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Weg mit den Laptops!

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Student am LaptopÜber eine radikale Innovation der besonderen Art berichtete gestern spiegel-online: Die Liverpool High/New York, Paradeschule für den Einsatz neuer Medien, hat zur totalen Kehrtwende aufgerufen und die Laptops aus dem Klassenzimmer verbannt. Und es sind absolute Technikfreaks, die nach vielen Jahren zu dem Urteil kommen:”Es ist den Einsatz des vielen Geldes nicht wert!”. Denn die US-Regierung hatte Milliarden in diverse Projekte gepumpt. Auch die Eltern der Schüler wurden monatlich zur Kasse gebeten.

Aufgrund jahrelanger Erfahrung sind selbst Gutmeinende zu der Erkenntnis gelangt, dass der Einsatz von Laptops im Unterricht eher ablenkt als den Unterricht fördert.

Warum? Die Schüler verwendeten die Laptops hauptsächlich, um
- das Sicherheitssystem der Schule lahmzulegen,
- diverse Firmensites zu knacken,
- Pornos aus dem Netz zu laden,
- neue Computerspiele auszuprobieren und
- sich an Chats zu beteiligen.

Die Geräte würden also mehr ablenken als sie im Unterricht nützen. Natürlich wird alles nicht so heiß gegessen: In einem Teil der Schule können die Laptops weiterhin für mediennahe Unterrichtsfächer verwendet werden. Im anderen Teil, wo ‘klassische Fächer’ unterrichtet werden, bleiben sie außen vor. Es sei denn, bestimmte Lehrer möchten sie unbedingt einsetzen…

[Foto:pixelio.de]

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Auffallen um jeden Preis

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Serene MobileZwei sehr innovative Firmen, nämlich Bang & Olufsen sowie Samsung, haben dem Mobiltelefon einen Kick aus der Vergangenheit des Telefonierens gegeben. Das Modell Serene - übrigens ein Meisterstück designerischer Gestaltung, hat die Wahlscheibe wieder aufleben lassen. Allerdings als Tastatur! Dabei stoßen sie jedoch an die Grenzen menschlicher Umstellung, weil die meisten sich bereits über Jahre an die Anordnung der Tasten im Quadrat gewöhnt haben. Nokia hatte mit seinem Modell 3650 bereits den Kreisansatz der Tastatur ausprobiert, aber mit dem Nachfolgemodell 3660 wieder auf die altbewährte Anordnung umgeschwenkt. Ist Ihnen übrigens schon aufgefallen, dass Zahlenblöcke auf Rechnern und auf Telefonen unterschiedlich angeordnet sind? So gesehen müsste man sich für das Mobiltelefon Serene auch umstellen können. Wo doch viele Nummern sowieso gespeichert sind und aus dem Speicher abgerufen werden.

Sie können beim Serene das Bedienfeld oben oder unten haben - auffallen werden Sie mitSerene Mobile diesem Telefon immer! Der Preis liegt knapp unter EUR 1000,00 (bei ebay schon gesehen um knappe EUR 700,00). Auf jeden Fall ist es interessant, sich mit der Philosophie dieses Produktes zu beschäftigen. Vor allem, wenn 2 Firmen ihr Knowhow und Image zusammenwerfen, um ein interessantes Experiment zu wagen.

[Fotos: B&O/Serene]

SiemensVDO bremst mit Keil

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SiemensVDOEs wird zwar noch bis 2010 dauern, aber dann können wir damit rechnen, dass die Revolution in der Bremstechnik in Serie geht. Und die Automobilhersteller auch zugreifen. Denn die neue ‘Elektronische Keilbremse’ wird die bisherigen hydraulischen Systeme ablösen. Und damit ein neues Stadium in der Geschichte der Bremsen einleiten. Denn der Nachteil aller hydraulischen Systeme war immer eine gewisse Trägheit, wodurch auch die Weiterentwicklung an ihre Grenzen stieß. Daher ist jetzt ein radikaler Sprung in neue Dimensionen gelungen. SiemensVDO im O-Ton:

Das Herz der Keilbremse ist das Keillager. Kontrolliert von einem Elektromotor bewegt sich dabei ein Bremsklotz über ein Rollenlager hinweg… Sobald der Bremsklotz die Bremsscheibe berührt, wird er durch die so genannte Umfangskraft mitgezogen. Die Reibung zwischen Bremsscheibe und Bremsklötzen wandelt die Bewegungsenergie in Wärme um – der Wagen wird gebremst. Der Elektromotor hält dabei den Bremsklotz auf dem Rollenlager in jener Position, die gerade so viel Bremskraft aufbaut, wie gewünscht ist. Der kleine und präzise arbeitende Elektromotor muss dabei nur wenig Energie aufwenden, um auch schwerste Fahrzeuge sicher aus Höchstgeschwindigkeiten heraus zum Stillstand zu bremsen.

