Die Plastik-Bank tauscht gesammelten Kunststoff gegen Geld

Ein tolles Projekt für Länder der Dritten Welt mit Unterstützung von Großkonzernen aus der Ersten Welt.

Der Unternehmer David Katz hat sich zum Ziel gesetzt, Plastik nicht aus dem Ozean zu fischen, sondern es bereits sammeln zu lassen, bevor es in die Flüsse oder das Meer gelangt. Da Haiti als eines der ärmsten Länder der Welt über keinerlei Infrastruktur verfügt, gebrauchtes Plastik zu entsorgen, wird es meist achtlos weggeworfen und irgendwann durch Regenwasser in einen Fluss gespült.
https://www.youtube.com/watch?v=8ZTfSDKgimY
Shell macht mit und verpflichtet sich, aus dem gesammelten Plastik Wasserflaschen zu machen, die sie an ihren Tankstellen verkaufen. Henkel nimmt 100.000 Kilo pro Jahr ab und verwendet es wieder für seine Produkte. Auch IBM und Marks & Spencer hat Katz schon zum Mitmachen gewonnen. Weitere Großkonzerne sollen folgen: Denn neben dem Effekt, etwas für die Kreislaufwirtschaft zu tun, ist auch das soziale Engagement bei den Kunden dieser Großkonzerne gern gesehen.
Den ganzen TED-Vortrag findet ihr unter https://www.youtube.com/watch?v=tnndie-ijKs
„Soziales Plastik ist die neue Währung!“ Er schildert dort, wie seine „Plastik-Bank“ z.B. in Haiti durch spezielle Verkaufsstellen den Ärmsten der Armen die Möglichkeit bietet, ihr gesammeltes Plastik gehen eine Reihe von Produkten einzutauschen, die sie dringend brauchen. Natürlich auch gegen Bargeld. Und je sortenreiner das gesammelte Plastik ist, desto mehr wird den eifrigen Sammlern gutgeschrieben. Diese Tätigkeit bieten auch vielen Frauen eine Perspektive, die sonst keinerlei Arbeit finden. Nach und nach möchte mehr Firmen motivieren, sich zu engagieren und sein Projekt z.B auch nach Äthiopien, Indien, Indonesien and Brasilien ausdehnen.

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