Radikale Innovation » Verfahren

Stempel und Kissen

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StempelEine Revolution hat seinerzeit die Firma Walter Just aus Österreich (trodat) mit dem sogenannten ‘Selbstfärber’ eingeläutet. Musste man damals seine Stempel am besten hängend aufbewahren, um ein Abfärben auf jeglichen Untergrund zu vermeiden, war der Stempel bei Bedarf mit einer Hand aus der Hängevorrichtung zu nehmen, mit der anderen Hand wurde der Deckel des Stempelkissens geöffnet. Dann mit ruhiger Hand der Stempel auf das Kissen gedrückt und anschließend mit sanftem Druck gegen die zu bestempelnde Unterlage gepresst.

Der Selbstfärber vereinfachte den Vorgang radikal: Der Stempel kann stehend aufbewahrt werden, die Stempelplatte mit dem Schriftbild bleibt ständig gegen das Stempelkissen gedrückt und wird nur für den Stempelvorgang durch Druck nach unten um 180 Grad gedreht und auf die Unterlage gedrückt. Dann kehrt sie selbständig in die ursprüngliche Lage zurück und wird durch den Anpressdruck an das Stempelkissen wieder frisch eingefärbt.

Waren die ersten Modelle aus Metall und sehr stabil, war deshalb auch der Preis dementsprechend hoch. Als aber eine Lösung gefunden wurde, die fast nur aus Kunststoff bestand, konnte der Preis stark gesenkt und die kleineren Stempel (auch für den privaten Gebrauch) millionenfach verkauft werden.

Blinddarm-OP durch den Mund

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MundschlauchVor wenigen Wochen habe ich gerade erst berichtet, dass heute schon viele Operationen so durchgeführt werden, dass auf einen Schnitt durch die Außenhaut des Menschen verzichtet werden kann und dadurch hässliche Narben vermieden werden. Oft wird dabei über Scheide oder After eine Sonde bzw. Operationswerkzeug samt Kamera eingeführt.

Heute nun lese ich in den Salzburger Nachrichten, dass Mediziner daran denken, eine Öffnung auf der anderen Seite des menschlichen Körpers zu nützen, nämlich den Mund. Ganz ohne Schneiden geht es aber hier auch nicht. Statt jedoch die Bauchdecke zu zerstören, wird von innen ein Schnitt durch die Magenwand durchgeführt (hier sitzen viel weniger Schmerzrezeptoren), um in den Bauchraum bis zum Blinddarm vorzustoßen. Um mehr Platz zu schaffen, kann etwas Kohlendioxyd eingepumpt werden. Mit einer Schlinge wird der Blinddarm abgetrennt und über eine Sonde nach außen transportiert. Dann die Magenwand vernäht. Der Patient kann die Operation bei leichter lokaler Betäubung mitverfolgen und hat bei kürzerer Genesungsdauer viel weniger Schmerzen.

Wenn wir schon beim Gesicht sind: Auch durch die Nase oder den Augenrand werden heute Operationen am Gehirn vorgenommen, um die Schädeldecke zu verschonen!

[Foto: pixelio.de]

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Operieren von innen

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Operieren ohne Schnitt, ohne Narbe…ich bin begeistert. Vor kurzem wurde auf diese Weise an der Uni-Klinik im französischen Straßburg eine Gallenblase entfernt. Bei näherem Hinsehen lässt die Begeisterung etwas nach, denn so eine Operation ist nur bei Frauen möglich. Durch die Scheide wurde ein 1,5 Meter langes Endoskop deutscher Provinienz eingeführt. Mit der Sonde und deren Kamera konnte die Blase geortet und entfernt werden.Stich

Angeregt durch diesen enthusiastischen Bericht in den Salzburger Nachrichten und im Standard habe ich mich etwas umgesehen und entdeckt, dass es schon einige andere Operationen gibt, wo nicht einmal mehr minimal-invasiv geschnitten wird. Gebärmutterentfernungen mittels Ultraschall (nur drei kleine Einstiche nötig), Sterilisation bei Frauen durch ein Implantat, das ein Zuwachsen der Eileiter auslöst. Damit jetzt auch die Männer zum Zug kommen: Bruchoperationen, bei denen auch nur drei kleine Einstiche nötig sind und der Patient im Regelfall sofort nach der Operation aufstehen kann.

