Schlange spendet Energie
Juni 5, 2009 11:58 am Allgemein, Dienstleistungen, VerfahrenGerade habe ich vor wenigen Tagen darüber gelesen, dass bei den Konzepten zur Energiegewinnung bereits an der Küste Portugals mit Wellenschlangen experimentiert wird. Nun kommt aus GB ein neues Konzept - Anaconda Rubber Snake:
Im Test ist die Gummischlange 8 Meter lang, später soll sie 200 Meter lang sein und mit ihrem Strom 1000 Haushalte versorgen. Sie bewegt sich konstant wie die Meereswellen, ist mit Süßwasser gefüllt (damit sich keine Meerestiere in ihr ansiedeln) und gibt mit jeder Welle den Druck, der im Innern der Schlange entsteht, nach hinten weiter. Dort wandelt eine Turbine den Druck in Strom um. Experten sehen innerhalb der nächsten 3 Jahre die ersten Installationen vor den Küsten Großbritanniens.
Bis dorthin müssen allerdings noch eine Menge Probleme gelöst werden. Da sich die Gummischlangen knapp unter der Wasseroberfläche bewegen, um die volle Kraft der Wellen zu nützen, müssten bei einem ‘Schlangenpark’ von z.B. 50 Stück große Flächen am Meer gekennzeichnet und von Schiffen umfahren werden. Ein Vorteil dagegen ist es, dass im Gegensatz zur Windenergie die Wellenenergie immer zur Verfügung steht.



Sven :
Datum: 7. Juni 2009 um 08:57
Der große Vorteil ist ja eigentlich, dass es genügend Wasserflächen gibt, die problemlos nutzbar wären. Letztendlich kommt es - sofern das Projekt umgesetzt wird - wie es immer kommt - das ganze wird direkt vor den Küsten gebaut wie auch die Windkrafträder.
Vielleicht gute Ideen lassen sich oft nicht mit den höheren Wartungskosten in Einklang bringen wenn es wirklich dort eingesetzt würde wo es die Menschen nicht beeinflusst.