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Hotelzimmer der Zukunft

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Kaum aus dem Süden zurück, fasziniert mich eine Meldung, die ich bei Burkhard Schneider gefunden habe:

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Lindner Hotels und die Fraunhofer Gesellschaft Duisburg aus Deutschland entwickeln gemeinsam in Future Labs verschiedene Perspektiven, wie die Hotelzimmer der Zukunft aussehen werden. Runde Formen, Relax-Räume in der Mitte, Roboter zur Bedienung und Zimmer, die den unterschiedlichsten Anforderungen (von Einzelzimmer bis zur Familiensuite) jeweils angepasst werden können. D.h. der Gast stellt sich seinen Zimmerwunsch in Modulbauweise zusammen. Um in diesem Konzept möglichst hohe Flexibilität anbieten zu können, müssen einige Gewohnheiten von früher über Bord geworfen werden, sprich: es muss radikal gedacht werden! Wie mache ich aus einer Dusche einen Waschtisch, aus dem WC ein Bidet, aus dem Bett vielleicht sogar eine Badewanne? Alles soll in der Wand verschwinden, aber das braucht viel Platz (der viel kostet). Ein Konzept der individuellen Möblierung habe ich an anderer Stelle in diesem Blog schon beschrieben.

Das entspricht ganz dem Trend der Industrie, jedem Kunden sein individuelles Produkt zu liefern. Wer dies zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten hinkriegt, wird in Zukunft vorne mit dabei sein. Interessant ist, dass ab November Testpersonen die verschiedenen Zukunftsmodelle im Duisburger inHaus ausprobieren können und deren Anregungen in die weitere Entwicklung einfließen.

[Foto: LAVA/Fraunhofer]

CUBE Hotel - ein innovatives Konzept

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Das Cube Concept behauptet von sich mit etlichen Tabus im Hotelwesen gebrochen zu haben. Allein schon vom Design her - O-Ton aus der Cube-Homepage: “CUBE ist nicht bloß ein Hotel, sondern aufgrund seiner Loft-Architektur wie ein großes Wohnzimmer in den Bergen: Das Leben spielt sich außerhalb des Zimmers ab. Großzügige öffentliche Zonen auf allen Ebenen des CUBE fördern die Kommunikation. In der Lobby, sie ist Dreh- und Angelpunkt des Lebens im CUBE, laden Ledersofas vor dem großen, offenen Kamin, oder Sofawürfel im Atrium der Lobby zum Verweilen ein.”

Um sich einen Eindruck zu verschaffen, einfach das Video ansehen:

Das gesamte Konzept ist eher auf junge, sportbegeisterte Menschen abgestimmt, die Spaß haben möchten und sich sportlich betätigen wollen. Rampen statt Treppen zwischen den Stockwerken, damit Sportgeräte besser transportiert werden können. Jedem Zimmer ist ein ‘Showroom’ vorgelagert, in dem das Sportgerät und die Sportbekleidung bis zum nächstes Tag trocknet. Die Zimmer sind sehr einfach gehalten (z.B. 4-er-Zimmer mit Stockbetten), damit man sich hauptsächlich in den öffentlichen Zonen aufhält.

- Frühstück gibt’s bis 15 Uhr!
- Die Bar hat 24 Stunden im Tag geöffnet!
- Wer kein 2-oder 4-Bett-Zimmer exklusiv ordert, bekommt andere Mitbewohner zugeteilt (angeblich geschlechterunabhängig!)
- Der Zimmerpreis inklusive einer Liftkarte ist sehr günstig!

Schenkt man einzelnen Berichten Glauben, dann fühlen sich 30Jährige im Cube schon alt…

Meine Bestellung (wird ge)funkt

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Seit einigen Jahren gibt es nun schon in der Gastronomie das Bestellsystem, bei dem die Servierkraft die Bestellung direkt vor dem Gast unmittelbar bei der Bestellaufnahme in einen kleinen PDA eingibt, der mit Funk ausgestattet ist. Sekundenbruchteile später werden die Getränke an der Theke, die Speisen in der Küche ausgedruckt. Damit wird wertvolle Zeit gewonnen und die Bedienung kann gebrauchtes Geschirr abräumen und Tische reinigen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Auch die Kundschaft hat ein gutes Gefühl, denn sie weiß ja, dass ihre Bestellung schon bearbeitet wird.

Auch beim Zahlen hilft dieses System, denn die Tischrechnungen werden sauber und vollständig ausgedruckt. Oder die Rechnung wird vorab mit den Gästen am Tisch besprochen, wenn getrennt abgerechnet werden soll. Es kann dabei nichts vergessen werden, denn die Bedienung hat ja die gesamte Bestellung auf ihrem Bildschirm. D.h. diese Funkbestellungen kürzen den Bestell- und den Bezahlvorgang beträchtlich ab. Gegenüber der früheren Zettelwirtschaft kann man das getrost als kleine Revolution sehen.

