angefeindet. Heute erzeugen andere Große ebenfalls beutellose Staubsauger (schreibt Wikipedia).

Für Testfans noch ein Video auf YouTube, das stark an IKEA Möbelfakta erinnert.

[Fotos: Dyson]

 

The Innovator’s Solution

Lesetipps, Prozesse Keine Kommentare

bookinnovators-solution.jpgVor einigen Tagen habe ich über das Buch ‘The Innovator’s Dilemma’ von Clayton M. Christensen/Harvard Business School berichtet. Zusammen mit Michael E. Raynor von Deloitte Research hat er auch das Buch ‘The Innovator’s Solution’ herausgebracht, das im Untertitel erfolgreiches Wachstum verspricht.

Durch Auswertung vieler Studien und Beobachtung bekannter und zeitweise sehr erfolgreicher Firmen weist er Folgendes nach:

- Die meisten Firmen beschäftigen sich mit erhaltender (’sustaining’) Innovation. Über KVP-Programme (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) werden Produkte immer weiter ausgefeilt, damit sie noch teurer als bisher an attraktive Kundschaft verkauft werden können.

- Große Firmen arbeiten auf dem ‘Upgoing market’ und wollen sich eher nicht dem ‘Low-End-Market’ beschäftigen. Er nennt dies ‘Asymetrische Motivation’, weil im Low-End-Market einfachere, preiswertere und bequemere Produkte gewünscht sind, die anfangs meist Probleme verursachen und für die erst neue Zielgruppen gefunden werden müssen, mit denen man auch bei niedrigerem Preis noch etwas verdienen kann.

- Nach einiger Zeit werden die Produkte im ‘Low-End-Market’ immer besser und sind nun wieder für die ursprünglichen Zielgruppen interessant. Über den Preis wird hier den etablierten Firmen Umsatz weggenommen.

- Etablierte Firmen flüchten eher nach oben, statt sich auf einen Kampf mit den Neueinsteigern einzulassen. Sie sind oft ganz froh, den ‘Neuen’ relativ unattraktive Märkte überlassen zu können.

- Sobald alle etablierten Firmen einen Markt verlassen haben, kollabiert allerdings der Preis und das Geschäft wird damit auch für die ‘Neuen’ uninteressant. Diese flüchten nun ebenfalls nach oben, indem sie über weitere Verbesserungen versuchen, höhere Preise durchzusetzen.

Selbst größere Firmen schaffen nicht immer, andere Große zu besiegen. IBM und Kodak haben Xerox ‘auf Augenhöhe’ angegriffen und wollten ebenfalls mit Großgeräten punkten. Was ihnen nicht gelungen ist. Canon hat ‘von unten’ angegriffen und kleine Tischgeräte mit sogenannten ‘Wegwerfeinheiten’ (Trommel, Entwickler und Toner in einem) auf den Markt gebracht. Sobald dort die Qualität den großen Geräten entsprach, konnten sie Unmengen von dezentralen Kopieren in jede Büroecke stellen und sogar in viele Haushalte.

Was empfehlen Christensen/Raynor nun?

Die Kurzformel heißt RPV=Resources, Processes, Values. Zu deutsch RPW=Ressourcen, Prozesse, Werte. Ich erkläre es vereinfacht für jeden dieser Begriffe:

Ressourcen: Personen oder Sachen. Bei der Wahl der verantwortlichen Manager für disruptives Neugeschäft sollen nicht die erfolgreichsten des bestehenden Geschäfts auserwählt werden, sondern solche, die in kleinen Einheiten unter gänzlich neuen Bedingungen richtige Aufbauarbeit leisten können.

Prozesse: Diese Manager sollen gänzlich neue Prozesse (der jeweiligen Situation angepasst) entstehen lassen - ja nicht Prozesse des bisherigen Unternehmens übernehmen!

Werte: Auch Werte müssen neu entwickelt werden. Denn die bisher gewohnten Entscheidungskriterien zur Freigabe von neuen Entwicklungen sind im Aufbau disruptiven Neugeschäfts absolute Killer!

Die Autoren meinen, dass eine geographische Trennung vom Hauptgeschäft nicht zwingend erforderlich ist, aber natürlich hilft. Hauptsache ist, dass Prozesse und Werte völlig unabhängig von den neuen Managern gesteuert werden können, absolut getrennt von dem, was die ‘Mutterfirma’ vorlebt. Und dies gilt ebenso bei Fusionen bzw. dem Einkauf von Firmen, deren Organisation fähig zu ‘disruptivem’ Neugeschäft scheint. Sobald versucht wird, die neue Firma zu ‘integrieren’ , gehen die gewünschten Fähigkeiten in Kürze verloren.

Also: SpinOffs mit ‘Aufbaumanagern’, die Pioniermentalität mitbringen und das neue Geschäft abseits der ‘Mutter’ entwickeln. So kann es mit ‘disruptiven’ Innovationen klappen!

Schreiben am PDA ohne zu tippen

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Heute habe ich etwas Faszinierendes entdeckt, obwohl es schon seit einiger Zeit zumindest im Internet vorhanden ist. Entstanden ist es in einem Labor für Innovation, das von IBM gesponsert wird. Das Produkt nennt sich ShapeWriter und bietet eine radikale Innovation in der Zeicheneingabe auf PDAs.

Statt jeden Buchstaben einzeln einzutippen, fährt man mit einem Stift (mit einem Fingernagel geht’s auch!) auf dem Display von Buchstabe zu Buchstabe und erzeugt damit eine bestimmte Strichzeichnung. Am Ende eines Wortes hebt man den Stift (oder Fingernagel) leicht an. Die Software von ShapeWriter erkennt (auch bei ungenauer Stiftführung) aus einem umfangreichen Lexikon, welches Wort mit meiner Kritzelei gemeint war! Und liefert zum Drüberstreuen noch ein paar im selben Tastaturenbereich liegende Wörter auf einer Art Korrekturleiste, falls ich wirklich sehr unordentliche Striche gemacht habe. So ist auch eine rasche Verbesserung möglich.

Im Video sieht man auch, dass es 2 unterschiedliche Tastaturen zur Auswahl gibt. Die für alle Englisch sprechenden Verwender übliche QWERTY oder eine ganz neue Tastatur namens ATOMIK. Bei dieser wurde die Anordnung der Tasten so optimiert, dass sich möglichst kurze Strichwege ergeben. Angeblich arbeitet dieses System schneller als Spracheingabe, wenn man bei beiden Systemen die nötige Korrekturzeit einrechnet (die bei Spracheingabe relativ hoch sein soll).

Natürlich wollte ich ShapeWriter gleich testen - doch leider ist auf der amerikanischen Homepage die Download-Taste nicht aktiv! Aber das Team von ShapeWriter scheint Großes vorzuhaben, denn sie suchen Mitarbeiter in Silicon Valley und in Peking. Ich fiebere der ersten deutschsprachigen Version entgegen…