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SiemensVDO bremst mit Keil

7:16 pm Auto, Elektronik, Produkte

SiemensVDOEs wird zwar noch bis 2010 dauern, aber dann können wir damit rechnen, dass die Revolution in der Bremstechnik in Serie geht. Und die Automobilhersteller auch zugreifen. Denn die neue ‘Elektronische Keilbremse’ wird die bisherigen hydraulischen Systeme ablösen. Und damit ein neues Stadium in der Geschichte der Bremsen einleiten. Denn der Nachteil aller hydraulischen Systeme war immer eine gewisse Trägheit, wodurch auch die Weiterentwicklung an ihre Grenzen stieß. Daher ist jetzt ein radikaler Sprung in neue Dimensionen gelungen. SiemensVDO im O-Ton:

Das Herz der Keilbremse ist das Keillager. Kontrolliert von einem Elektromotor bewegt sich dabei ein Bremsklotz über ein Rollenlager hinweg… Sobald der Bremsklotz die Bremsscheibe berührt, wird er durch die so genannte Umfangskraft mitgezogen. Die Reibung zwischen Bremsscheibe und Bremsklötzen wandelt die Bewegungsenergie in Wärme um – der Wagen wird gebremst. Der Elektromotor hält dabei den Bremsklotz auf dem Rollenlager in jener Position, die gerade so viel Bremskraft aufbaut, wie gewünscht ist. Der kleine und präzise arbeitende Elektromotor muss dabei nur wenig Energie aufwenden, um auch schwerste Fahrzeuge sicher aus Höchstgeschwindigkeiten heraus zum Stillstand zu bremsen.

Und in Zukunft wollen die Techniker von SiemensVDO ihr eCorner-Konzept umsetzen, um darin Antrieb, Lenkung, Dämpfung und Bremse direkt in die Räder der Autos von Morgen integrieren.

[Foto: SiemensVDO]

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