Schräges Hotel ‘Propeller Island City Lodge’
5. Juli 2010 Allgemein, Bauen, Dienstleistungen, Einrichtung, Tourismus 1 KommentarFH- Studentin Lisa Mayrhofer hat mich darauf hingewiesen: Ein Hotel in Berlin, bei dem in manchen Zimmern die Möbel von der Decke hängen. Oder ein Raum, der komplett in Orange getaucht ist. Ein Raum voller Symbole, ein Raum mit einem runden Bett, ein Raum, der aussieht wie ein Bergwerksschacht. Insgesamt sind es 31,5 Zimmer (0,5 ist das Zwergenzimmer), wovon jedes einzelne ein Kunstwerk ist. Das Hotel ist eigentlich ein Museum, in dem man über Nacht bleiben kann. Im Erdgeschoß befindet sich noch eine Galerie.
Der Berliner Artist Lars Stroschen wollte eigentlich nur 2 Zimmer vermieten, um damit Geld für seine Musikprojekte und sein Studio zu verdienen. Als Künstler war es ihm aber ein Anliegen, diese Zimmer nicht als klassische Fremdenzimmer, sondern eher als ‘Kunstwerk’ zu gestalten. Und so ist er nach und nach in ein Hotelprojekt ‘hineingeschlittert’, nachdem eine Pension in seinem Hause frei wurde. Aber es waren unzählige Hürden zu überwinden, bis sein Projekt endgültig genehmigt war (Der Klassiker bei ‘radikalen’ Innovationen). Heute kommen Interessierte aus aller Herren Länder, um sich die Propeller Island City Lodge anzusehen oder am eigenen Leib zu ‘erleben’.





Das indische Unternehmen TATA hat sich mit dem Billigauto TATA Nano einen Namen gemacht. Nun liefert TATA Housing ein Modell, das man mit recht in die Kategorie einer disruptiven Innovation einreihen kann, die den Markt von unten aufrollt .
Burkhard Schneider hat mich darauf gebracht: Er hat im
Schweiz, in Deutschland und in Österreich angeboten werden. Wer Schwyzerdütsch versteht, kann sich dieses
Der ungarische Architekt Áron LOSONCZI hat ihn erfunden und hält das Patent dafür. Über die Homepage seiner Firma
Einen völlig neuen Weg sind die englischen Architekten Wilkinson Eyre beim Bau einer Brücke über den englischen Fluss Tyne gegangen. Die Millenium Bridge verbindet Newcastle und Gateshead im Nordosten Englands. Statt gerade über den Fluss zu bauen macht diese Brücke für Radfahrer und Fußgänger einen Bogen nach außen. Sie ist durch Seile mit einem ähnlich aussehenden Bogen als Gegengewicht verbunden und kann binnen 4,5 Minuten mit Hilfe der Schwerkraft und eines Motors soweit gekippt werden, dass ein Boot darunter durchfahren kann (siehe Video). Angeblich kostet ein Kippvorgang nur 4 Pfund!
Textilbewehrter Beton ist formbar und viel leichter als Stahlbeton. Der abgebildete Gartenstuhl verfügt über eine Heizung für Sitz und Lehne! Das
Ein sehr interessantes Projekt, bei dem sich 68 Stockwerke eines Hochhauses einzeln um die eigene Achse drehen lassen. Es soll in Dubai entstehen, wo ja bekanntlich gerade im Bauwesen das Wort ‘unmöglich’ nicht mehr akzeptiert wird. Das Gebäude wurde vom in Italien lebenden Architekten David Fisher entwickelt und setzt in mehrerer Hinsicht neue Maßstäbe:
Beim Anflug auf den Kopenhagener Flughafen traute ich meinen Augen nicht, als ich nach unten sah: Da gab es eine tolle Brücke, die aus Schweden in Richtung Dänemark zeigte und die Fahrbahn endete plötzlich mitten im Meer! Von oben schien sie in eine Sackgasse zu münden. Später erfuhr ich, dass es sich bei der ‘Sackgasse’ um die künstliche Insel Peberholm handelt, wo sowohl Autobahn wie auch Bahntrasse unter die Meeresoberfläche ‘hinabtauchen’. Und das deshalb, damit kein Bauwerk die Einflugschneise des Kopenhagener Flughafens behindert. Und beide tauchen auch erst wieder auf der anderen Seite des Flughafens auf.

