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Xerox hat TRIZ-Prinzipien umgesetzt

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festtinte.jpgUnd damit den Druckermarkt radikal verändert.

1. Statt der bisher üblichen Flüssigtinte oder statt des Trockentoners verwendet Xerox in seinen ColorQube-Geräten feste Wachswürfel, die erst durch Hitze flüssig gemacht werden.
[TRIZ-Lösungsprinzip Nr. 35: Veränderung des Aggregatszustandes]

2. Das Nachfüllen der Wachswürfel ist denkbar einfach. Jede Farbe hat Kerben an einer anderen Stelle, sodass Sie die Würfel nur in den dazupassenden Schlitz stecken können.
[TRIZ-Lösungsprinzip Nr. 4 : Asymmetrie]

3. Außer der normalen (recyclebaren) Papierverpackung gibt es keine Kartuschen, die entsorgt werden müssen.  [TRIZ-Lösungsprinzip Nr. 34 : Beseitigung und Regenerierung von Teilen]

Hier noch ein Schmankerl, damit Sie sehen, mit welch harten Bandagen Inkjet- und Laserjet-Erzeuger gegen die feste Tinte auftreten. Hauptangriffspunkt ist die rund 17 Minuten dauernde Aufwärmzeit nach dem Einschalten. Allerdings erledigt das heute schon ein intelligenter Timer.

http://www.youtube.com/watch?v=T9IklsoV9TY&feature=related

Zum Schluss noch eine Anekdote: Vor 35 Jahren gab es in Deutschland einen Xerox-Vertriebsmann, der mit einer Klopapierrolle unterm Arm zu potenziellen Kunden ging. Gefragt, was das sollte, antwortete er: “Das ist das einzige Papier, auf das Xerox nicht kopieren kann!” Heute stimmt das längst nicht mehr, denn die Festtinten-Kopierer schaffen das (angeblich) leicht.

Skype ist hauptsächlich virtuell

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Wie radikal die Firma Telefonfirma Skype die Vorstellung einer zentraler Verwaltung verändert, schildert Querdenker Peter Kreuz in einem Video über seinen Besuch in Tallin.

Das Unternehmen hat über 3 (Korrektur: 300) Millionen Kunden, aber kaum Infrastruktur. Damit stellt es die Vorstellung von einem global agierenden Unternehmen total auf den Kopf. Denn die Zentrale sitzt einerseits in Tallin (Estland), andererseits aber auch in Luxemburg . Die Verwaltungsarbeit für Skype kann überall auf der Welt erledigt werden.

Erwähnenswert ist außerdem noch, dass große, etablierte Firmen im Zeitalter des Internet von vorerst kleinen Firmen angegriffen werden, die aus ein paar pfiffigen Zwanzigjährigen bestehen. Die den Vorteil haben, dass sie sich nicht mit Erfahrungen früherer Jahre herumschlagen müssen.

Die Talente für Skype sitzen über den gesamten Erdball verteilt und können in unterschiedlichsten Beschäftigungsverhältnissen an Skype gebunden werden. Deshalb weist Peter Kreuz auch auf die amöbenhafte Struktur von Skype hin - ein Modell für viele Firmen in naher Zukunft.

Nanotechnologie auf Papier

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neox_Mondibp.gifDie Nanotechnologie ist bei der Papierindustrie eingekehrt: Mondi Business Paper (dessen internationaler Sitz in Österreich ist), präsentierte auf der Paperworld 2007 in Frankfurt eine Revolution: neox, das erste mit Nano-Hybrid-Technologie hergestellte Papier. Dabei gelingt es, die Vorzüge gestrichener und ungestrichener Papiere in einem Blatt zu vereinen. Auf ein A4 Blatt werden auf jeder Seite 25 Billionen Nano-Teilchen aufgebracht. Dadurch erfüllt es bisher scheinbar unvereinbare Anforderungen im Druckbereich: es verbindet den Glanz und die angenehme Haptik eines beschichteten Papiers mit der hohen Weiße und der Steifheit, die man von einem hochwertigen unbeschichteten Papier erwartet.

Mondi Business Paper betreibt in Ulmerfeld/Hausmening (bei Amstetten) ein „Competence Center for Innovation”. Dieses fühlt sich der Firmenphilosophie “Pushing the limits” verpflichtet und treibt ‘bahnbrechende’ Entwicklungen für die Papierindustrie voran.

Aber auch Assistenzprofessor Tian von der University of Arkansas hat etwas Interessantes entwickelt, das er selbst das erste ‘Nanopapier’ der Welt bezeichnet. Eine Art Papier für Filter oder Gefäße, sehr robust und hält Temperaturen bis zu 700 Grad Celsius aus, lässt sich jedoch mit einer normalen Schere zerschneiden.

[Foto: mondi business paper]