Radikale Innovation » Allgemein

Warum tun sich Marktleader so schwer mit radikalen Innovationen?

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1. Radikale Innovationen bieten oft eine neue Technologie, die anfänglich sehr bescheiden daher kommt. Sie ist noch mit vielen Macken behaftet und wird von den Großen absolut nicht ernst genommen. Aber nach und nach wird sie immer besser und dann erwischt sie die Großen auf dem falschen Fuß! So hat Sony ursprünglich die MP3-Technologie total unterschätzt. Deren Ingenieure hatten sie als trivial abgetan.

2.  Radikale Innovationen sprechen mit einfachen, leicht zu bedienenden und erschwinglichen Lösungen neue Kundenkreise an. So hat Nintendo mit dem Wii Controller Frauen und älteren Menschen die Begeisterung für Videospiele erschlossen. Nintendo hat 25-40jährige Frauen als Zielgruppe entdenkt, ein Segment, das Microsoft und Sony überhaupt nicht für Videospiele im Visier hatten.

3. Radikale Innovationen erschließen neue Märkte. Digital Equipment, einst ein äußerst erfolgreiches Unternehmen, das Computer an Firmen verkaufte, sah den PC, der vorerst meist als Spielzeug verwendet wurde, als eher trivial und den Markt dafür als uninteressant an. Innerhalb weniger Jahre war Digital Equipment tot!

4. Radikale Innovationen erfinden ein neues Geschäftsmodell. Kodak beobachtete von Beginn an die digitale Photographie. Es war sogar ein Kodakingenieur, der 1975 die erste digitale Kamera entwickelte! Aber Kodak selbst war nicht begeistert: Eine Kamera ohne Film! Da sie Millionen an Filmen verdienten, waren sie an der neuen Technolgie und deren Geschäftsmodell nicht sonderlich interessiert. Diese Fehleinschätzung hat Eastman Kodak bitter bereut!

In einem dieser 4 Bereiche (oder in mehreren) liegt das Potenzial, das große und bekannte Firmen oft übersehen. Dazu gibt es ein interessantes Video des Amerikaners Scott D. Antony.

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Schlange spendet Energie

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Gerade habe ich vor wenigen Tagen darüber gelesen, dass bei den Konzepten zur Energiegewinnung bereits an der Küste Portugals mit Wellenschlangen experimentiert wird. Nun kommt aus GB ein neues Konzept - Anaconda Rubber Snake:

Im Test ist die Gummischlange 8 Meter lang, später soll sie 200 Meter lang sein und mit ihrem Strom 1000 Haushalte versorgen. Sie bewegt sich konstant wie die Meereswellen, ist mit Süßwasser gefüllt (damit sich keine Meerestiere in ihr ansiedeln) und gibt mit jeder Welle den Druck, der im Innern der Schlange entsteht, nach hinten weiter. Dort wandelt eine Turbine den Druck in Strom um. Experten sehen innerhalb der nächsten 3 Jahre die ersten Installationen vor den Küsten Großbritanniens.

Bis dorthin müssen allerdings noch eine Menge Probleme gelöst werden. Da sich die Gummischlangen knapp unter der Wasseroberfläche bewegen, um die volle Kraft der Wellen zu nützen, müssten bei einem ‘Schlangenpark’ von z.B. 50 Stück große Flächen am Meer gekennzeichnet und von Schiffen umfahren werden. Ein Vorteil dagegen ist es, dass im Gegensatz zur Windenergie die Wellenenergie immer zur Verfügung steht.

