BMW riskiert viel

2:55 pm Auto, Produkte, Verfahren

bmw-i3.jpgDes öfteren habe ich schon darüber berichtet, dass Großkonzerne ihre Schwierigkeiten damit haben, riskante Projekte unter dem Titel ‘Radikale Innovation’ anzugehen. BMW bildet hier in zweierlei Hinsicht eine Ausnahme:
1. Es treibt die Entwicklung eines Elektroautos (i3) voran, wobei man sich hier auch schon die Kosten mir anderen teilt. Allerdings hat der CEO von BMW grünes Licht gegeben, dieses Projekt unabhängig von allen eventuellen Sparmaßnahmen, mit einem hohen Budget vorrangig zu forcieren.
2. Bei diesem Projekt sollen erstmals zwei Teile zum Einsatz kommen: Ein Unterboden aus Stahl und eine Fahrgastzelle aus Carbon. Damit ist BMW in der Entwicklung von Carbon als Werkstoff im Automobilbau ganz weit vorne, den anderen angeblich um Jahre voraus. Allerdings ist noch sehr viel Forschungsarbeit nötig, um Carbon (leicht und doch sehr robust) zu einem Preis verarbeiten zu können, der das Elektroauto noch ‘verkaufbar’ macht. Denn auch die hohen Kosten für die Batterie beeinflussen den Verkaufspreis stark. Und wenn sich dann Carbon doch nicht durchsetzt, hat BMW enormes Geld in den Sand gesetzt. An diesem Wettlauf beteiligt sich jetzt auch schon VW, das in einigen Jahren die Nr. 1 im Automobilbau anstrebt. Also kann die Strategie von BMW so falsch nicht sein.

[Foto: BMW]

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4 Kommentare
  1. Stefan :

    Datum: 19. Dezember 2011 um 22:21

    Ist und bleibt auf alle Fälle spannend! Mal sehen, was die Zukunft bringt…

  2. Marco :

    Datum: 30. Dezember 2011 um 16:23

    Bin auch auf den in der Automobilindustrie (anhaltenden) Wandel gespannt. Wenn die “Freude am Fahren” nicht leidet, warum dann nicht effiziente Fahrzeuge herstellen.

  3. BMW riskiert viel | brandherde | Scoop.it :

    Datum: 14. Januar 2012 um 14:56

    […] jQuery(”#errors*”).hide(); window.location= data.themeInternalUrl; } }); } http://www.radikale-innovation.com - Today, 2:56 […]

  4. Konrad :

    Datum: 16. Januar 2012 um 16:36

    auf jedenfall besser für die Umwelt

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