Die Batterie von morgen (DBM)

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Schon vor längerer Zeit bin ich in der Wirtschaftwoche darauf gestoßen: Ein junger Erfinder namens Mirko Hannemann entwickelt einen Super-Akku und stößt damit bei der Autoindustrie (in Deutschland) auf totales Desinteresse. Aber er findet andere Förderer und andere Zielgruppen, z.B. betreibt er mit seinem Akku Schubmaststapler der Firma Papstar. Die Batterie ist leichter als die bisher verwendeten und muss nicht schon nach 12, sonden erst nach 26 Stunden aufgeladen werden. Aufgeladen ist sie nach 2 Stunden, bisher waren 8 Stunden nötig.

In einem von ihm umgerüsteten Audi A2 fährt er die gut 600 Km von München nach Berlin mit einer Akku-Ladung. Seine Lithium-Metall-Polymer-Batterie (von 3M gebaut) wird als Fake abgetan, die Rekordfahrt von Automobilherstellern und -zulieferern sowie dem ADAC ins Reich der Fabel verwiesen. Warum? Hannemann ist noch keine 30 Jahre alt und es kann doch nicht sein, dass ein so junger Spund die Lösung für etwas findet, an dem weltweit Millionen schwere Großkonzerne seit etlicher Zeit herumdoktern.

http://www.youtube.com/watch?v=csEJ66Zd-Z0

Hochinteressant ist auch ein mehrteiliges Video mit dem Titel “Warum das Elektroauto sterben musste”

http://www.youtube.com/watch?v=RF8ajdgdHck&NR=1

Hier ist Teil 2

Hier Teil 3

Die weiteren Folgen (bis 9) finden Sie direkt bei YouTube. Kommentar überflüssig - aber bezeichnend, welche Widerstände ‘Radikale Innovationen’ überwinden müssen.

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Personalisierte Medizin

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Dass mit den Buchstaben POP nicht immer Musik gemeint sein muss, beweist der Ausdruck ‘Pills on Paper’. Als ich diese Meldung sah, habe ich zu allererst auf das Datum gesehen, da ich an einen Aprilscherz dachte: Das Grazer Kompetenzzentrum “Pharmaceutical Engineering” hat ein Verfahren entwickelt, bei dem speziell auf die Anforderungen für jeden einzelnen Patienten abgestimmte Arzneistoffe wie ein Tintenstrahldrucker auf ‘essbares’ Papier gedruckt werden. Danach wir dieses in eine Gelatinekapsel eingebracht und vom Patienten geschluckt. Der Vorteil: Jedes Medikament ist individuell auf den Patienten abgestimmt, d.h. Über- und Unterdosierungen gehören damit der Vergangenheit an. Die Grazer sind dafür im Herbst 2010 mit dem steirischen Innovationspreis “Fast Forward Award” ausgezeichnet worden.

http://www.youtube.com/watch?v=WmgihNbFhyA

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Sind Navis bald tot?

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Hier ist wieder ein aktuelles Beispiel von disruptiver Innovation. Auf leisen Sohlen schleicht ein vorerst unterlegenes System heran, das allmählich immer besser wird und dann das bestehende System verdrängt, weil es irgendwann gleichwertig wird, zu wesentlich günstigeren oder gar keinen Kosten:

1. Im Auto fix eingebaute Navigationssysteme sind sauteuer, weil sie mit der Elektronik abgestimmt und in Österreich auch noch in die Nova (Normverbrauchsabgabe) eingerechnet werden müssen.

2. Mobile Navigationsgeräte kosten heute zwar viel weniger als früher, sind jedoch meist auf das Auto beschränkt und eignen sich schlecht oder gar nicht für die Fußgänger-Navigation.

3. Auf Smartphones gibt es für wesentlich weniger Geld (unter 100 Euro) die Navi-Software der großen Anbieter als App zum Download. Eine entsprechende Halterung mit Ladestation, GPS-Verstärker und Extra-Lautsprecher kostet bei TomTom allerdings 99 Euro. Angenehmer Nebeneffekt: Man gibt zu Hause seine Fahrziele ins Handy ein, speichert sie als Favoriten und braucht sie im Auto nur mehr aufzurufen.

4. Man kann jedoch nur die Halterung kaufen und ganz auf die Navi-Software verzichten, weil Smartphones heute schon Gratiskartenmaterial anbieten und nicht nur Standortbestimmungen, sondern auch Routenauswahl ermöglichen. Außerdem kann man die Zeit berechnen lassen, die man zu Fuß oder mit einem öffentlichen Verkehrsmittel bräuchte.