All diese Operationsmethoden haben den Vorteil, dass eventuelle Wunden viel schneller heilen bzw. nur geringe Schmerzen im Heilungsprozess anfallen.

[Foto Pixelquelle]

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Neuer Beton mit Stahlfasern

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Der deutsche Bauingenieur Gregor Zimmermann hat eine neue Betonart namens UHPC (Ultra High Performance Concrete) bekannt gemacht (nicht erfunden!). Er selbst hat sich hauptsächlich mit der Entwicklung von Membranschalungen in seiner Dissertation beschäftigt. An der Uni Kassel haben aber die Professoren M. Schmidt und E. Fehling sowie weitere Mitarbeiter UHPC entwickelt. Sie geben kleine Kiespartikel und Stahlfasern ein und können daher extrem dünne Betonwände ‘backen’ (dünnste bisher 7 Millimeter!). Und sparen damit auch viel Zeit für die herkömmliche Bewehrung mit Stahlmatten. Das war zwar bisher auch schon möglich (beispielsweise mit Steelcrete von Heidelberger Zement), nur konnten bisher nicht derart dünne Platten gegossen werden. Nun möchten sie in einem Spinn-off der Universität an die weltweite Vermarktung gehen.

Zimmermann denkt hier sehr radikal: Für seine dünnen Betonplatten sieht er die Chance auf eine Vermarktung im Bereich der Sanitär- und Küchenmöbel. Da passt es gut, dass durch Gießen der Platten in Glasschalungen, die fertigen Platten ebenfalls glänzen und so glatt sind, dass man sich darin spiegelt. Noch nicht ganz durchschaut habe ich, was das an Vorteilen gegenüber denjenigen Materialien ergeben soll, aus denen bisher solche Möbel erzeugt werden. Jedenfalls eröffnet Zimmermanns Erfindung ganz neue Dimensionen für Architekten! Seine Membranschalungen können nach Fertigstellung der Betonwände bleiben, aber auch entfernt werden.

[Gefunden bei heise]

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Das Plusenergiehaus ist in

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Mehr hinaus als hinein, das ist die Devise! Vorbei sind die Zeiten, wo man mit einem Niedrigenergiehaus die Aufmerksamkeit auf sich zog und als vorbildlicher Bürger einen Beitrag zum Energiesparen leisten konnte. Heute versorgt man sich in seinem Haus fast komplett mit Energie und speist sogar noch überschüssige Energie ins öffentliche Netz ein. Diese Energie wird vornehmlich aus den am Dach befindlichen Solarzellen bezogen. Auf einem Display kann man ablesen, wie viel die eigene Anlage produziert und wie viel man selbst verbraucht. Natürlich sind für die geringen Verbrauchswerte nötig:

- eine Umhüllung aus einer 35cm dicken Dämmschicht,
- eine automatische Frischluftzufuhr,
- eine Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung.

Und lässt sich die Sonne über mehrere Tage hinweg nicht blicken, kann Heizung und Warmwasser aus einem nahen Holzhackschnitzel-Heizkraftwerk betrieben werden.

Die Gefahr, dass plötzlich alle Haushalte mehr Energie produzieren als verbrauchen, scheint noch lange nicht gegeben. Denn diese Art von Häusern kostet noch 10-15% mehr als Häuser konventioneller Bauart, rechnet sich aber bald.

[Gefunden in der Wirtschaftswoche]

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Stangenei

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Passend zum Osterfest möchte ich heute etwas vorstellen, dass mich schon seit Jahren fasziniert, nämlich das bis zu einem Meter lange Stangenei. Vor vielen Jahren bereits in die Sendung “Wer dreimal lügt,…” aufgenommen, musste erraten werden, ob es sich um einen Bluff handelt oder ob Hühner wirklich so lange Eier legen können. Bluff war es keiner, aber diese ‘Radikale Innovation’ geht nicht direkt von speziell dafür gezüchteten Hennen aus.

Wikipedia beschreibt die Herstellungsart folgendermaßen:
Zur Herstellung werden Eier in großer Zahl aufgeschlagen und getrennt, die verschlagenen Dotter in einem gefetteten Rohr von etwa drei Zentimeter Durchmesser vorgegart, entnommen, in einem größeren, runden oder ovalen Rohr mit dem Eiweiß umgossen und alles zu Ende gegart.

