Hotelzimmer der Zukunft
7. September 2008 Dienstleistungen, Einrichtung, Tourismus 2 KommentareKaum aus dem Süden zurück, fasziniert mich eine Meldung, die ich bei Burkhard Schneider gefunden habe:

Lindner Hotels und die Fraunhofer Gesellschaft Duisburg aus Deutschland entwickeln gemeinsam in Future Labs verschiedene Perspektiven, wie die Hotelzimmer der Zukunft aussehen werden. Runde Formen, Relax-Räume in der Mitte, Roboter zur Bedienung und Zimmer, die den unterschiedlichsten Anforderungen (von Einzelzimmer bis zur Familiensuite) jeweils angepasst werden können. D.h. der Gast stellt sich seinen Zimmerwunsch in Modulbauweise zusammen. Um in diesem Konzept möglichst hohe Flexibilität anbieten zu können, müssen einige Gewohnheiten von früher über Bord geworfen werden, sprich: es muss radikal gedacht werden! Wie mache ich aus einer Dusche einen Waschtisch, aus dem WC ein Bidet, aus dem Bett vielleicht sogar eine Badewanne? Alles soll in der Wand verschwinden, aber das braucht viel Platz (der viel kostet). Ein Konzept der individuellen Möblierung habe ich an anderer Stelle in diesem Blog schon beschrieben.
Das entspricht ganz dem Trend der Industrie, jedem Kunden sein individuelles Produkt zu liefern. Wer dies zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten hinkriegt, wird in Zukunft vorne mit dabei sein. Interessant ist, dass ab November Testpersonen die verschiedenen Zukunftsmodelle im Duisburger inHaus ausprobieren können und deren Anregungen in die weitere Entwicklung einfließen.
[Foto: LAVA/Fraunhofer]
Ich hatte hier ja schon früher über
Beim Anflug auf den Kopenhagener Flughafen traute ich meinen Augen nicht, als ich nach unten sah: Da gab es eine tolle Brücke, die aus Schweden in Richtung Dänemark zeigte und die Fahrbahn endete plötzlich mitten im Meer! Von oben schien sie in eine Sackgasse zu münden. Später erfuhr ich, dass es sich bei der ‘Sackgasse’ um die künstliche Insel Peberholm handelt, wo sowohl Autobahn wie auch Bahntrasse unter die Meeresoberfläche ‘hinabtauchen’. Und das deshalb, damit kein Bauwerk die Einflugschneise des Kopenhagener Flughafens behindert. Und beide tauchen auch erst wieder auf der anderen Seite des Flughafens auf.
Er sorgt überall für Aufmerksamkeit, wo er auftaucht: Der
…ien: Das hätte ich den Italienern nicht zugetraut! Die doch sonst alles nicht so eng sehen und viele Dinge ‘mit Augenzwinkern’ übergehen. Aber dass die wirklich gleich rigoros seit 2005 in allen Bars, Gaststätten und Restaurants das Rauchen verbieten und dann auch tatsächlich bei Zuwiderhandeln mit drakonischen Strafen bis zum Lizenzentzug aufwarten…? Naja, ganz radikal sind sie auch wieder nicht, weil ja doch noch eine Abtrennung von Raucherzonen mit getrennter Lüftung erlaubt ist. Allerdings sollen die Vorschriften so streng sein, dass sich das angeblich nicht rechnet. Deshalb gehen die meisten Italiener vor das Lokal und rauchen im Freien.