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Fehler sind wichtig und nötig…

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…für einen innovativen Prozess! Besonders dann, wenn er radikal sein soll. Über die Bedeutung von Fehlschlägen bei Innovationen schrieb vor Kurzem Tony Wanless  im Innovation-Weblog . Sie sind sozusagen ’systemimmanent’ und gehören dazu wie das Salz in der Suppe. Daher sind alle Managementsysteme, die Fehlerquoten minimieren oder komplett ausschalten wollen, im Sinne der Innovation ‘kontraproduktiv’!  Er schreibt:

I’m thinking: This might be wonderful if you’re an air traffic controller, but if you’re an innovator, this is the opposite of what you want. Innovators need to fail, often and regularly, to maintain innovation discipline. As Edison proved long ago in his hundreds of failed experiments before he perfected the light bulb, innovation success usually comes after mistakes and failures.

Echte Innovatoren kennen keine Angst, sich lächerlich zu machen (sie besitzen meist ein sehr hohes Selbstwertgefühl). Echte Innovatoren werden sogar unruhig, wenn etwas sofort funktioniert…! Die meisten großen und radikalen Erfindungen haben am Beginn sehr schlecht funktioniert und mussten - meist über einen längeren Zeitraum -verbessert und perfektioniert werden.

Etwas erst dann zu wagen, bis es perfekt erscheint, führt meistens dazu, dass es nicht oder zu spät eingeführt wird. Und die vielen Pessimisten, die einem mit Killerphrasen richtig Mut gemacht haben, erhalten am Beginn durch die hohe Fehleranfälligkeit auch noch weiteren Zulauf und fühlen sich bestätigt (”Was hab’ ich dir gesagt? Das kann nicht gehen…!”).

Also von vornherein im Prozess mit Fehlern rechnen, aber auch die Umgebung darauf vorbereiten bzw. falls möglich dafür auch ein Extrabudget vorsehen. Denn wer sich auf den ‘worst case’ vorbereitet, hält möglicherweise länger durch. Und langer Atem ist etwas, das man gerade bei radikalen Innovationen besonders benötigt!

Skype ist hauptsächlich virtuell

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Wie radikal die Firma Telefonfirma Skype die Vorstellung einer zentraler Verwaltung verändert, schildert Querdenker Peter Kreuz in einem Video über seinen Besuch in Tallin.

Das Unternehmen hat über 3 (Korrektur: 300) Millionen Kunden, aber kaum Infrastruktur. Damit stellt es die Vorstellung von einem global agierenden Unternehmen total auf den Kopf. Denn die Zentrale sitzt einerseits in Tallin (Estland), andererseits aber auch in Luxemburg . Die Verwaltungsarbeit für Skype kann überall auf der Welt erledigt werden.

Erwähnenswert ist außerdem noch, dass große, etablierte Firmen im Zeitalter des Internet von vorerst kleinen Firmen angegriffen werden, die aus ein paar pfiffigen Zwanzigjährigen bestehen. Die den Vorteil haben, dass sie sich nicht mit Erfahrungen früherer Jahre herumschlagen müssen.

Die Talente für Skype sitzen über den gesamten Erdball verteilt und können in unterschiedlichsten Beschäftigungsverhältnissen an Skype gebunden werden. Deshalb weist Peter Kreuz auch auf die amöbenhafte Struktur von Skype hin - ein Modell für viele Firmen in naher Zukunft.

Raus aus der Krise…

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…jetzt ist die ideale Zeit für radikale Innovationen! Es zeigt sich immer wieder: Radikale Innovationen erfordern sehr viel Mut und sind meist mit großem Risiko behaftet. Da erstaunt es nicht, dass sich Großunternehmen damit so schwer tun. Dort wird meist von Quartal zu Quartal gedacht und in jeder Ebene um den eigenen Job gebangt. Daher ist ‘radikales Denken’ und ein zäher Veränderungswille eher selten. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel. Und es muss einem Unternehmen schon das Wasser bis zum Hals stehen, dass Aktionäre, Gewerkschaften und Manager bereit sind, gänzlich neue Wege zu gehen. Zumal auch eine radikale Innovation nicht immer von Erfolg gekrönt ist.