Wer-weiss-was kennt aus der ‘Sendung mit der Maus’ eine etwas andere Herstellungsart:
Dort wurde das Stangenei hergestellt, indem in die Form ein teflonummantelter Stab eingeführt wurde, der Zwischenraum mit Eiweiss gefüllt und gekocht wurde, dann der zentrale Stab entfernt, Eigelb nachgefüllt und endgültig gegart wurde.

Ich kenne noch eine dritte Art, um zum Stangenei zu kommen:
In ein rotierendes und beheiztes Rohr wird Eiklar (Eiweiss) eingefüllt. Durch die Fliehkraft wird das Eiklar nach aussen gedrückt, in der Mitte des Rohres entsteht ein Loch. Die gewünschte Lochgröße kann exakt durch die Rotationsgeschwindigkeit erzielt werden. Nach kurzer Zeit beginnt die Eiklarmasse zu erstarren. Dann wird Eidotter in das Loch nachgefüllt und das Rohr weiter erhitzt bis auch der Dotter fest ist.

Und wozu braucht man so etwas? Zur Dekoration von Brötchen oder zum Einarbeiten in Braten oder Wurst. Übrigens werden angeblich Wurstsorten, die aus zwei verschiedenen Sorten bestehen (Wurst in der Wurst) ganz ähnlich hergestellt.

Nanotechnologie auf Papier

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neox_Mondibp.gifDie Nanotechnologie ist bei der Papierindustrie eingekehrt: Mondi Business Paper (dessen internationaler Sitz in Österreich ist), präsentierte auf der Paperworld 2007 in Frankfurt eine Revolution: neox, das erste mit Nano-Hybrid-Technologie hergestellte Papier. Dabei gelingt es, die Vorzüge gestrichener und ungestrichener Papiere in einem Blatt zu vereinen. Auf ein A4 Blatt werden auf jeder Seite 25 Billionen Nano-Teilchen aufgebracht. Dadurch erfüllt es bisher scheinbar unvereinbare Anforderungen im Druckbereich: es verbindet den Glanz und die angenehme Haptik eines beschichteten Papiers mit der hohen Weiße und der Steifheit, die man von einem hochwertigen unbeschichteten Papier erwartet.

Mondi Business Paper betreibt in Ulmerfeld/Hausmening (bei Amstetten) ein „Competence Center for Innovation”. Dieses fühlt sich der Firmenphilosophie “Pushing the limits” verpflichtet und treibt ‘bahnbrechende’ Entwicklungen für die Papierindustrie voran.

Aber auch Assistenzprofessor Tian von der University of Arkansas hat etwas Interessantes entwickelt, das er selbst das erste ‘Nanopapier’ der Welt bezeichnet. Eine Art Papier für Filter oder Gefäße, sehr robust und hält Temperaturen bis zu 700 Grad Celsius aus, lässt sich jedoch mit einer normalen Schere zerschneiden.

[Foto: mondi business paper]

Das Herz schlägt weiter…

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Körper…auch wenn es den Körper des Spenders/der Spenderin verlässt. Die Salzburger Nachrichten berichten:

 

Am Wiener AKH erlebte eine neue Methode der Herztransplantation ihre erfolgreiche Premiere: Anfang Februar wurde im Rahmen einer klinischen Studie der MedUni Wien im Wiener AKH als eines von sechs europäischen Spitälern erstmals in Österreich ein Herz in schlagendem Zustand transplantiert.

Die 30-jährige Kärntnerin, die in den Genuss dieser neuen Methode gekommen ist, war bald nach der Operation wieder auf den Beinen und hat mit Stufen auf- und abgehen ein Trainingsprogramm absolviert. Sie kann wieder tief einatmen und hat sofort neuen Lebensmut gewonnen. Das Spenderherz wurde mit einer in den Vereinigten Staaten entwickelten Methode (Organ Care System) mit Blut versorgt und kann in seinem Behälter auch länger als die bisher üblichen 4 Stunden gelagert werden. Die Ärzte sehen außerdem von außen genau, in welchem Zustand sich das Spenderherz befindet.
Auch die Anfälligkeit für Schäden während des Transports hat sich erheblich verringert. Und das neue Organ wird im neuen Körper viel weniger abgestoßen.

Leber, Nieren und Lunge sind schon Kandidaten für das neue OCS (Organ Care System). Hoffentlich nicht für die junge Kärntnerin!