Noch mehr Zeit könnte man allerdings einsparen, wenn die Gäste ihre Wünsche gleich direkt an Küche und Theke funken könnten, ohne auf die Bedienung warten zu müssen!

Recyclebares Containerhotel

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Ein schönes Beispiel für Lösungsprinzip Nr. 27 nach TRIZ (Ersetze teure Langlebigkeit durch billige Kurzlebigkeit) ist ein Projekt der britischen Hotelgruppe Travelodge. Sie plant, schon in den nächsten Monaten mehrstöckige Hotelbauten aufzuziehen, die aus vorbereiteten Containern bestehen (werden in China erzeugt). Diese Hotels können innerhalb von 3 (!) Monaten aufgestellt werden und in sehr kurzer Zeit auch wieder abgebaut werden. Damit sind sie für jede Art von Großereignissen interessant. Vor allem können durch ein spezielles Rahmengitter die Hotelcontainer mehrmals an unterschiedlichen Plätzen wieder verwendet werden. Und werden sie unansehnlich oder reparaturanfällig bzw. haben ihre vorgesehene Lebensdauer abgedient, dann sollen sie recycled werden. Was bei den heutigen Stahlpreisen durchaus nochmals nette Einnahmen verspricht.

Durch die Vorfertigung, die geringe Bauzeit und andere Möglichkeiten, da oder dort noch einzusparen (z.B. durch die Standardisierung) soll ein Zimmer bei Travelodge angeblich nur rund EUR 25,00 pro Nacht kosten. Schon ab Juni in West London.

Travelodge wurde 1985 in Großbritannien gegründet und gilt allgemein als sehr innovativ. So bieten sie z.B. auf Wunsch einen großen zweiarmigen Kuschelpolster für Alleinreisende an, die gewohnt sind, mit einer zweiten Person einzuschlafen. Um weitverbreiteter Schlaflosigkeit vorzubeugen, haben sie sogar durch einen NLP-Experten 5 Beiträge zur Entspannung vom Alltagsstress ausarbeiten lassen, die auf ihrer Homepage heruntergeladen werden können.
[Gefunden beim ORF]

Rauch über Lampen absaugen

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AeroluceEine gänzlich neue Lösung hat sich der Salzburger Architekt Manfred Katzlinger einfallen lassen, um in Lokalen die Luft rauchfrei zu machen. Seine brandneue Erfindung ‘Aeroluce System’ saugt den Rauch durch die Lampen über den Tischen ab.

In Salzburg gibt es bereits das erste Lokal, das mit diesen Lampen arbeitet. Messungen haben ergeben, dass die Lampen den Rauch wirklich gut filtern. Selbst Nichtraucher bestätigen, dass sie im Lokal kaum Zigarettenrauch feststellen können. Angenehmer Nebeneffekt: Durch den Rauchabzug werden die Halogenlampen gekühlt. Katzlinger meint, dass diese dadurch sechs bis acht Mal länger halten.

Nachdem gerade in Deutschland und Österreich eifrig über ein generelles Rauchverbot in Lokalen diskutiert wird, könnte das ein interessanter Weg sein, um auch den Dienstnehmern im Gastronomiegewerbe entgegenzukommen. Denn die sind wirklich arm dran, wenn sie 8 Stunden oder mehr pro Tag giftige Dämpfe einatmen müssen. Die Lampen können unterschiedlich gestaltet werden, was Designer freuen dürfte. Und Katzlinger verspricht, dass sich sein System an jede bestehende ordentliche Lüftung angeschlossen werden kann.

Nicht jedes Hotel, das für Stunden vermietet, ist ein Stundenhotel

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YotelIch hatte hier ja schon früher über rollende Hotels auf engstem Raum berichtet, wo man im umgebauten Möbelwagen bis nach Indien schippert. Jetzt taucht eine neue, schmalbrüstige Idee auf, die Hotelgästen ganze 7m² bietet, d.h. Hotelzimmer auf Schlafwagengröße anbietet. Und zwar in unmittelbarer Nähe zu großen Flughäfen. In London Gatwick gibt es bereits das neue Yotel.

Die Idee dahinter: Oft gibt es auf Flughäfen unerwartete Verzögerungen und längere Zwischenaufenthalte. Im Yotel kann man eine ‘Schlafkabine’ ab 25 Pfund für 4 Stunden mieten. Jede weitere Stunde in der Standard-Koje kostet 5 Pfund mehr. Internetanschluss, Flachbildschirm, Dusche und bequemes Bett sind vorhanden. Sogar ‘room-service’ wird geboten. Ich glaube allerdings, dass sich das mit durchreisenden Flugpassagieren alleine nicht rechnen wird. Aber in einer Stadt, in der Zimmer schon mal locker 100-150 Pfund kosten, wird das vielleicht Touristen anziehen, die eventuell mit einer Billigfluglinie für ein Wochenende anreisen.

