Das elektronische Buch

Es ist schon seit längerer Zeit da, aber jetzt scheint es in größerem Umfang beworben zu werden, seit Amazon mit seinem Produkt ‚Kindle‘ ernst macht. Drei Anbieter warten mit interessanten Produkten auf, die zur radikalen Innovation am Buchsektor bzw. im Leseverhalten beitragen können:

SONY mit seinem Reader PRS-505 (6-Zoll Bildschirm, 260 Gramm) will im Frühjahr 2009 in Deutschland auf den Markt kommen. In Amerika wird es um 299 USD angeboten, für Europa gibt es noch keinen Preis. Auf seinen 16Gigabyte-Speicher sollen bis zu 13.000 Bücher passen.

Amazon mit dem Kindle: Seit Herbst 2007 ist Kindle im Handel, wird aber bisher nur in den USA verkauft. Dort stehen 145.000 Titel als E-Book bereit. Ein Titel kostet knapp 10 Dollar, der Reader selbst ist für 359 Dollar zu haben. Er arbeitet mit elektronischer Tinte und kommt ohne Hintergrundbeleuchtung aus.

Schon jetzt kann das 210 Gramm schwere und 15,3 x 11 x 1,3 Zentimeter große jetBook (5-Zoll Bildschirm) um 269,95 Euro in den Farben burgund, grau, weiß oder graphit im Online-Shop von Ectato bezogen werden.

Bei ‚mobipocket‘ (einer Amazon-Tochter) kann man bereits aus einer Fülle von deutschprachigen e-books auswählen. Die Preise halten sich im Schnitt unter 1o Euro. Wenn die Reader (die man übrigens auch als Lexikon und Sprachentrainer gut verwenden kann) noch billiger werden, steht einem Durchbruch nichts mehr im Weg.

[Fotoline: Links SONY, Mitte Amazon Kindle, rechts Ectato jetBook]

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