Geht sich’s aus?

Foto: Boschbosch-parklucke.jpg

Sebastian Ulbert, eifriger Lieferant und Zuträger für diesen Blog, nebstbei auch Student an der FH Salzburg, hat im Wartezimmer seines Arztes folgendes entdeckt:

Der Schrecken aller Fahrschüler – nämlich das Einparken – wird bald der Vergangenheit angehören. Im neuen Citroen C4 Picasso gibt es sie schon: Die neue Einparkhilfe aus dem Hause Bosch. Lassen wir den Original-Pressetext sprechen:

Der Citroën C4 Picasso ist weltweit das erste Auto mit integrierter Parklückenvermessung. Das Fahrerassistenzsystem von Bosch zeigt dem Autofahrer an, ob die ausgewählte Parklücke für das Auto lang genug ist. Und weiter:

Während der Vorbeifahrt mit Geschwindigkeiten bis 20 Kilometern pro Stunde tastet der Sensor die Lücke ab. Anschließend informiert der Assistent im Zentraldisplay den Fahrer, ob die Länge der Parklücke für das Auto ausreicht, sie knapp bemessen oder eben zu kurz ist.

Ab 2008 möchte Bosch noch eins draufsetzen und wird eine elektronische Steuerhilfe anbieten: Der Fahrer drückt nur mehr auf einen Knopf und das Auto parkt selbständig ein! Dann könnte man eigentlich auch die – manchmal nervende – akustische Einparkhilfe sparen, denn die Elektronik weiß ja ohnehin, wohin und wie weit es geht.

Auch hier bewahrheitet sich wieder einmal eine von G. Altschullers „Evolutionstheorien“, die da heißt: Verringerung der menschlichen Interaktion – die Technik nimmt uns also immer mehr ab. Das war ja auch bei ABS bereits so. Ich warte schon lange auf die Möglichkeit, mich knapp hinter Salzburg auf der Autobahn in ein System einzureihen, das mein Auto z.B. bis Wien ‚mitnimmt‘, während ich mich auf der Fahrt anderen interessanten Dingen widmen kann.

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