Lass’ ein wesentliches Teil weg…
17. September 2008 ASIT, Produkte, Transport, Verfahren Keine Kommentare
…ist einer der Ansätze von ASIT (Advanced Systematic Inventive Thinking), um Innovationen anzudenken. Dort wird es
- Objektentfernung (Subtraction oder Trimming) genannt. Die anderen sind Vereinheitlichung, Multiplikation, Division und Symmetriebrechen.
Ein gutes Beispiel für das Weglassen eines wesentlichen Teils - nämlich starrer Achsen bei einem LKW - habe ich bei CREAX gefunden. Das dient dazu, die Ladefläche des LKW extrem absenken zu können und dadurch eine Art ‘Doppeldecker’ zu ermöglichen, der 54 Europaletten oder 87 Rollcontainer fassen kann. 21 Tonnen sind möglich. Jedes Rad hat Einzelaufhängung. Die Firma Emons in Holland hat dieses Konzept 2WIN entwickelt, das eine wesentlich bessere Ausnutzung eines LKWs garantiert. Die Fahrer können durch den eingebauten Lift die Ware selbst aus- und einladen oder z.B. direkt von einer Rampe in den oberen Bereich einstapeln. Sogar ein kleiner Stapler wird mitgeführt.
[ASIT-Prinzip ‘Objektentfernung’]
Beim Anflug auf den Kopenhagener Flughafen traute ich meinen Augen nicht, als ich nach unten sah: Da gab es eine tolle Brücke, die aus Schweden in Richtung Dänemark zeigte und die Fahrbahn endete plötzlich mitten im Meer! Von oben schien sie in eine Sackgasse zu münden. Später erfuhr ich, dass es sich bei der ‘Sackgasse’ um die künstliche Insel Peberholm handelt, wo sowohl Autobahn wie auch Bahntrasse unter die Meeresoberfläche ‘hinabtauchen’. Und das deshalb, damit kein Bauwerk die Einflugschneise des Kopenhagener Flughafens behindert. Und beide tauchen auch erst wieder auf der anderen Seite des Flughafens auf.

Ein eher radikales Projekt hat meine Aufmerksamkeit erregt: In Stuttgart soll unter dem Namen 
Die Möglichkeit, jede nur erdenkliche Ware in einem einheitlichen Behälter zu transportieren, hat die Transportwirtschaft seinerzeit revolutioniert. Laut Wikipedia hat sich der US-Amerikaner Malcolm P. McLean im Jahr 1937 damit beschäftigt, wie man die doch eher mühseligen Umladearbeiten auf Seehäfen verkürzen könnte. Das Löschen einer Schiffsladung hat früher oft mehrere Tage gedauert. Wie so oft, hat sich das eigentliche Endresultat erst etappenweise entwickelt: Zuerst verlud McLean komplette LKWs, später schlankte er auf Anhänger samt Aufbau ab, um in der dritten Etappe nur mehr die Aufbauten selbst zu verladen. Jetzt wurden die Aufbauten noch standardisiert, stapel- und verriegelbar gemacht - und schon war eine Erfindung geboren, die die Transportwirtschaft weltweit revolutionieren sollte. Galten ursprünglich nur amerikanische Maße, so erfreut sich heute doch der
Er sorgt überall für Aufmerksamkeit, wo er auftaucht: Der
In Abwandlung eines altbekannten Werbespruchs (”Pack den Tiger in den Tank”) macht sich die österreichische OMV nun für ein Produkt stark, das sie unter dem Namen 