Mehrmals habe ich bereits darauf hingewiesen, dass ich im Bereich Medizin die größte Bereitschaft zu radikaler Innovation sehe. Und weshalb? Weil die Alternative meist den Tod oder großes Leiden bedeutet! Daher nehmen Patienten und Mediziner auch große Risiken in Kauf. Und in genau diesem Zustand befinden sich jetzt weltweit zahlreiche Firmen: Tod oder großes Leiden.

Nicht ‘Kaputtsparen’, sondern riskante, radikale Konzepte aus der Schublade holen, die man sich bisher nicht zugetraut hatte! Krise bedeutet viele Chancen, wer sich jetzt nicht bewegt, geht (möglicherweise) unter. Klein- und Mittelbetriebe haben hier bessere Chancen, besonders als Familienbetriebe. Denn hier ist die Denke langfristiger und die Risikobereitschaft größer. In meinem letzten Beitrag vom 6. März habe ich darauf hingewiesen, dass jetzt auch große Autoproduzenten stärker denn je bereit sind, in Zukunftsprojekte zu investieren.Speziell deshalb, weil hier der Leidensdruck von Monat zu Monat größer wird.

Der zweite ‘Motor’ für radikale Innovationen ist die jeweilige Gesetzeslage. Erst wenn es gar nicht mehr anders geht, läuft das menschliche Gehirn zur Hochform auf und ist bereit, festgefahrenene und liebgewonnene Strukturen niederzureißen. Also: Radikal in die Zukunft gehen ist in!

Zahl 2, nimm 1

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Hier soll einmal eine Marketingaktivität vorgestellt werden, die dem üblichen ‘Naturalrabatt’(=Nimm 2, zahl 1) diametral entgegengesetzt ist. Und fast wie der Stein der Weisen anmutet: Bei Burkhard Schneider habe ich gelesen, dass es die im Jahr 2007 lancierte Aktion ‘Give one - get one’ für das von Nicholas Negroponte initiierte Projekt ‘One Laptop Per Child (OLPC)’ auch heuer geben wird, diesmal können sogar Europäer mitmachen. Allerdings nur über die britische Amazon-Site.

Der für Entwicklungsländer konzipierte sogenannte ‘100Dollar-Computer’ (der immer noch fast 200 Dollar kostet) ist ein tolles Ding und soll hauptsächlich über Schulen an die Kinder gebracht werden.
In Österreich hat sich ein Team gebildet, dass dieses Projekt unterstützt. Der OLPC XO war auch 2008 auf der Cebit in Hannover zu sehen. Dazu gibt es ein Video:

Da man verhindern möchte, dass sich Menschen aus ‘reichen’ Ländern mit preisgünstigen Laptops eindecken, andererseits aber noch nicht genügend Sponsoren aufgetrieben werden konnten, um die nötige Menge dieser Laptops spenden zu können, lautet das Konzept: Du kannst in Europa einen Laptop OLPX XO um ca. 320 Euro kaufen und zahlst in Wirklichkeit 2 Stück - einen bekommst du und einen ein Kind in einem Entwicklungsland.

In diesem OLPC XO sind übrigens einige tolle Dinge verwirklicht:

- er braucht fast überhaupt keinen Strom (und lädt sich über Solarzellen auf),

- er ist sehr stabil und hält diversen Witterungseinflüssen stand,

- das Display ist auch bei starker Sonneneinstrahlung lesbar (und als eBook-Reader verwendbar),

- er ist absolut für Kinder zwischen 6-12 Jahren konzipiert und sehr intuitiv bedienbar (auch für Kinder, die noch nicht lesen können),

- er kann einfach mit anderen Laptops aus der Klasse (oder dem Dorf) verlinkt werden,

- er kann mit dem Internet verbunden werden.

[ASIT-Prinzip: Task Unification - Verbinden von Funktionen]
[TRIZ-Lösungsprinzip Nr. 5: Vereinen/Koppeln, Nr. 26: Kopieren]

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Gefahr schafft Sicherheit!