[Foto: Pixelio.de ]

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Der Treibstoff wächst am Acker

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Erstaunlich, mit welcher Vehemenz südamerikanische Länder wie Brasilien und Kolumbien die Abwendung vom Erdöl und Zuwendung zu Bioethanol betreiben. Manche schwärmen direkt vom ‘nachwachsenden’ Treibstoff, der nicht ausgehen kann. 2 Nachteile:

1. Der enorme Landverbrauch.
2. Ethisch bedenklich, ‘Nahrungsmittel’ wie Zuckerrohr oder Zuckerrüben für Autos statt für Menschen zu züchten.

Derzeit wird Ethanol auch noch mit Benzin gemischt. Über die Mischungen schreibt Wikipedia “Die Euronorm EN DIN 228 lässt es zu, dem herkömmlichen Benzin bis zu 5 % Ethanol beizumischen (E5). Dies wird auch heute schon praktiziert, allerdings liegt der Ethanolanteil in Deutschland erst bei etwa 2 %. Normale Benzinmotoren können ohne Modifikation mit E10 (10% Ethanol) betrieben werden. In einigen EU-Ländern (z. B. Polen, Tschechien, Deutschland) wird eine Zwangsbeimischung von Bioethanol geprüft. In den USA wird bereits größtenteils E10 eingesetzt. Durch geringe Umbaukosten (ca. 30 €) kann auch E25 getankt werden. Brasilien mischt bereits 25 % Ethanol ins Normalbenzin, welches dort auch Pflicht ist und von den gewöhnlichen Autos vertragen wird. Die Hälfte aller dortigen PKW fahren bereits mit E85, 2 % sogar mit E100. Motoren, die mit reinem Alkohol betrieben werden können, werden in Brasilien in der Automobilindustrie seit 1979 für den Straßenverkehr und seit 2005 für Kleinflugzeuge verkauft. Japan will bald bis zu 10 % beimischen und verhandelt derzeit mit Brasilien über Alkohollieferungen.”

Erstaunlich, dass es tatsächlich schon Autos gibt, die mit E100, also reinem Alkohol fahren. Klar ist, dass mit der Forcierung von Ethanol als Treibstoff die Abhängigkeit von den Erdöl produzierenden Ländern verringert werden soll. Zumal ja einige unsichere Kantonisten dabei sind. Obwohl Russland zu den größten Erdöllieferanten zählt, experimentiert es auch mit Ethanol, um sich abzusichern, falls die Abnahme von Erdöl zurückgeht. Zumal in der Tundra zukünftig durch den Klimawandel riesige Anbauflächen zur Verfügung stehen werden.

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In Spanien sind die Pioniere… (3)

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… aber auch in Großbritannien gibt es Vorreiter. Vor kurzem hatte ich versprochen, noch jemandFoto: Heston Blumenthal aus der Kategorie der Molekulargastronomie zu präsentieren: Es ist dies Heston Blumenthal, der in Bray/Berkshire das Lokal ‘The Fat Duck’ betreibt. Er verlangt jetzt 80 Pfund für ein Menü à la carte. Was einem 3-Sterne-Lokal (Michelin) auch zusteht. Wie viele Dinge im Leben, die man als geniale Marketing-Idee wahrnimmt, entstand auch sein Zugang zur Molekulargastronomie durch eine mittlere Katastrophe gleich zu Beginn seiner Laufbahn als Gastwirt. Weil sein (vom Vorgänger übernommener) Gasherd explodiert war, musste er auf kleiner Flamme kochen und hatte (mangels Gasdruck) keine Möglichkeit, größere Mengen von z.B. Gemüse über längere Zeit am Kochen zu halten. Aus der Not eine Tugend machend, begann er sich für Physik und Chemie in der Küche zu interessieren und stieß gleich mehrere Regeln, die bisher in der Gastronomie gegolten hatten, über den Haufen. Am bekanntesten ist seine ‘bacon and egg ice cream’ als Nachspeise. Wer dazu mehr wissen möchte, finden Genaueres etwas versteckt in der Mitte des Unterpunktes ‘Philosophy’ auf der Webstite von ‘The Fat Duck’.

Er ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch jemand, der nicht eine bestimmte Ausbildung genossen hat oder Jahre in einem bestimmten Metier verbracht hat, durch eigene Initiative und Weiterbildung sowie eigenes Experimentieren zu Spitzenleistungen kommen kann. Wahrscheinlich eher als jemand, der sich auskennt und daher bestimmte Experimente von vornherein ausschließt.

Foto: The Fat Duck

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