Gefunden im Innoblog, [Foto: Yotel]

Eine Brücke nach Nirgendwo

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oeresundBeim Anflug auf den Kopenhagener Flughafen traute ich meinen Augen nicht, als ich nach unten sah: Da gab es eine tolle Brücke, die aus Schweden in Richtung Dänemark zeigte und die Fahrbahn endete plötzlich mitten im Meer! Von oben schien sie in eine Sackgasse zu münden. Später erfuhr ich, dass es sich bei der ‘Sackgasse’ um die künstliche Insel Peberholm handelt, wo sowohl Autobahn wie auch Bahntrasse unter die Meeresoberfläche ‘hinabtauchen’. Und das deshalb, damit kein Bauwerk die Einflugschneise des Kopenhagener Flughafens behindert. Und beide tauchen auch erst wieder auf der anderen Seite des Flughafens auf.

Bei meiner Recherche zu dem Bauwerk bin ich auf tolle Innovationen gestoßen, die während der Bauarbeiten für dieses Jahrhundertbauwerk zum Tragen kamen. Bernd Nebel hat dies auf seiner Brücken-Homepage so gut beschrieben, dass ich Ihnen empfehle, es bei ihm im Original nachzulesen.

Von anderen Konferenz-Teilnehmern (Sie erinnern sich, ich war bei einer Kreativitäts-Konferenz) habe ich erfahren, dass sich durch die Brücke über den Øresund sogar die Lebensbedingungen vieler Dänen verändert haben. Die Fahrt von einem Land ins andere dauert 30-60 Minuten. Viele Dänen arbeiten weiterhin in Kopenhagen, sind aber hinüber nach Malmö gezogen, weil dort das Leben günstiger ist als in der dänischen Hauptstadt. Trotz starker Rabatte, die diesen Pendlern gewährt werden, wurden die Berechnungen für die Schuldentilgung des Bauwerks von ursprünglich 35 Jahren auf 33 abgesenkt, weil die Einnahmen wesentlich über den Erwartungen lagen. Sollte eines Tages die Fehmarn-Brücke (verbindet Deutschland mit Dänemark ) tatsächlich gebaut werden, dann würde das auch dem Tourismus Richtung Skandinavien nochmals einen ordentlich Schub verleihen.

[Foto: Bernd Nebel]

Der Zeppelin ist noch nicht tot

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Die Geschichte der Luftschiffe hat Ende des 19. Jahrhunderts begonnen - mit dem in Wien verstorbenen Ungarn David Schwarz. Seiner Witwe hat der deutsche Graf Zeppelin die Erfindung eines ‘Starrluftschiffes’ abgekauft und daraus die ‘Zeppeline‘ entwickelt. Sowohl privat als auch militärisch eingesetzt, ist die anfängliche Euphorie dann doch (nach einigen Unfällen) einer Ernüchterung gewichen. Den Todesstoß für die ‘Riesenluftschiffe’ hat wohl der Absturz der ‘Hindenburg’ im Jahr 1937 bei Lakehurst/USA versetzt. Das größte Luftschiff der Geschichte war innerhalb weniger Sekunden nur mehr ein Haufen Schrott. Dabei war damals durch die Verlegung der Gondel in das Innere des Luftschiffes die Beförderung von 72 Passagieren möglich!

Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Bau von Prallluftschiffen forciert, die viel kleiner waren und hauptsächlich als Werbeträger oder zur Beobachtung verwendet wurden (und noch heute im Einsatz sind).

Als Transportmittel ursprünglich angedacht, wollte die Cargolifter AG in der Nähe Berlins durch den Bau eines halbstarren Luftschiffes Berühmtheit erlangen. Leider ist dabei eine ‘Bauchlandung’ in Form einer Insolvenz entstanden. Aber zur Jahrtausendwende hat die ZF Friedrichshafen AG mit ihrer Tochter ZLT Zeppelin Luftschifftechnik GmbH & Co. KG die neuen ‘Zeppelin NT (Neue Technologie)’ aus der Taufe gehoben. 2001 wurde die Deutsche Zeppelin-Reederei GmbH gegründet, die Flüge über den Bodensee anbietet. Und so ist wenigstens im neuen Jahrtausend eine Verwendung im touristischen Bereich gesichert!

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[Foto: Zeppelinflug]

Gleichgewicht durch Elektronik

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Segway PTEr sorgt überall für Aufmerksamkeit, wo er auftaucht: Der Segway Personal Transporter. Als Elektroroller, der eine einzelne Person stehend befördert, wird er daher heute hauptsächlich bei Promotions und Events eingesetzt. In Wien und Hamburg werden aber z.B. auch Stadtführungen damit angeboten.