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Dieses radikale Konzept hat der inzwischen verstorbene Niederländer Hans Monderman vertreten. Sein Vorschlag: Alle Verkehrsschilder entfernen. Das hat als bisher einzige Gemeinde in Deutschland Mitte 2008 die Gemeinde Bohmte bei Osnabrück auf einem 500m langen Teilstück der Hauptverkehrsstraße im Zentrum umgesetzt. Es gilt nur mehr ‘rechts vor links’, alle Verkehrsschilder und Ampeln wurden entfernt und die Gehsteige und Fußgängerinseln wurden eingeebnet. Im Sinne der Chaostheorie regelt sich alles von selbst: Die Verkehrsteilnehmer sind wesentlich aufmerksamer. Zwischenstand September 2008: Bisher noch kein einziger Unfall! (Gegenüber im Schnitt ca. 8 Unfällen in einem ähnlichen Zeitrahmen).

sharedspace.jpgDie EU hat diesen Umbau aus dem Projekt ‘Shared Space’ mitfinanziert. Weitere 6 Gemeinden in NL, GB, BE und DK machen mit. Der Gedanke dahinter ist, dass sich alle Verkehrsteilnehmer zu gleichen Teilen die Verantwortung im Straßenverkehr teilen. Als wesentlicher Bestandteil des Konzepts wird eine starke Einbindung der Bevölkerung schon im Planungsstadium beschrieben.

Allerdings ist dieses Konzept so revolutionär, dass es nur in einem (!) Ort in D und auch nur auf einer relativ kleinen Strecke verwirklicht wird. Und teilweise wieder verwässert ist, wie in Ipswich, wo die Gehsteige teilweise farblich anders gestaltet wurden als die Straße, was gar nicht im Sinne des Konzepts ist und eine Scheinsicherheit erzeugt.

[Quelle: Jörg Mehlhorn, Gesellschaft für Kreativität e.V.]

[ASIT-Prinzip ‘Objektentfernung - Object Removal’]

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Wie alle Jahre wieder…

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p7300002.JPG…zieht es mich in südliche Regionen. Mit Beiträgen zum Blog geht es dann ab Ende August weiter! Einen schönen Sommer wünscht allen seinen treuen Lesern…der innokaan.

CDs brennen ohne Software

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cdbrennen.jpgFantastisch: Ich brenne ungefähr EINE CD im Jahr. Da hab’ ich keine Ahnung mehr, wie das mit Nero und Konsorten geht. Und deshalb bin ich bei der Meldung ‘CDs brennen ohne Software’ auch sofort hängen geblieben. Was wird da angeboten?:

Der Hersteller TX-WEA aus Frankreich bietet drei verschiedene Varianten des “intelligenten” Rohlings an: Eine speziell für Fotos, die nicht nur das direkte Speichern, sondern immerhin auch die Grundmöglichkeit zum Drehen und Vorauswählen der Bilder bietet. Bis zu 950 Aufnahmen niedriger und 460 Fotos hoher Fotoqualität passen auf die 680 Megabyte große CD. Ein weiterer Rohling ist für unkritische Daten geeignet, und eine weitere CD bietet Speicherung und Schutz für sensible Daten. Die Rohlinge für vertrauliche Informationen besitzen zusätzlich zu dem Brennprogramm eine automatische Verschlüsselungssoftware.

Man kann diese CDs direkt auf der Homepage von TX-WEA bestellen oder aber in Google andere Lieferanten suchen. Auf ebay werden diese Rohlinge schon ab dem berühmten 1 Euro zur Versteigerung angeboten. Natürlich kosten sie mehr als ‘normale’ Rohlinge, aber für Seltenverwender wie mich - ideal!

