Wohnen im Würfel

http://www.muenchenblogger.de/micro-compact-home-kafighaltung-fur-studentenAus dem oberösterreichischen Uttendorf kommt das kleinste Haus der Welt, das ‚micro compact home’. Nicole und Rupert Gatterbauer haben es entdeckt und sofort die vielen Entwicklungsmöglichkeiten erkannt. Das Würfelhaus wurde vom Londoner Architekten Richard Horden entworfen. Er unterrichtet an der TU München. Wie viele Dinge im Leben ist das Würfelhaus aus einer Mangelsituation entstanden: München ist ja bekannt für seine hohen Immobilienpreise. Und weil seine Studenten ständig über die akute Wohnungsnot klagten, hat Horden für sich und 6 seiner Studenten 7 Würfel im Englischen Garten (o2-village) aufstellen lassen. Ein Muster wurde auch am Odeonsplatz ausgestellt und vom Münchenblogger fotografiert.

Ein Würfel (2,65 x 2,65 Meter) ist in ca. 4 Wochen fertig. Der kompakte ‚Cube’ ist innen perfekt ausgeklügelt und besteht hauptsächlich aus Kunststoff und Aluminium. Dabei können allerlei individuelle Wünsche berücksichtigt werden. Dafür müssen dann zwischen 25.000 und 34.000 Euro berappt werden. Es gibt bereits Anfragen aus aller Welt und für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke: Für Ferienclubs, Personalunterkünfte oder den Freizeitbereich.

Gefunden in der ChefInfo 2/2007

[Foto: Münchenblogger]

5 Gedanken zu „Wohnen im Würfel

  1. Das mit den Kuben habe ich mal in einer Reportage spät nachts gesehen. Klasse Konzept und der Raum ist optimal genutzt. Da gibts auch neuerdings See-Container die zu Wohnungen umfunktioniert werden, die sind billiger und in 7 Stockwerke stapelbar.

  2. Jetzt muss ich nochmals nachfragen: Sind das ‚aussortierte‘ See-Container, die nicht mehr gebraucht werden? Oder kauft jemand ’neue‘ See-Container, weil sich die auch zum Bau billiger Unterkünfte sehr gut eignen? Warum dann gerade See-Container und nicht Land-Container? Haben See-Container bestimmte Eigenschaften, die sie fuer die Verwendung als Wohnungen besonders auszeichnen?

  3. es geht um die maße bei den containern. bei vielen der containern ist das auch so, dass sie einige male gebraucht werden und dann einfach dort bleiben, wo sie das letzte mal hingeschickt worden sind. sie haben ihre arbeit geleistet und sind nicht mehr viel wert. ausserdem weiß ich grad nicht genau wie das mit der isolation ist. bzw ob jeder container isoliert ist. ich gehe davon aus dass dem nicht so ist. es sind aber in jedem fall alte container – wenn wir von recycling reden etc. dann haben wir ja immer eine wirtschaftlichkeit und nachhaltigkeit im auge. es gibt einige beispiele in holland aber vor allem in london. schau mal bei google nach container city. unter youtube sind ebenfalls einige filmchen zu finden.
    grüße, der ich

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