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Computer im Garten

6:50 pm Allgemein, Dienstleistungen, Elektronik, Produkte, Verfahren

GardenaEs gibt Gegenden, da regnet es höchstens an 3-5 Tagen im Jahr. Daher müssen die Pflanzen im Garten künstlich bewässert werden. Was früher noch von Hand (z.B. mit dem Schlauch) geschah, kann heute radikal anders erledigt werden, ohne dass ein Mensch dabei in Aktion treten muss. Diese Arbeit verrichtet mittlerweile ein Gartencomputer, der zu einer bestimmten Zeit das Ventil zur Wasserzugabe für einen Bewässerungsschlauch öffnet. Wer also z.B. nur einmal pro Jahr seine Latifundien in einem südlichen Land besucht, kann sich trotzdem einen Garten halten. Die meiste Zeit im Jahr haben allerdings die Nachbarn etwas davon, die dort mehrere Monate oder das ganze Jahr leben.
Die Geräte verfügen über eine gute Lebensdauer (mein letzter Gardenacomputer hat erst nach 10 Jahren den Geist aufgegeben - trotz teilweiser großer Hitze und Meeresluft). Und die Investition rentiert sich allemal (man kommt schon mit ca. 45,00 EUR durch).

Was hatte ich früher für Schwierigkeiten: Der erste Gärtner kam einmal in der Woche, hielt den Schlauch 5 Minuten an jede Pflanze, legte sich aber manchmal wegen der großen Anstregung auch irgendwo hinters Haus, um eine Siesta zu halten. Der zweite Gärtner war ein ergrauter Fischersmann, der seine Rente etwas aufbessern wollte. Allerdings war Wasser von Alters her für ihn so ein wertvolles Gut, dass er damit äußerst sparsam umging und den Pflanzen nicht viel gönnte. Der Computer entledigte mich dann (fast) aller Sorgen. Wenn die Batterie des Computers durchhält (offiziell 1 Jahr), dann klappt die Wasserversorgung tadellos. Wenn nicht, bekommen die Pflanzen halt 2-3 Monate kein Wasser. Nach mehr als 20 Jahren Erfahrung weiß ich inzwischen: Tropische Pflanzen halten so etwas aus! Manchmal platzt eine Düse oder der Schlauch leckt irgendwo, dann wachsen dort die Pflanzen besonders gut, weil sie überproportional viel Wasser bekommen (auch das vertragen sie). Nachdem ich die Bewässerung auf 30 Minuten täglich eingestellt habe, schlägt sich das aber dann doch stark in der Wasserechnung nieder. Aber trotzdem finde ich es eine tolle Erfindung!
[Foto: Gardena]

Keine Kommentare
  1. Andre :

    Datum: 20. Juni 2008 um 00:06

    Ich nutze solche automatischen Bewässerungssysteme selbst. Ich finde dies besonders praktisch, wenn man das Wochenende über weg ist und keinen hat, der sich in der Zeit um den Garten kümmern kann. Bei einer längeren Abwesenheit muss man allerdings nach wie vor auf einen fleißligen (nicht technischen) Helfer zurückgreifen.

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