Das passt übrigens genau zum Konzept, das von Microsoft angeblich in Zukunft angesteuert wird: Miete deine Software immer nur dann, wenn du sie brauchst und auch nur das, was du brauchst! Gerade Kleinunternehmer haben oft Angst, Ihre Daten außerhalb ihres Computers zu lagern. Genaugenommen sind diese Daten aber auf einem professionellen Server wahrscheinlich viel besser gesichert als auf ihrem eigenen PC. Ich hatte in den vergangenen Jahren schon ganze Datenbanken ausgelagert (so wie auch diesen Blog) und jetzt mein Customer Relations Management (bei salesforce.com) und bin damit bisher immer gut gefahren.

Gefunden in der WELTonline

[Foto: pixelio.de]

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Regeln brechen für Radikale Innovation

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bionade.jpgFamilienbetriebe des Mittelstands tun sich wesentlich leichter, Regeln zu brechen als angestellte Manager. Denn dafür braucht es schon eine gewisse Sturheit, die fast bis zur Selbstaufgabe führt - jedenfalls den Familienmitgliedern (und oft auch den Mitarbeitern) alles abverlangt. Aber gerade dieses Brechen von Regeln (der Branche, des Marktes) ermöglicht oft erst die wirklich radikale Innovation.

Hier einige Beispiele:

Bionade
entsteht durch Gärung und gilt daher nicht als Limonade. Keine Brauerei wollte diese Erfindung in Lizenz übernehmen. Also mussten es die Eigentümer selbst vermarkten. Vergangenes Jahr wurde Bionade mit dem CREO-Preis der Gesellschaft für Kreativität ausgezeichnet. Jetzt wird Bionade international…

Allerdings zeigt eine gewisse Sturheit auch ihre Kehrseite: Gerade heute lese ich, dass Bionade in zahlreiche Rechtsstreitigkeiten verstrickt ist und nun auch manche Stammkunden durch eine Preiserhöhung um ein Drittel (von 59 auf 79 Cent) verschreckt. Näheres siehe bei Burkhard Schneider.

Fielmann oder Hartlauer
Markenbrillen zu Superpreisen in der (Ketten)filiale unter Ausschaltung des Zwischenhandels.

Metz
setzt weiterhin auf den Fachhandel. Fernseher kosten das Doppelte von herkömmlichen Fernsehern bei Saturn oder Media Markt, werden aber vollständig in D erzeugt.

DocMorris
hat die Apothekerzunft durch seinen Internetversand von Medikamenten aufgemischt. Jetzt hat er noch ein Franchisesystem für Apotheker erfunden, die von seiner Dachmarke profitieren möchten. Und damit demnächst etwas zu Fall gebracht, was bisher niemand Anderem gelungen war, nämlich eine Art Filialsystem für Apotheken einzuführen.

SAP
hat individuelle Einzellösungen durch standardisierte Softwarelösungen ersetzt. Als sie begonnen haben die Regeln zu brechen waren sie noch klein…

Fischer-Dübel
ersetzt Roboter durch Menschen, weil diese weniger oft ausfallen und nicht bei jedem Wechsel ‘umgerüstet’ werden müssen. Die fahrerlosen Transportzüge hat Fischer wieder abgeschafft und durch einen von einem Logistiker gesteuerten Zug ersetzt.

Trigema
Wolfgang Grupp erzeugt weiterhin seine Textilien in D. Auch er hält die Automatisierung so gering wie möglich. Dadurch kann er kleine Losgrößen sehr schnell liefern, was im Firmengeschäft wichtig ist.

Lunge
erzeugen Laufschuhe in D in der Nähe von Hamburg. Die ersten Modelle werden allerdings erst ab August 2008 ausgeliefert. Weil sie auf die enormen Werbeausgaben der Großen verzichten, können sie im Inland produzieren. Durch ein neues Produktionsverfahren haben sie die Entwicklungszeit neuer Laufschuhe von etwa zwei Jahren auf einen Monat verkürzt.

Bis auf Bionade alle gefunden in der Wirtschaftswoche

[Foto: Bionade]

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