Radikale Innovation » Tourismus

In 12 Minuten von Zürich nach Bern!

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Das Thema ‘Magnetschwebebahn’ wird in Europa mit mildem Lächeln quittiert, vor allem seitdem der letzte Versuch, ein Transrapid-Projekt von München zum Flughafen in Erding zu installieren, gescheitert ist. Deshalb möchte ich Ihr Augenmerk auf ein anderes Projekt richten, das gewisse Nachteile des Transrapid vermeidet, indem es unter die Erde in Vakuumröhren ausweicht: Es handelt sich um die Swissmetro, auch das Flugzeug ohne Flügel genannt. Details am besten im Video, auch wenn dieses schon 2001 gedreht wurde und nicht mehr alle Dinge stimmen (z.B. die erste Strecke soll Zürich-Bern werden, damals hieß es noch Zürich-Basel).

Im Jahr 2007 berichtet Swissmetro nicht viel Neues. Möglicherweise ist Ihnen die Rekordfahrt des französischen TGV vom 3.4.2007 mit 574,8 kmh in die Glieder gefahren!

Die Konkurrenz eines schon bestehenden Netzes in punkto Geschwindigkeit ist für Swissmetro natürlich groß. Aber die Auswirkungen eines Zuges, der mit rund 570 kmh durch die Landschaft rast, sind schon im Video zu erahnen. Abgesehen von der ungeheuren Lärmentwicklung zieht der Zug alles Mögliche wie ein Staubsauger mit sich.

Deshalb bleibt meines Erachtens die unterirdische Variante weiter interessant. In zahlreichen Blogeinträgen wird das Für und Wider kommentiert. Als größte Hürde (Kostenfaktor) wird die Aufrechterhaltung eines Vakuums in den Röhren gesehen. Sollte es jemals Realität werden, ist es auf jeden Fall eine Radikale Innovation, auch wenn hier nur (!) eine Magnetschwebebahn mit einer Art Rohrpostsystem kombiniert wird (Ich weiß schon, dort wird Druckluft verwendet, bei Swissmetro Vakuum oder Teilvakuum). Aber beide transportieren etwas sehr schnell durch Röhren.

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Innovation im Hotelbereich

Bauen, Dienstleistungen, TRIZ, Tourismus 3 Kommentare

Ein klassischer Fall bei dem eines der TRIZ-Lösungsprinzipien von Genrich Altschuller zum Tragen kommt (nämlich Nr.1=Zerlegen), wird bei Innovationen im Hotelbereich verwendet. War es bisher üblich, dass sich Hotelzimmer in 1 bis 2 Gebäuden befunden hatten, so verteilen sich nun die Zimmer über mehrere Gebäude in einem Ort oder einer Stadt. Beispiele dafür gibt es in

Hallstatt/Österreich
Auf drei verschiedene Gebäude verteilt: Das ‘Historik-Hotel Hallstadt’ soll nur Betten auf 4-Sterne-Niveau anbieten. Verwendet wurden z.B. das ehemalige Heimathaus sowie das Amtshaus der Salinen AG. Durch dieses Projekt entstehen auch neue Arbeitsplätze für Hallstatt.

Leuk/Schweiz
In verschiedenen, zum Teil verlassenen Häusern, werden Zimmer eingerichtet. Die Verpflegung findet an einem zentralen Ort statt.

Vnà/Schweiz
Ein ganzes Dorf soll eingebunden werden, die Touristen wohnen eher privat (dezentral) als in einem extra dafür errichteten Gebäude. Hatten wir das nicht schon mal als ‘Fremdenzimmer’?

Binntal/Schweiz
Ein Architekt möchte 8 bis 10 Häuser renovieren und das alte Schulhaus als Zentrum (Rezeption) einrichten. Genug leerstehende Häuser gibt es. Auch hier soll 4-Sterne-Niveau erreicht werden.

