Ich hab‘ was im Auge!

Foto: Maja Prodan, KroatienEin starker Bruch mit dem Bisherigen war es doch, als man Sehhilfen nicht mehr vor das Auge, sondern direkt (fast) ins Auge praktizierte. Oder zumindest viel näher dran. Bereits 1636 hatte René Descartes die Idee einer Linse, die direkt auf dem Auge getragen wird. In alter Tradition konstruierte man natürlich zuerst ‚harte‘ Linsen. Denn Menschen orientieren sich meist an bereits Vorhandenem und hatten deshalb als Vorbild Brillenglas gewählt. Da dies aber von vielen Menschen ‚im Auge‘ nicht gut vertragen wurde, kam man auf die Idee, es mit ‚weichen‘ Linsen zu probieren.

Harte Kontaktlinsen lassen heute mehr Nährstoffe zur Hornhaut durch, die weichen vermitteln vielen Menschen einen besseren Tragekomfort, obwohl das Risiko einer Augenschädigung gegenüber den ‚Harten‘ größer ist.

Wußten Sie übrigens, dass es sogenannte Verbandlinsen gibt, die vom Augenarzt bei Verletzungen eingesetzt werden? Oder Nachtlinsen, die über Nacht getragen die Hornhaut korrigieren, sodass einige Tage lang fehlerfreies Sehen ohne Linse möglich ist?

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