Die Verwüstung umkehren

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Jahrzehntelang haben Tiere und Menschen in Afrika dazu beigetragen, dass immer mehr Wälder verschwunden sind und der Boden verdorrt ist. Alle Versuche, neue Pflanzen zum Wachsen zu bringen, scheiterten innerhalb kürzester Zeit, denn das heiße Klima und hungrige Tiere haben den zarten Pflänzchen sofort den Garaus gemacht. Auch vorhandene, immer wiederkehrende kleine Pflanzenbüschel waren willkommene Opfer. Bis der Australier Tony Rinaudo bei einem Projekt von World Vision entdeckt hat, dass diese Pflänzchen aus den Wurzeln der ehemaligen Bäume sprießten! Der abgeholzte Wald hatte sich mit seinen Wurzeln in den Untergrund zurückgezogen. Sein Projekt der “Farmer Managed Natural Regeneration (FMNR)” hat neue Wälder entstehen lassen, wo jahrelang nur Wüste war!

Ganz typisch, dass die ersten Bauern, die sich an dem Aufforstungsprojekt beteiligt haben, von den anderen verlacht wurden. Heute profitiert die gesamte Region um Humbo in Äthiopien davon, weil sich das Klima wesentlich verbessert hat und die Menschen auf ihr gelungenes Projekt stolz sein können.

https://youtu.be/xe8o0Gj2sbk

[Entdeckt bei  www.querdenker.de]

Ein sehr komfortables Velomobil

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Der Schwede Mikael Kjellman hat ein sehr komfortables Gefährt entwickelt, um für wenig Geld täglich in die Arbeit zu fahren: den PodRide, ein Fahrrad, das wie ein Auto aussieht. Jetzt hat er seinen Prototyp auf indiegogo gestellt und per 26.4.2016 bereits $40,042 USD eingesammelt, um seine Erfindung als Do-it-yourself Kit weiter entwickeln zu können. Damit hat er schon locker Stufe 2 seines fünfstufigen Plans erreicht und gute Chancen, in den verbleibenden Tagen noch bis Stufe 3 ($50,000 USD) zu kommen. So kann er Hersteller finden und eine Produktion aufbauen. Mit $100,000 USD (Stufe 4) würde er (als Produktdesigner) eine noch viel leichter zusammenbaubare Version seines PodRide entwickeln. Bei Erreichen der 5. Stufe ($200,000 USD) würde er eine größere Version bauen. Generell ist sein Ziel, weltweit mehr Interesse für Velomobile zu erzeugen.

https://youtu.be/5cSdXKVacPY

[Quelle: bizforward]

Toll, was Google-Roboter schon können!

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Google forscht auf vielen Gebieten. Was die neue Roboter-Generation schon kann, ist wirklich beeindruckend! Auf unwegsamem Gelände, gefoppt und niedergestoßen, alles verkraftet dieser Automat. Und das, ohne ärgerlich zu werden! Die Einsatzmöglichkeiten für solche “persönlichen Diener” sind natürlich bestechend. Besonders für immer wiederkehrende Tätigkeiten, die für Menschen auf Dauer eher lähmend sind, bringen diese neuen Helfer Entlastung. Nachdem dieser Vorteil seit Jahren/Jahrzehnten in der Wirtschaft genutzt wird, ist es Zeit, dass Roboter auch (zu einem leistbaren Preis) im Haushalt Einzug halten.

https://youtu.be/rVlhMGQgDkY

Algen-Gel stoppt Blutungen sofort

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Ein junger Amerikaner hat als 17-jähriger Student gerne mit jedem Material experimentiert, das ihm zur Verfügung stand. Unter anderem waren das Algen, die er auf ihre Reaktionen in Verbindung mit unterschiedlichen Flüssigkeiten durch “Versuch und Irrtum” getestet hat. Dabei hat sich herausgestellt, dass Algen eine interessante Wirkung bei menschlichem oder tierischem Gewebe zeigen. Auf eine Verletzung aufgetragen, passen sie sich dem jeweiligen Körperteil an und veranlassen den körpereigenen Abwehrdienst, sofort ein Gewebe zu erzeugen, das den Blutfluss stoppt und die Wunde schließt. Er hat daraus ein Gel entwickelt, welches momentan nur von Tierärzten verwendet werden darf. Aber derzeit in der Erprobung zur Behandlung von Menschen ist. Die Zulassung wäre toll, weil sich damit auch innere Wunden schließen lassen und das durch körpereigene Mechanismen!

https://www.youtube.com/watch?v=lA411dcg9IM

Vom TV verarscht?

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Haben auch die Blauäugigsten schon mit bekommen, dass in den Auswanderersendungen von VOX der Redaktionsstift vermutlich eine große Rolle spielt, weil das reale Leben sonst zu langweilig wäre, macht der Schummel-Faktor auch nicht vor der StartUp-Szene Halt. Ein Artikel im Branchenmagazin “gruenderszene.de” berichtet, dass nur ein (Bruch)teil der in den Sendungen von “Die Höhle der Löwen (DHDL)” versprochenen Invest-Beträge in Deutschland tatsächlich fließen. Nach der Show geht es nämlich sozusagen in die dritte Halbzeit, in der entweder die potenziellen Investoren bei einer Due Dilligence kalte Füße bekommen oder Firmengründer blocken plötzlich ab, weil ihnen das Angebot des Investors für den gewünschten Prozentanteil doch zu gering erscheint. Ähnliches munkelt man übrigens auch über die puls4-Sendung “2 Minuten 2 Millionen” in Österreich.