Alle diese Konzepte sind offensichtlich von dem in Italien erprobten Projekt des ‘Albergo diffuso’ inspiriert. Hier stand vor allem die Idee Pate, von Auswanderung bedrohte Regionen wieder zu beleben. In den Abruzzen entstand die erste Hotelanlage. Wenn Sie ‘Albergo diffuso’ googlen, dann finden Sie dort eine Vielzahl von bereits seit Jahren verwirklichten Projekten.

[TRIZ-Lösungsprinzip Nr. 1=Zerlegen]

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Ein radikal gedachtes Gastronomiekonzept

Dienstleistungen, Tourismus Keine Kommentare

Burkhard Schneider hat in seinem Blog vor einigen Tagen zehn interessante Beispiele für Innovationen im Bereich ‘Hotel und Gastronomie’ zusammengefasst. Besonders ins Auge gestochen ist mir - offensichtlich gesteuert durch den momentanen Verlosungshype - das Restaurantkonzept von Momofuku Ko in New York. Bei genauerem Durchlesen habe ich dann entdeckt, dass sich hier die Verlosung von Sitzplätzen über das Internet gegenüber dem oben erwähnten Hype bei der Verlosung von Immobilien doch stark unterscheidet! Dort ist nämlich das Objekt der Verlosung genau bekannt, bei Momofuku nur bedingt. Ja, man kann einen Sitzplatz im Restaurant gewinnen, was es dann zu Essen gibt, bleibt eine Überraschung! Und während bei einer Hausverlosung eine vorgegebene Menge an Personen durch Einzahlung eines bestimmten Betrages (z.B. 99,00) erst ein Los ersteht, kostet die Teilnahme an der Sitzplatzverlosung nichts. In einem Fall kann es z.B. 9.998 Enttäuschte geben, die ihren Einsatz von 99,00 Euro umsonst bezahlt haben. Im anderen Fall gibt es vielleicht 200 Enttäuschte, aber keiner hat im vorhinein etwas bezahlt. Die 12 Auserwählten berappen allerdings dann im Vorfeld mit Kreditkarte. Und alle können morgen schon wieder ihr Glück probieren. Was Burkhard allerdings verleitet zu glauben, dass Warten bei Momofuku Ko (keine Bestellung, keine Bezahlung) passé wäre, der muss sich nach einem Besuch der Homepage von Momofuku Ko eines Besseren belehren lassen:

Zum Lunch soll man ca. 3 Stunden Zeit mitbringen (Preis derzeit rund 160 USD), zum Dinner ca. 2 Stunden (Preis derzeit ca. 100 USD). Auch das ist interessant: Ist es in der Gastronomie normalerweise üblich, dass die Preise am Abend teurer sind als zu Mittag, so ist es hier genau umgekehrt. Allerdings wird der Mittagstisch nur Freitag, Samstag und Sonntag angeboten. Da scheint es besser möglich zu sein, die verlangten 3 Stunden Zeit zu erübrigen!

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Hotelzimmer der Zukunft

Dienstleistungen, Einrichtung, Tourismus 4 Kommentare

Kaum aus dem Süden zurück, fasziniert mich eine Meldung, die ich bei Burkhard Schneider gefunden habe:

hotelzimmer-der-zukunft.jpg

Lindner Hotels und die Fraunhofer Gesellschaft Duisburg aus Deutschland entwickeln gemeinsam in Future Labs verschiedene Perspektiven, wie die Hotelzimmer der Zukunft aussehen werden. Runde Formen, Relax-Räume in der Mitte, Roboter zur Bedienung und Zimmer, die den unterschiedlichsten Anforderungen (von Einzelzimmer bis zur Familiensuite) jeweils angepasst werden können. D.h. der Gast stellt sich seinen Zimmerwunsch in Modulbauweise zusammen. Um in diesem Konzept möglichst hohe Flexibilität anbieten zu können, müssen einige Gewohnheiten von früher über Bord geworfen werden, sprich: es muss radikal gedacht werden! Wie mache ich aus einer Dusche einen Waschtisch, aus dem WC ein Bidet, aus dem Bett vielleicht sogar eine Badewanne? Alles soll in der Wand verschwinden, aber das braucht viel Platz (der viel kostet). Ein Konzept der individuellen Möblierung habe ich an anderer Stelle in diesem Blog schon beschrieben.