Und in Zukunft wollen die Techniker von SiemensVDO ihr eCorner-Konzept umsetzen, um darin Antrieb, Lenkung, Dämpfung und Bremse direkt in die Räder der Autos von Morgen integrieren.

[Foto: SiemensVDO]

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Gleichgewicht durch Elektronik

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Segway PTEr sorgt überall für Aufmerksamkeit, wo er auftaucht: Der Segway Personal Transporter. Als Elektroroller, der eine einzelne Person stehend befördert, wird er daher heute hauptsächlich bei Promotions und Events eingesetzt. In Wien und Hamburg werden aber z.B. auch Stadtführungen damit angeboten.

Wie ist es nun möglich, dass sich ein aufrechtstehender Mensch im Gleichgewicht auf einem Roller halten kann, der nur ein Rad links und ein Rad rechts hat? Das wird durch eine ausgeklügelte Elektronik bewerkstelligt, bei der fünf Gyroskopsensoren und zwei Beschleunigungssensoren 100mal pro Sekunde das Gelände und Ihre Körperposition analysieren. Die Homepage von Segway Austria berichtet:

Wenn das Fahrzeug nach vorne geneigt wird, bewegen die Motoren beide Räder vorwärts, um ein Umkippen zu verhindern. Wenn das Fahrzeug nach hinten geneigt wird, bewegen die Motoren beide Räder nach hinten. Wenn der Fahrer die LeanSteer Lenkstange betätigt, um nach links oder rechts zu wenden, bewegen die Motoren ein Rad schneller als das andere, oder bewegen die Räder in entgegengesetzte Richtungen, damit das Fahrzeug sich dreht. Während der Fahrt lenkt der Segway PT exakt den richtigen Kurvenradius, der notwendig ist, um unter Berücksichtigung der Fliehkräfte das Gleichgewicht zu halten.

Wikipedia nennt auch die mögliche Gründe, warum sich diese an sich tolle Idee bisher noch nicht so richtig durchgesetzt hat:

- Der hohe Anschaffungspreis (ca. 6.700,00 EUR) und die Folgekosten (z.b. für Akkus).
- Das hohe Gewicht (ca. 48 Kilo).
- Unterschiedliche Zulassungen in verschiedenen europäischen Ländern und die EU-Richtlinie 2002/24/EU, die alle Elektrofahrzeuge zu Kraftfahrzeugen macht. Dazu fehlt aber noch die Betriebserlaubnis.

Trotzdem kann der Segway PT bei vielfältigen Gelegenheiten eingesetzt werden. Bei YouTube gibt es bereits zahlreiche Videos. Auch eines mit einem Sitz, weil manche nach längerem Stehen auf dem Segway PT über leichte Schmerzen klagen. In Österreich und Deutschland kann man den Segway PT auch mieten.

[Foto: Segway]

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Philips fördert einfach und gesund

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Eine interessante Pressemitteilung habe ich heute entdeckt: Philips führt weltweit als Untertitel ‘Sense’ and ‘Simplicity’. Dazu wurde von Philips Hong Kong von 13.-16. März 2007 im Rahmen der AsiaWorld Expo ein ‘Simplicity event’ organisiert. 18 Designkonzepte wurden vorgestellt, getrieben von der ‘Neuen Einfachheit’, die stärker als bisher den Menschen und ihren Bedürfnissen dienen sollten. Sowohl technologische Entwicklungen sowie soziale und kulturelle Trends wurden berücksichtigt. Interessant, welch starke Rolle der Gesundheitsaspekt bei der Einteilung in 5 Hauptthemen spielte:

1. Hör auf deinen Körper
2. Achte auf deinen Körper
3. Bewege deinen Körper
4. Gib’ deinem Gehirn Erholung
5. Teile Erfahrungen

Zu jedem dieser Schwerpunkte wurden neue Produkte vorgestellt, z.B. ein Gerät, um individuelle Wasserqualitäten zu erzeugen, verschiedene Lampen, Bewegungsgeräte oder eine neue Kommunikationsplattform für die ganze Familie am Kühlschrank.

Offenbar ist dieses Konzept nicht für Europa vorgesehen. Auf der globalen Philips Homepage findet sich die Information versteckt unter ‘Design’. Unter diesem Schlagwort bringen die europäischen Homepages von Philips aber andere Informationen.