Allerdings darf man den Lernprozess für junge StartUps dabei nicht unterschätzen und die in der Sendung gesammelten Kontakte sind auch nicht ohne. Machmal hilft dann ein Businessangel sogar kostenlos weiter, auch wenn er sich selbst nicht an der neuen Firma beteiligt. Und generell machen diese Sendungen sicher Werbung für die Gründerszene!

Künstliche Stadt auf Uni-Gelände

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mcity-autonomous-cars.jpgWozu braucht man soetwas? Um selbstfahrende Autos zu testen. Die Universität in Michigan/USA hat MCity gebaut und bekommt eine Reihe von Testautos, um diese im Realbetrieb zu testen. Allerdings wesentlich einfacher und kostengünstiger als auf echten Straßen. Eines dieser Testautos ist mittels 3D-Drucker entstanden und der Elektromotor entstammt einem Golfcart. Das Auto kann auch um wenig Geld im 3D-Drucker mit neuen Teilen versorgt werden. Erfahrung mit dem Verhalten mehrerer selbstfahrender Autos möchte man auf eher privaten Geländen wie einer Universität sammeln. Dort sollen Studenten von einem Ende des Campus zum anderen befördert werden.

 (Credit: University of Michigan)

Krebs erkennen bevor Symptome auftreten

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Die Früherkennung von Krebs ist eine der großen Chancen, um ihn zu heilen. Je früher, desto besser! Bisher musste man gezielt auf bestimmte Krebsarten hintesten, um etwas zu finden. Und die Suche hat meist erst begonnen, wenn die ersten Symptome erkennbar waren. Wenn der Krebs schon in Stadium 3 oder 4 ist. Nun hat eine Gruppe junger Forscher aus unterschiedlichsten Ländern eine Methode gefunden, mit der mittels einer winzigen Menge Blut, einem einfachen Gerät und einem Smartphone innerhalb von 1 Stunde konkrete Testergebnisse vorliegen, ohne dass ein besonderer Suchhinweis gegeben werden muss. Die Forscher haben ihr Verfahren in Open Source angelegt und es erkennt mittlerweile  5 verschiedene Krebsarten selbständig. Durch die Freigabe ihrer Methode erhoffen sie sich, dass durch weltweite Zusammenarbeit möglichst rasch eine Datenbank entsteht, die möglichst viele Arten von Krebs erkennt. Auslöser für diese Innovation war (wie so oft) eine Situation in der Familie, bei der zwischen ersten Beschwerden und dem tatsächlichen Entdecken einer Krebserkrankung ein halbes Jahr vergangen ist!

http://www.ted.com/talks/jorge_soto_the_future_of_early_cancer_detection

Ein interessantes Mobilitätskonzept

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Dieses Video erinnert mich an einen Beitrag, den ich bereits im Jahr 2010 über ein MIT-Konzept (Massachusetts Institute of Technology) geschrieben habe. Damals haben sich die Kleinfahrzeuge aneinander gekettet, um möglichst wenig Parkplatz zu verbrauchen. Heute hängen sie sich zusammen, um gemeinsam eine gewisse Strecke zurückzulegen. Außerdem bilden alle aneinanderhängenden Autos eine Ansammlung von Batteriekapazität, die möglicherweise einen sparsameren Verbrauch bewirkt. Und außer dem Fahrer des ersten Fahrzeuges braucht sich keiner mehr auf den Verkehr zu konzentrieren. Die um 90 Grad schwenkbaren Räder ermöglichen optimales Einparken.

Die langen Schlangen bieten sich allerdings eher nur für Autobahnen an, denn in der Stadt wären sie absolut kontraproduktiv und wahrscheinlich auch verboten!

https://www.youtube.com/watch?v=f-R7ORqtTtg

Die neuen 3D-Drucker sind 25-100 mal schneller

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Die neue Generation der 3D-Drucker druckt nicht nur viel schneller, sie erstellt auch Produkte mit glatter Oberfläche und lässt die Verwendung von noch mehr Materialien als bisher zu. Momentan scheinen Lösungen aus dem medizinischen Bereich die interessantesten zu sein. Oder es werden dort 3D-Drucker verwendet, wo man weitab von Nachschub ist: Auf Flugzeugträgern, im Weltall und auf abgelegenen Forschungsstationen. Aber mit der neuen Methode, bei der das Teil direkt im flüssigen Material entsteht und von dort herausgezogen wird, träumt auch die Medizin schon davon, während einer Operation ein Teil auszudrucken, das genau auf den jeweiligen Patienten abgestimmt ist. Die Alltagsverwendung wie Torten backen oder Schnitzel ausdrucken sehe ich auch noch nicht, obwohl ich darüber bereits 2012 hier geschrieben habe.

https://www.youtube.com/watch?v=AQIIXIlUeHo

Die fantastische Welt der Drohnen

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Die Zustellung von Ware mit Drohnen wurde zwar in den USA gerade abgeschmettert, sodass Amazon und Konsorten noch warten müssen, aber der Vormarsch von Drohnen (selbstgesteuert) und Quadrocoptern (von Menschen gesteuert) ist nicht mehr aufzuhalten. Zur Landvermessung, für Filmaufnahmen, zur Überwachung von Anlagen usw., es gibt bereits unglaublich viele Ideen, wo man die fliegenden Dinger einsetzen kann. Und dabei manchmal sogar noch ordentlich Geld spart! Architekten entwerfen bereits ganze Stadtteile, in denen es Extraflugzonen für Drohnen gibt und Häuser, wo Quadcopter in jedem Stockwerk eine Andockstation zum Aufladen und eine Abladestation für Ware vorfinden. Auch im Sport gibt es interessante Forschungsarbeit: Dazu ein tolles Video, was bereits heute möglich ist!

https://www.youtube.com/watch?v=w2itwFJCgFQ

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