IKEA und die radikale(n) Innovation(en)

IKEA-LogoEigentlich wollte ich nur über 2 prozessorientierte Innovationen berichten. Bei näherer Beschäftigung mit dem gelbblauen Riesen ist mir jedoch plötzlich eine ganze Fülle von ‚branchenunüblichen‘ Innovationen entgegengepurzelt!
1947: IKEA-Gründer Kamprad beginnt Möbel per Versand an die Bauern der Umgebung zu verkaufen, um die Kosten vom Hersteller zum Kunden niedrig zu halten.
1951: Der erste Möbel-Katalog erscheint – es werden komplette Zimmer gezeigt. Angeblich revolutionär für die damalige Zeit.
1956: Kamprad lässt Möbel nach eigenen Entwürfen entwickeln, und zwar so, dass sie aus lauter flachen Teilen bestehen, die (zusammen mit einer Selbstbauanleitung) in flache Kartons passen. Damit können seine Möbel später auch in PKWs transportiert werden.
In den Sechzigern rufen die schwedischen Möbelhändler zum Boykott auf, die Hersteller liefern nicht mehr. Kamprad wandert (mitten im kalten Krieg) mit der Produktion nach Polen, später noch weiter ostwärts.
1965 eröffnet er das erste Möbelhaus in Stockholm. Weil der Kundenansturm übergroß ist, lässt er das Lager für die Kunden öffnen. Das erhebt er später zum Prinzip und bezieht das Lager in jedem neuen Möbelhaus von vornherein in den Verkaufsraum mit ein.

Weitere Innovationen, die IKEA zu Weltruhm verholfen haben, finden Sie bei Wikipedia.

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