[http://www.youtube.com/watch?v=MOhfxQmUq8M&feature=related]

Die Smartphones sind sowieso Killer unterschiedlichster Produkte:

1. Man hat seine eigene Musik mit.
2. Man braucht keinen extra Wecker auf Reisen mehr.
3. Auch die Termine sind immer und überall parat.
4. Bei regelmäßiger Synchronisation hat man alle Kontakte und Dokumente dabei.
5. Fotoapparat, Taschenrechner, Wasserwaage und was es sonst noch an nützlichen Applikationen gibt.
6. Nebenbei erspart Google am Handy, dass man sich aus dem Stuhl erhebt und zum Lexikon greift, das schon veraltet ist, wenn es das Licht der Welt erblickt. Auch im Lokal vermeidet man ermüdende Diskussionen, denn es lässt sich sofort feststellen, wer Recht hat.

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Feuer mit Hilfe von Elektrizität löschen

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Über more inspiration und Welt der Physik bin ich auf diese interessante Meldung gestoßen, die auf der Frühjahrstagung der American Chemical Society in Kalifornien vor kurzem vorgestellt wurde. Ludovico Cademartiri von der Harvard University in Cambridge, Massachusetts präsentierte dort die Ergebnisse seiner Experimente. Wieder einmal zeigt sich, dass ‘Radikale Innovation’ oft auf Erkenntnissen basiert, die schon sehr lange bekannt sind. Wie in diesem Fall (O-Ton ‘Welt der Physik’):

Cademartiri und sein Team hatten ein schon seit 200 Jahren bekanntes Prinzip aufgegriffen: Elektrizität kann die Form von Flammen beeinflussen. Sie kann sie zum Verbiegen, Flackern und gar zum Verlöschen bringen.

Eine große Rolle scheinen dabei Rußpartikel bilden, die sich elektrisch aufladen. Obwohl der Prozess noch nicht ganz klar ist, arbeiten die Wissenschaftler emsig daran, dem Phänomen auf die Spur zu kommen.

Mittlerweile ist ja bekannt, dass gerade Löschwasser oder Schaum noch wesentlich mehr Schaden anrichten als bereits durch das Feuer entstanden ist. Diese neue Methode (die vorerst nur innerhalb von Gebäuden angewendet werden kann), verspricht großes Potenzial: Wenn es nämlich stimmt, dass man damit auch Flammen lenken kann, dann sind nicht nur ‘Löschkorridore’ bei Bränden möglich, sondern es eröffnen sich wunderbare Möglichkeiten für die Steuerung von gezielten Verbrennungsprozessen in der Industrie.

Da diese Meldungen vom 28. und 31. März stammen, ist das offensichtlich KEIN Aprilscherz!

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Ab wann ist eine Innovation radikal?

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Das ist sehr schwer zu beantworten, da jede radikale Innovation meist die Summe bzw. Kombination vieler vorhergegangener Innovationen ist. Eigentlich ist es ein immerwährender Prozess, so lange bis das Produkt oder die Dienstleistung endgültig stirbt. Am Beispiel ‘Auto’ kann man das besonders gut nachvollziehen: Auch wenn man die Kutsche als Vorgänger des Autos betrachtet, mussten Räder, eine Kabine usw. erfunden werden. Um auf Pferde verzichten zu können, wurde dann stattdessen ein Motor entwickelt und zum Lenken ein Lenkrad. Die Erfindung des ersten Motors war radikal, die Bremsen für die ersten Autos eher noch abgekupfert.

Macht es dann überhaupt Sinn zwischen inkrementeller und radikaler Innovation zu unterscheiden? Ja, wenn wir deutlich machen wollen, dass eine große Anstrengung (und auch dementsprechendes Risiko) nötig war, um eine Innovation in Gang zu bringen. Der kontinuierliche (inkrementelle) Verbesserungsprozess wird eher dem Tagesgeschäft zugerechnet, während der radikalen Innovation oft lange Entwicklungszeiten und eventuell sogar Sonderprojekte mit Spezialteams vorangehen. Der amerikanische Ausdruck für inkrementelle Innovation lautet ‘Sustaining Innovation’ und stellt klar, dass es sich damit um eine ‘Wert erhaltende’ Innovation handelt. Inkrementell heißt ’schrittweise’, es meint den kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Ist nun eine Vervierfachung des Speichers beim Computer ein kleiner Schritt oder schon radikal? Radikal ja, wenn dazu eine neue Technologie nötig war.

Selbst, wenn wir sagen, dass ‘radikal’ für uns bedeutet, dass so etwas vorher noch nicht da war, stimmt es meistens nicht. Denn viele Produkte, die als ‘radikale’ Innovationen empfunden werden, hat es oft schon lange vorher gegeben (Fax, Tablet) bevor sie den Durchbruch erzielt haben. Der wird nämlich oft durch eine neue Kombination bestehender Dinge, ein geniales Marketingkonzept oder Gesinnungswandel der Verbraucher beeinflusst.

