Flexible Tastatur
November 20, 2006 6:16 pm Produkte, TRIZIn der Entwicklung von Computertastaturen kann man sehr gut Vorgänge erkennen, die Genrich Altshuller schon vor vielen Jahren in seinen Prinzipien erarbeitet hat.
War die erste Tastatur (an Schreibautomaten) noch mit dem Computer
verbunden, wurde die nächste Generation schon vom Hauptgerät abgetrennt. Die vorerst gerade und feste Variante wurde plötzlich ergonomischer und teilte sich in der Mitte. Heute ist die Tastatur oft gar nicht mehr durch Kabel mit dem eigentlichen Computer verbunden, sondern kann mittels Bluetooth von ganz woanders im Raum bedient werden. Aber die wirklich radikalen Veränderung sind Einhandtastaturen und flexible Tastaturen.
Und das Nonplusultra ist die virtuelle Tastatur (nach Altshullers TRIZ mit dem eingebautem Widerspruch): Sie ist da, aber doch nicht da. Weil sie sich eines ‘Felds’ bedient. D.h. Sie schreiben auf einer Tastatur, die auf eine glatte Fläche projiziert wird. Anfänglich noch gewöhnungsbedürftig, weil der gewohnte Tastaturwiderstand fehlt (der uns meldet, dass wir diesen Buchstaben erfolgreich gedrückt haben). Aber so etwas kann man ja auch akustisch rückmelden.