Wie ist es nun möglich, dass sich ein aufrechtstehender Mensch im Gleichgewicht auf einem Roller halten kann, der nur ein Rad links und ein Rad rechts hat? Das wird durch eine ausgeklügelte Elektronik bewerkstelligt, bei der fünf Gyroskopsensoren und zwei Beschleunigungssensoren 100mal pro Sekunde das Gelände und Ihre Körperposition analysieren. Die Homepage von Segway Austria berichtet:

Wenn das Fahrzeug nach vorne geneigt wird, bewegen die Motoren beide Räder vorwärts, um ein Umkippen zu verhindern. Wenn das Fahrzeug nach hinten geneigt wird, bewegen die Motoren beide Räder nach hinten. Wenn der Fahrer die LeanSteer Lenkstange betätigt, um nach links oder rechts zu wenden, bewegen die Motoren ein Rad schneller als das andere, oder bewegen die Räder in entgegengesetzte Richtungen, damit das Fahrzeug sich dreht. Während der Fahrt lenkt der Segway PT exakt den richtigen Kurvenradius, der notwendig ist, um unter Berücksichtigung der Fliehkräfte das Gleichgewicht zu halten.

Wikipedia nennt auch die mögliche Gründe, warum sich diese an sich tolle Idee bisher noch nicht so richtig durchgesetzt hat:

- Der hohe Anschaffungspreis (ca. 6.700,00 EUR) und die Folgekosten (z.b. für Akkus).
- Das hohe Gewicht (ca. 48 Kilo).
- Unterschiedliche Zulassungen in verschiedenen europäischen Ländern und die EU-Richtlinie 2002/24/EU, die alle Elektrofahrzeuge zu Kraftfahrzeugen macht. Dazu fehlt aber noch die Betriebserlaubnis.

Trotzdem kann der Segway PT bei vielfältigen Gelegenheiten eingesetzt werden. Bei YouTube gibt es bereits zahlreiche Videos. Auch eines mit einem Sitz, weil manche nach längerem Stehen auf dem Segway PT über leichte Schmerzen klagen. In Österreich und Deutschland kann man den Segway PT auch mieten.

[Foto: Segway]

Radikal in Ital…

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Rauchen_Verboten.png…ien: Das hätte ich den Italienern nicht zugetraut! Die doch sonst alles nicht so eng sehen und viele Dinge ‘mit Augenzwinkern’ übergehen. Aber dass die wirklich gleich rigoros seit 2005 in allen Bars, Gaststätten und Restaurants das Rauchen verbieten und dann auch tatsächlich bei Zuwiderhandeln mit drakonischen Strafen bis zum Lizenzentzug aufwarten…? Naja, ganz radikal sind sie auch wieder nicht, weil ja doch noch eine Abtrennung von Raucherzonen mit getrennter Lüftung erlaubt ist. Allerdings sollen die Vorschriften so streng sein, dass sich das angeblich nicht rechnet. Deshalb gehen die meisten Italiener vor das Lokal und rauchen im Freien.

Noch viel rigoroser ist Irland, das bereits sein generelles Rauchverbot noch vor den Italienern (2004) eingeführt hat und es als Schutz am ‘Arbeitsplatz ‘verkauft. Und außerdem mit massiven Werbekampagnen unterstützt. Vorbild war dazu das Rauchverbot in New York. Obwohl von der Tabaklobby durch Unterstützung dubioser Restaurantverbände (angeblich ohne Mitglieder) massiv von Einbußen der Gastronomie berichtet wurde, haben staatliche Stellen bekanntgegeben, dass 1 Jahr nach Einführung des generellen Rauchverbots der Umsatz in Restaurants und Bars sogar gestiegen war. Das berichten übrigens mittlerweile auch andere Länder. Und 2/3 aller New Yorker sollen inzwischen das generelle Rauchverbot befürworten.

Auch in Irland haben die Politiker durch Einführung des Rauchverbots Profil gewonnen. Und selbst in Italien hat sich das Nichtrauchergesetz zum beliebtesten Gesetz der Berlusconi-Ära gemausert. Ganz zu schweigen von der zurückgegangenen Zahl der Herzinfarkte in all diesen Ländern.
Und die Moral aus der Geschichte: Beschließe ein Gesetz ohne Hintertürchen und mit drastischen Strafen bei Zuwiderhandeln und gib’ damit allen Betroffenen die Möglichkeit sich auf dieses Gesetz zu berufen. Die Vergangenheit lehrt uns, dass Menschen in vielen Fällen offensichtlich zu ihrem Glück ‘gezwungen’ werden müssen.

Foto: Klaus Rupp, Pixelquelle