MIT bietet Seminar über ‘Radikale Innovation’ an

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Vom 6.-8. Juni 2011 bietet das MIT (Massachusetts Institute of Technology)  auf deren Campus ein 3-tägiges Seminar mit dem Titel ‘Radical Innovation’ um 2.500 USD an. Den Inhalt beschreibt das Institut folgendermaßen:

” The course will cover a range of topics in innovation. We will start by understanding what makes a successful innovative product and business: People, Opportunity, Context, and Technology. We will examine case studies in what we call radical innovation and will identify steps that companies can take towards encouraging innovations from within, ranging from brainstorming sessions to invention awards. We will also examine successful incubator strategies and critical success factors and some of the IP issues around invention. Next, we will explore the role of venture funds inside and outside companies, and discuss spinouts, spin-ins, licensing, and acquisitions. Finally, we will consider the role of communities, standards bodies, and open-source models in innovation. We will have breakout sessions in which smaller groups will engage in innovation exercises.”

Dieses weltweit anerkannte Institut sieht also das Thema ‘Radikale Innovation’ als wichtig für seine Studenten an und bietet es sogar als firmeninternes Seminar für externe Unternehmen an. Interessant ist die gesamte Ausschreibung, in der genau die wichtigsten Informationen über Ziel, Zielgruppe und Inhalt aufgeführt werden.

Da ich seit vielen Jahren als Trainer zum Thema Innovation Seminare und Workshops in Firmen durchführe und Vorlesungen an der FH Salzburg halte, empfinde ich das oben erwähnte Programm als sehr ambitioniert (für nur 3 Tage!). Allerdings ist die angesprochene Zielgruppe (“CTO, Head of Strategy, CIO, Head of R&D, Product Manager, Director of Lab, Group Leader”) vom Feinsten und dürfte das schaffen!

Daimler startet Carsharing weltweit

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Über den Umweg der Marke “smart” ist Daimler  vor einiger Zeit ins Carsharing eingestiegen. Unter der Tochtergesellschaft ‘car2go’ sollen weltweit Autos der Marke ’smart’ verliehen werden. Ein Pilotprojekt in der Stadt Ulm ist sehr zufriedenstellend verlaufen, nachdem sich wesentlich mehr Interessenten angemeldet hatten als ursprünglich erwartet. Was unterscheidet nun dieses Modell von anderen Carsharing-Modellen? In Zukunft soll man die kleinen Flitzer überall im Stadtgebiet abstellen können. Über GPS kann der jeweilige Standort überprüft werden. Die Fahrzeuge können dann gereinigt und betankt werden.

Es ist dies der Versuch mit einer sehr jungen Zielgruppe ins Geschäft zu kommen, die mit Mercedes normalerweise nichts am Hut hat. Nachdem das Ulmer Projekt gut gelaufen ist, stehen angeblich schon etliche Stadtverwaltungen Schlange, um mit Daimler (bzw. deren Tochtergesellschaft) einen Vertrag abzuschließen und Carsharing für jedermann zu öffnen. Da für dieses Projekt die sparsamsten Dieselmodelle von smart ausgesucht wurden, geht konsequenterweise der nächste Schritt zum Hybrid- oder zum Elektroauto. In Paris soll die Elektroversion des smart anlaufen.

Um diesen Geschäftszweig anzutreiben, hat Daimler eine Kooperation mit Europcar abgeschlossen, um in Hamburg ab dem Frühjahr 2011 300 smart im Carsharing anzubieten. In Hamburg müssen car2go-Kunden für die Registrierung einmalig 29 Euro bezahlen.

Pro Minute kostet das Carsharing in Hamburg 29 Cent oder maximal 14,90 Euro pro Stunde. Darin enthalten sind Kraftstoff, Versicherung, gefahrene Kilometer sowie Steuern und Parkgebühren. Weitere Kosten fallen nicht an. Wer sich bei car2go registriert, profitiert überdies von speziellen Vorteilen beim Autovermieter Europcar.


http://www.youtube.com/watch?v=7yHhNZg-Zmk

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Becher von unten (!) befüllen

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Ein interessantes neues Getränkefüllsystem habe ich bei CREAX entdeckt:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=wiu_IX14wLI

Mit diesem System ist es möglich, 56 (!) Becher Bier in 1 Minute zu befüllen. Den Videobeweis hat die amerikanische Firma GrinOn Industries angetreten - allerdings mit 3 Personen. Der Rekord, wenn nur 1 Person die Becher befüllt, liegt derzeit bei 44 Bechern.

Wie funktioniert nun das System? Die Becher haben an der Unterseite einen Magnetring und einen (mit Werbung) bedruckten Magneten. Sobald das Bier einschießt, hebt sich der Magnet und senkt sich, sobald die entsprechende Menge im Becher eingefüllt ist.
Diese lebensmittelechten Magneten werden mittlerweile unter Sammlern gehandelt. Viele nehmen die Magneten nach Hause und heften sie an den Kühlschrank, was die Werbewirksamkeit erhöht.

