Revolution im Internethandel

Interessant ist, dass Startups mit einer guten Idee gleich den gesamten Weltmarkt ins Auge fassen und ihre Haupt-Homepage deshalb auf Englisch gestalten. Oder in einem Video den Interessenten auf Englisch ansprechen.

http://www.youtube.com/watch?v=f4fqKHExmkE
[youtube f4fqKHExmkE]

Jeder, der im Internet einkauft, weiß, dass er sich meist durch dutzende Angebote durchklicken muss, um vielleicht das passende zu finden. Ein (optisch übersichtlicher) Vergleich zwischen mehreren Produkten verschiedener Firmen ist auch eher selten möglich. Selbst wer in einen Einkaufsmarkt geht, irrt oft lange umher, bis er eine Person findet, die Auskunft geben kann. Das soll nun im Internet anders werden – durch einen eigenen Assistenten. Der Smartassistant kommt aus Österreich und stellt beim Eintritt einige Fragen, genauso wie es ein Berater im Fachgeschäft auch tun würde. Dann trifft er eine Vorauswahl und lässt auch einen Vergleich zwischen mehreren Produkten zu. In einer individuell gestaltbaren Tabelle kann man dann seine Entscheidung treffen, welches Produkt einem am meisten zusagt. Angeblich lässt sich dadurch für Internetanbieter die Abschlussrate entscheidend erhöhen.

Das Team rund um dieses Angebot hat gemeinsam an der Wiener TU studiert und sich auf ‚Semantic Web‘ spezialisiert. Es will in den nächsten Jahren e-commerce damit entscheidend beeinflussen.

Im Jahr 2009 hatte ich schon über das Unternehmen ‚Get Friday‘ berichtet, über das man Aufgaben an einen persönlichen Assistenten auslagern konnte. Reale Personen in Indien haben über das Internet  (in deutscher Sprache) Theaterkarten bestellt, Reservierungen in Restaurants vorgenommen und vielleicht auch bestimmte Dinge besorgt. Sie können alles beschaffen, was keine persönliche Anwesenheit erfordert. Leider nicht mehr in Deutsch, denn dieser Dienst wurde mangels entsprechendem Personal bereits 2010 wieder eingestellt.

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