Das entspricht ganz dem Trend der Industrie, jedem Kunden sein individuelles Produkt zu liefern. Wer dies zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten hinkriegt, wird in Zukunft vorne mit dabei sein. Interessant ist, dass ab November Testpersonen die verschiedenen Zukunftsmodelle im Duisburger inHaus ausprobieren können und deren Anregungen in die weitere Entwicklung einfließen.

[Foto: LAVA/Fraunhofer]

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CUBE Hotel - ein innovatives Konzept

Dienstleistungen, Sport, Tourismus 1 Kommentar

Das Cube Concept behauptet von sich mit etlichen Tabus im Hotelwesen gebrochen zu haben. Allein schon vom Design her - O-Ton aus der Cube-Homepage: “CUBE ist nicht bloß ein Hotel, sondern aufgrund seiner Loft-Architektur wie ein großes Wohnzimmer in den Bergen: Das Leben spielt sich außerhalb des Zimmers ab. Großzügige öffentliche Zonen auf allen Ebenen des CUBE fördern die Kommunikation. In der Lobby, sie ist Dreh- und Angelpunkt des Lebens im CUBE, laden Ledersofas vor dem großen, offenen Kamin, oder Sofawürfel im Atrium der Lobby zum Verweilen ein.”

Um sich einen Eindruck zu verschaffen, einfach das Video ansehen:

Das gesamte Konzept ist eher auf junge, sportbegeisterte Menschen abgestimmt, die Spaß haben möchten und sich sportlich betätigen wollen. Rampen statt Treppen zwischen den Stockwerken, damit Sportgeräte besser transportiert werden können. Jedem Zimmer ist ein ‘Showroom’ vorgelagert, in dem das Sportgerät und die Sportbekleidung bis zum nächstes Tag trocknet. Die Zimmer sind sehr einfach gehalten (z.B. 4-er-Zimmer mit Stockbetten), damit man sich hauptsächlich in den öffentlichen Zonen aufhält.

- Frühstück gibt’s bis 15 Uhr!
- Die Bar hat 24 Stunden im Tag geöffnet!
- Wer kein 2-oder 4-Bett-Zimmer exklusiv ordert, bekommt andere Mitbewohner zugeteilt (angeblich geschlechterunabhängig!)
- Der Zimmerpreis inklusive einer Liftkarte ist sehr günstig!

Schenkt man einzelnen Berichten Glauben, dann fühlen sich 30Jährige im Cube schon alt…

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Meine Bestellung (wird ge)funkt

Dienstleistungen, Elektronik, Tourismus Keine Kommentare

Seit einigen Jahren gibt es nun schon in der Gastronomie das Bestellsystem, bei dem die Servierkraft die Bestellung direkt vor dem Gast unmittelbar bei der Bestellaufnahme in einen kleinen PDA eingibt, der mit Funk ausgestattet ist. Sekundenbruchteile später werden die Getränke an der Theke, die Speisen in der Küche ausgedruckt. Damit wird wertvolle Zeit gewonnen und die Bedienung kann gebrauchtes Geschirr abräumen und Tische reinigen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Auch die Kundschaft hat ein gutes Gefühl, denn sie weiß ja, dass ihre Bestellung schon bearbeitet wird.