Das System ist ideal für große Veranstaltungen und kann ohne besondere Einschulung auch von Hilfskräften bedient werden. GrinOn wirbt damit, dass Bier neunmal schneller als bisher eingefüllt werden kann. Und es gibt keine Beschwerden mehr, dass zuviel Schaum dabei ist. Das Radikale daran ist, dass kein normaler Mensch einen Becher VON UNTEN befüllen würde!

Das Strom erzeugende Fenster ist nicht mehr weit

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Eine neue Generation von Solarzellen ist dünn, biegsam und bunt (siehe Wirtschaftwoche Nr. 46/2010). Sie sind preisgünstig in der Herstellung und produzieren noch Strom selbst wenn sie im Schatten liegen. Diese neuen Farbstoff-Solarzellen können in die Kleidung eingearbeitet werden und laden während des Tragens Handys oder MP3-Player auf.

Anders als bisher mit teurem Silizium erzeugen die Farbstoff-Solarzellen Strom durch Fotosynthese. Sobald diese Solarzellen einen ähnlichen Wirkunggrad wie die Siliziumzellen aufweisen, wird es für die Industrie kein Halten mehr geben: Auf Dachziegeln , Autodächern, Elektrogeräten und Straßenlaternen können die biegsamen Folien montiert werden. Das bedeutet, dass auch Gebäude in unterschiedlichster Form bestückt werden können: Fassaden würden dann in allen Himmelsrichtungen damit ausgestattet werden. Auch an durchsichtigen Solarstrom-Fenstern wird bereits gearbeitet.

Wie gesagt: Wirkungsgrad und Haltbarkeit sind die Punkte, an denen noch gearbeitet werden muss. Doch der Erfinder der Farbstoff-Solarzelle, Michael Grätzel, ist zuversichtlich.  Und dann könnten bald alle Strom fressenden Teile des Alltags zumindest einen Teil ihrer benötigten Energie selbst produzieren. Somit könnten kleine, wenig verbrauchende Geräte wahrscheinlich überhaupt ohne das lästige Aufladen an der Steckdose auskommen!

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Neue Geschäftsmodelle…

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…sind ein Eckpfeiler von ‘Radikaler Innovation’.

Einige Beispiele:
1. Dem ursprünglichen Hauptnutzen werden andere Nutzen hinzugefügt, die möglicherweise sogar den ursprünglichen Nutzen übersteigen (Smartphones, Tablets).
2. Die Einführung der Selbstbedienung in Branchen, in denen das vorher absolut nicht üblich war (Drogerien).
3. Die Einführung von Diskont in Branchen, in denen das vorher absolut nicht üblich war (Buchhandlung).
4. Leasen statt kaufen (Autos, Möbel, Gebäude).
5. Zuerst mieten, bei Gefallen später kaufen (Wohnungen).
6. Das Produkt recht günstig anbieten, die eigentliche Finanzierung erfolgt über den Umweg der Betriebsmittel (Drucker) oder der verbrauchten Einheiten (Mobiltelefone).
7. Das Produkt gratis anbieten, erst die Upgrades berechnen (Internetinhalte).
8. Das Produkt eine Zeit lang gratis zum Ausprobieren anbieten (Software).
9. Man kann sich an einer erfolgreichen Geschäftsidee beteiligen (Franchising).
10. Auktionen, die ein Produkt mit jedem Käufer günstiger werden lässt und so Einkaufsgemeinschaften über Mundpropaganda entstehen lässt.
11. Je früher man kauft, desto günstiger ist es (Flüge).
12. Je später man kauft, desto günstiger ist es (Last Minute).
13. Man kauft kein Produkt, sondern ein Dienstleistungspaket (Drucker).

Und, und, und… Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt!
Wikipedia nennt speziell unter dem Begriff ‘Geschäftsmodellinnovation’ noch beispielhaft IKEA -dort wird ein Teil der Wertschöpfung zum Kunden ausgelagert (Transport und Zusammenbau) sowie Dell, wo Computer erst nach der Bestellung zusammengebaut werden und dadurch auch auf Zwischenhändler verzichtet wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%A4ftsmodellinnovation
Wikipedia unterscheidet 3 Klassen von Geschäftsmodellinnovationen:
1. Value Innovation (Veränderung des Nutzens)
2. Architektonische Innovationen (Veränderung der Wertschöpfung)
3. Ertragsmodellinnovationen (Wie kommt das Geld herein?).
Für alle 3 Klassen habe ich weiter oben Beispiele angeführt und überlasse dem geschätzten Leser die Zuordnung.

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