Blumen und Gräser auf die Dächer

Während weltweit bereits in vielen Städten im öffentlichen Auftrag die Drohnen fliegen, um verwertbare Hausdächer für eine Begrünung zu finden, hat die holländische Stadt Utrecht ein weiteres Betätigungsfeld gefunden. Nachdem sich nämlich die Begrünung von Hausdächern oft aus statischen Gründen als äußerst kompliziert herausstellt, bieten die Dächer von Bushaltestellen eine wesentlich bessere Möglichkeit für Bepflanzung. In erster Linie für Bienen und andere Insekten gedacht, sollen die Grünflächen auf einigen hundert Haltestellen in Zukunft auch die Luft in der Stadt verbessern.

Ein Projekt ganz anderer Art ist im amerikanischen Everett (Washington) entstanden. Dort hat eine Künstlerin eine Bushaltestelle in ein Blumenmeer verwandelt. Ihr Projekt „Blumenbombe“ hat sie in Abstimmung mit der Stadt und der Busgesellschaft auch schon an einigen anderen Haltestellen eingerichtet. In dem Videobeitrag erfahren wir allerdings nicht, wie oft Blumen „nachgefüllt“ werden müssen, die von begeisterten Busfahrern mit nach Hause genommen werden. Wie an der amerikanischen Haltestelle zu sehen, würde sich die gekrümmte Dachkonstruktion nicht wirklich zur Bepflanzung eignen. Vielleicht könnte da ein flacher Aufsatz helfen?

[Quelle: Trends der Zukunft]

Ein Gedanke zu „Blumen und Gräser auf die Dächer

  1. Kaum habe ich über begrünte Wartehäuschen in anderen Städten berichtet, setzt es die Stadt Wien auch schon um und testet bereits, welche Pflanzen sich am besten eignen, um die Dächer der Haltestellen zu begrünen. Selbst für meinen Einwand bezüglich gebogener Dächer hat man eine Lösung gefunden, nämlich mit Trögen (siehe https://wien.orf.at/stories/3009188/)

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