In Spanien sind die Pioniere… (2)

Foto: Marcus Klaus, PixelquelleSie schießen mit Laserkanonen und backen mit flüssigem Stickstoff. Sie versuchen, die Gesetze der Physik auf den Kopf zu stellen. Wie bereits im letzten Beitrag angekündigt, hat mich ein Artikel aus der deutschen Wirtschaftswoche fasziniert. Die Molekularküche ist in der Spitzengastronomie immer stärker im Kommen. Ausprobiert wird, was noch nie da war! Dabei wird auch mit wissenschaftlichen Instituten zusammengearbeitet.

Herausragend dabei ist Ferran Adrià Acosta mit seinem Restaurant ‚El Bulli‘. Ich zitiere Wikipedia: „Adrià bietet keine klassischen Menüs an, seine „Menüs“ sind ausdifferenzierte, ausgefeilte, höchst komplizierte 25 bis 30 kleine Gänge: Rohes Gemüse wird mit Hightech aus der Medizintechnik bearbeitet, Salzstreuer mit duftendem Kunstnebel befüllt, er würzt Gemüse-Gelatine-Streifen mit Holzkohlenöl, erschafft heißes Eis, formt Olivenöl zu Bonbons, füllt Tintenfisch mit einer Mischung aus Ingwer und Kokosnuss, serviert eine Mousse aus Muschelfleisch in einem Mantel von hauchdünnem Schweinefett und injiziert Eiern vor dem Kochen Kaviarpaste. Der minutiöse Aufwand ist dafür so hoch, dass er pro Saison stets nur diese eine Menüfolge anbietet. Im Jahr 2006 kostete ein Menü mit 30 Gängen 175 Euro. Mit seinen Kochbüchern verdiente er schon im Jahr 2004 mehr als mit seinem Restaurant.“

Das er übrigens nur 6 Monate im Jahr geöffnet hält, in der übrigen Zeit experimentiert er in seinem Labor in Barcelona.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.