Auch beim Zahlen hilft dieses System, denn die Tischrechnungen werden sauber und vollständig ausgedruckt. Oder die Rechnung wird vorab mit den Gästen am Tisch besprochen, wenn getrennt abgerechnet werden soll. Es kann dabei nichts vergessen werden, denn die Bedienung hat ja die gesamte Bestellung auf ihrem Bildschirm. D.h. diese Funkbestellungen kürzen den Bestell- und den Bezahlvorgang beträchtlich ab. Gegenüber der früheren Zettelwirtschaft kann man das getrost als kleine Revolution sehen.

Noch mehr Zeit könnte man allerdings einsparen, wenn die Gäste ihre Wünsche gleich direkt an Küche und Theke funken könnten, ohne auf die Bedienung warten zu müssen!

Recyclebares Containerhotel

Bauen, Dienstleistungen, TRIZ, Tourismus, Verfahren Keine Kommentare

Ein schönes Beispiel für Lösungsprinzip Nr. 27 nach TRIZ (Ersetze teure Langlebigkeit durch billige Kurzlebigkeit) ist ein Projekt der britischen Hotelgruppe Travelodge. Sie plant, schon in den nächsten Monaten mehrstöckige Hotelbauten aufzuziehen, die aus vorbereiteten Containern bestehen (werden in China erzeugt). Diese Hotels können innerhalb von 3 (!) Monaten aufgestellt werden und in sehr kurzer Zeit auch wieder abgebaut werden. Damit sind sie für jede Art von Großereignissen interessant. Vor allem können durch ein spezielles Rahmengitter die Hotelcontainer mehrmals an unterschiedlichen Plätzen wieder verwendet werden. Und werden sie unansehnlich oder reparaturanfällig bzw. haben ihre vorgesehene Lebensdauer abgedient, dann sollen sie recycled werden. Was bei den heutigen Stahlpreisen durchaus nochmals nette Einnahmen verspricht.

Durch die Vorfertigung, die geringe Bauzeit und andere Möglichkeiten, da oder dort noch einzusparen (z.B. durch die Standardisierung) soll ein Zimmer bei Travelodge angeblich nur rund EUR 25,00 pro Nacht kosten. Schon ab Juni in West London.

Travelodge wurde 1985 in Großbritannien gegründet und gilt allgemein als sehr innovativ. So bieten sie z.B. auf Wunsch einen großen zweiarmigen Kuschelpolster für Alleinreisende an, die gewohnt sind, mit einer zweiten Person einzuschlafen. Um weitverbreiteter Schlaflosigkeit vorzubeugen, haben sie sogar durch einen NLP-Experten 5 Beiträge zur Entspannung vom Alltagsstress ausarbeiten lassen, die auf ihrer Homepage heruntergeladen werden können.
[Gefunden beim ORF]

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Rauch über Lampen absaugen

Allgemein, Produkte, Tourismus 1 Kommentar

AeroluceEine gänzlich neue Lösung hat sich der Salzburger Architekt Manfred Katzlinger einfallen lassen, um in Lokalen die Luft rauchfrei zu machen. Seine brandneue Erfindung ‘Aeroluce System’ saugt den Rauch durch die Lampen über den Tischen ab.

In Salzburg gibt es bereits das erste Lokal, das mit diesen Lampen arbeitet. Messungen haben ergeben, dass die Lampen den Rauch wirklich gut filtern. Selbst Nichtraucher bestätigen, dass sie im Lokal kaum Zigarettenrauch feststellen können. Angenehmer Nebeneffekt: Durch den Rauchabzug werden die Halogenlampen gekühlt. Katzlinger meint, dass diese dadurch sechs bis acht Mal länger halten.

Nachdem gerade in Deutschland und Österreich eifrig über ein generelles Rauchverbot in Lokalen diskutiert wird, könnte das ein interessanter Weg sein, um auch den Dienstnehmern im Gastronomiegewerbe entgegenzukommen. Denn die sind wirklich arm dran, wenn sie 8 Stunden oder mehr pro Tag giftige Dämpfe einatmen müssen. Die Lampen können unterschiedlich gestaltet werden, was Designer freuen dürfte. Und Katzlinger verspricht, dass sich sein System an jede bestehende ordentliche Lüftung angeschlossen werden kann.

