So einfach wie möglich
Dezember 22, 2008 6:45 pm Auto, Produkte, ProzesseHenry Fords Idee eines Volksautos war, dieses so einfach wie möglich zu machen. Am Beispiel des T-Ford:
- Keine konventionelle Gangschaltung
- Keine Wasserpumpe
- Kein Ölfilter
- Keine Benzinpumpe
Es wurde als eines der ersten Autos am Fließband erstellt und konnte daher um weniger als die Hälfte des vorherigen Preises (sehr günstig) erstanden werden.
Die Ersatzteile waren nahezu überall in den USA erhältlich. Für Reparaturen waren fast keine Spezialwerkzeuge nötig. Mit dieser spartanischen Lösung wurde Ford natürlich rasch von seinen Konkurrenten überflügelt. Der unschlagbar günstige Preis hat allerdings dazu geführt, dass der Ford T trotz starker Konkurrenz relativ lange überlebt hat. Aber zumindest hat Ford dazu beigetragen, dass Millionen von Amerikanern dieses Modell zum Einstieg in die Motorisierung gewählt haben. Dann ist natürlich rasch der Wunsch nach komfortableren und flotteren Autos entstanden. Ford hatte ja lange Jahre aus Kostengründen nur in schwarz produziert.
Laut Wikipedia wurden von der Tin-Lizzie (Spitzname des T-Ford) in den Vereinigten Staaten zwischen 1908 und 1927 immerhin 15 Mio. Stück gebaut.


