Der Kunde macht es selbst
Dezember 18, 2007 1:09 pm Allgemein, Prozesse
Gerade ist mit der gelben Post (wie jedes Jahr) eine Karte gekommen, auf der ich den aktuellen Stand auf unserem Stromzähler ablesen soll. Früher ist da von unserem Stromversorger mehrmals im Jahr jemand vorbeigekommen, um den Stromverbrauch abzulesen.
Als man sich entschlossen hat, den Kunden zu vertrauen und die Verbrauchsableser komplett einzusparen, wurde der Erfassungsprozess vollkommen umgekehrt. Mittlerweile vertraut auch die Gemeinde ihren Schäfchen und lässt uns den Wasserverbrauch selbständig melden.
Fairerweise muss man dazu sagen, dass die Lieferanten in diesem Fall kein allzu großes Risiko eingehen. Da die Daten schon seit Jahren per EDV erfasst und verwaltet werden, erkennen entsprechende Softwareprogramme ungewöhnliche Abweichungen sofort.
Der große Vorteil bei dieser Vorgangsweise ist, dass Volksvermögen eingespart wird: Man denke nur daran, dass Generationen von Werktätigen zu Hause bleiben mussten, um auf den Strom- oder Gasableser zu warten. Und heute immer noch einmal im Jahr auf den Ableser bei Zentralheizungen warten… Dass da noch niemandem ein intelligenteres System eingefallen ist!?!
[Foto: pixelio.de]


www.best-practice-business.de/blog » Wenn der Kunde den Stromzähler selber abliest :
Datum: 18. Dezember 2007 um 17:49
[…] Jetzt hat der radikale-Innovationen-Blogger Eduard G. Kaan ein weiteres Beispiel gefunden, in dem der “Spieß umgedreht wird”. Bei ihm wird der Stromzähler nicht mehr von einer Person vor Ort abgelesen, sondern er darf als Kunde den Zählerstand selber ablesen und via Postkarte melden. Nach dem Motto: “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser” werden die Daten per EDV mit den Vorjahresdaten verglichen und bei ungewöhnlichen Abweichungen gibt es eine Meldung. In diesen Fällen kann dann ein Mitarbeiter der Stadtwerke tatsächlich herausfahren und gegenkontrollieren. Insgesamt ist aber der Aufwand dadurch minimalisiert worden. […]