Fahrzeug der Zukunft?
23. Februar 2009 ASIT, Auto, Produkte, TRIZ, Verfahren, Verkehr Keine Kommentare
Der Erfinder des Zweiräderfahrzeugs Segway, Dean Kamen, hat unter vielen anderen Erfindungen auch ein vierrädriges Hybridfahrzeug entwickelt, das sich mit allen möglichen Treibstoffen antreiben lässt. Das geht deshalb, weil er dazu einen Stirling-Motor benutzt. Dieser wurde übrigens von einem schottischen Geistlichen im Jahr 1816 (Robert Stirling) erfunden. Was wieder einmal zeigt, dass geniale Erfinder oft durch ‘Querdenken’ auf Gebieten Hervorragendes leisten, die mit ihrer eigenen Ausbildung oder Tagesarbeit wenig zu tun haben. Aber gerade dadurch haben sie eine andere Denkweise als die jeweiligen Fachleute.
Er hat von der norwegischen Firma TH!NK das Elektrofahrzeug TH!NKcity genommen und damit seinen Deka Revolt entwickelt. Er verwendet seinen Stirlingmotor nicht dazu, die Räder des Fahrzeugs anzutreiben, sondern er entlastet damit die Batterie des Elektromotors (der den eigentlichen Fahrzeugantrieb darstellt), weil er für Heizung und Kühlung sorgt. Beides sind große Stromfresser. Wird eine Geschwindigkeit von ca. 60 kmh nicht überschritten, ist der Stirlingmotor sogar in der Lage, die für den Antrieb der Räder verbrauchte Energie wieder ‘nachzuladen’. Ein ‘Liegenbleiben’ wegen leerer Batterie wird so unmöglich. Und zu allem Überfluss belastet der Stirlingmotor die Umwelt nicht, weil er in einem geschlossenen System arbeitet und keinerlei Abgase entstehen.
[Osborn-Checkliste: Kombinieren]
[ASIT-Prinzip: Unification]
[TRIZ-Lösungsprinzip Nr. 5: Vereinen/Kopplung]
Die EU hat diesen Umbau aus dem Projekt

Vor einigen Tagen habe ich über ASIT (Advanced Systematic Inventive Thinking) berichtet. Ein wichtiger Teil dieser Methode ist das ‘Weglassen’ eines oder mehrerer Bestandteile. Die österreichische Firma KTM hat dies mit ihrem Fahrzeug
…ist einer der Ansätze von ASIT (Advanced Systematic Inventive Thinking), um Innovationen anzudenken. Dort wird es
Schon 1980 entwickelte Sir James Dyson den Prototyp des beutellosen Staubsaugers. Es war ihm aufgefallen, dass ein Staubsauger beträchtlich an Saugkraft verlor, sobald der Staubbeutel immer voller und voller wurde. Er entwickelte daraufhin ein völlig neues Prinzip, das auf Fliehkraft basierte. Durch sein Zyklon-Prinzip kann auf den Staubbeutel verzichtet werden. In einem Auffangbehälter werden Staub und Schmutz von der Luft getrennt. Damit wird erreicht, dass komplett saubere Luft wieder ausgeblasen wird und die Ansaugkraft immer gleich bleibt. Das Prinzip ist
An einer Schubkarre hat Dyson statt eines Rades mit einer Kugel experimentiert, was zu einer wesentlichen Verbesserung der Fahreigenschaften geführt hat. Nun hat Dyson einen Kugelstaubsauger entwickelt, der dieses Prinzip zur besseren Gängigkeit ebenfalls nützt. Außerdem wurde der Motor in die Kugel verlegt, was den Schwerpunkt nach unten verlagert und die Manövrierfähigkeit (z.B. rund um Möbel) nochmals verbessert. Einen bewegten Ablauf findet man auf der 