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Nicht jedes Hotel, das für Stunden vermietet, ist ein Stundenhotel

Dienstleistungen, Tourismus 1 Kommentar

YotelIch hatte hier ja schon früher über rollende Hotels auf engstem Raum berichtet, wo man im umgebauten Möbelwagen bis nach Indien schippert. Jetzt taucht eine neue, schmalbrüstige Idee auf, die Hotelgästen ganze 7m² bietet, d.h. Hotelzimmer auf Schlafwagengröße anbietet. Und zwar in unmittelbarer Nähe zu großen Flughäfen. In London Gatwick gibt es bereits das neue Yotel.

Die Idee dahinter: Oft gibt es auf Flughäfen unerwartete Verzögerungen und längere Zwischenaufenthalte. Im Yotel kann man eine ‘Schlafkabine’ ab 25 Pfund für 4 Stunden mieten. Jede weitere Stunde in der Standard-Koje kostet 5 Pfund mehr. Internetanschluss, Flachbildschirm, Dusche und bequemes Bett sind vorhanden. Sogar ‘room-service’ wird geboten. Ich glaube allerdings, dass sich das mit durchreisenden Flugpassagieren alleine nicht rechnen wird. Aber in einer Stadt, in der Zimmer schon mal locker 100-150 Pfund kosten, wird das vielleicht Touristen anziehen, die eventuell mit einer Billigfluglinie für ein Wochenende anreisen.

Gefunden im Innoblog, [Foto: Yotel]

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Eine Brücke nach Nirgendwo

Bauen, Prozesse, Tourismus, Transport, Verfahren, Verkehr Keine Kommentare

oeresundBeim Anflug auf den Kopenhagener Flughafen traute ich meinen Augen nicht, als ich nach unten sah: Da gab es eine tolle Brücke, die aus Schweden in Richtung Dänemark zeigte und die Fahrbahn endete plötzlich mitten im Meer! Von oben schien sie in eine Sackgasse zu münden. Später erfuhr ich, dass es sich bei der ‘Sackgasse’ um die künstliche Insel Peberholm handelt, wo sowohl Autobahn wie auch Bahntrasse unter die Meeresoberfläche ‘hinabtauchen’. Und das deshalb, damit kein Bauwerk die Einflugschneise des Kopenhagener Flughafens behindert. Und beide tauchen auch erst wieder auf der anderen Seite des Flughafens auf.

Bei meiner Recherche zu dem Bauwerk bin ich auf tolle Innovationen gestoßen, die während der Bauarbeiten für dieses Jahrhundertbauwerk zum Tragen kamen. Bernd Nebel hat dies auf seiner Brücken-Homepage so gut beschrieben, dass ich Ihnen empfehle, es bei ihm im Original nachzulesen.

Von anderen Konferenz-Teilnehmern (Sie erinnern sich, ich war bei einer Kreativitäts-Konferenz) habe ich erfahren, dass sich durch die Brücke über den Øresund sogar die Lebensbedingungen vieler Dänen verändert haben. Die Fahrt von einem Land ins andere dauert 30-60 Minuten. Viele Dänen arbeiten weiterhin in Kopenhagen, sind aber hinüber nach Malmö gezogen, weil dort das Leben günstiger ist als in der dänischen Hauptstadt. Trotz starker Rabatte, die diesen Pendlern gewährt werden, wurden die Berechnungen für die Schuldentilgung des Bauwerks von ursprünglich 35 Jahren auf 33 abgesenkt, weil die Einnahmen wesentlich über den Erwartungen lagen. Sollte eines Tages die Fehmarn-Brücke (verbindet Deutschland mit Dänemark ) tatsächlich gebaut werden, dann würde das auch dem Tourismus Richtung Skandinavien nochmals einen ordentlich Schub verleihen.

[Foto: Bernd Nebel]

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