Nachhaltiges Projekt zur Stromerzeugung

Die Firma HUSK Power Systems hat in der Provinz Bihar (Indien) eine Reihe von Anlagen in ländlichem Gebiet installiert, mit denen Strom aus Reishülsen gewonnen werden kann. Dieser Strom kommt sofort der ländlichen Bevölkerung in den Dörfern zugute. Einen interessanten Artikel dazu habe ich in der ZEIT online gefunden. Die Reishülsen konnten bisher für nichts anderes verwendet werden, wenn sie verrotten, setzen sie eine Unmenge an klimaschädlichem Methan frei. Es tritt hier also eine echte win-win-Situation für die Bauern ein.

Ein ähnliches Projekt gibt es in Brasilien: Dort wird allerdings in größeren Dimensionen gedacht. Es wurde dafür sogar Geld in Deutschland eingesammelt. Ein größeres Kraftwerk wurde in der Umgebung von 20 Reismühlen errichtet. Ein zusätzliches Geschäft macht der Betreiber damit, dass sein Kraftwerk hilft, CO2-Emissionen zu vermeiden. Dafür erhält er CO2-Zertifikate, die er wieder zu Geld machen kann. Dieses Projekt wurde allerdings als Geldanlage aufgezogen, das Projekt in Bihar ist (ohne mehrere Zwischenstationen) wirklich für die Ärmsten der Armen.

[Quelle: Der Glocalist]

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