Die fantastische Welt der Drohnen

Elektronik, Produkte, Prozesse, Verfahren No Comments

Die Zustellung von Ware mit Drohnen wurde zwar in den USA gerade abgeschmettert, sodass Amazon und Konsorten noch warten müssen, aber der Vormarsch von Drohnen (selbstgesteuert) und Quadrocoptern (von Menschen gesteuert) ist nicht mehr aufzuhalten. Zur Landvermessung, für Filmaufnahmen, zur Überwachung von Anlagen usw., es gibt bereits unglaublich viele Ideen, wo man die fliegenden Dinger einsetzen kann. Und dabei manchmal sogar noch ordentlich Geld spart! Architekten entwerfen bereits ganze Stadtteile, in denen es Extraflugzonen für Drohnen gibt und Häuser, wo Quadcopter in jedem Stockwerk eine Andockstation zum Aufladen und eine Abladestation für Ware vorfinden. Auch im Sport gibt es interessante Forschungsarbeit: Dazu ein tolles Video, was bereits heute möglich ist!

https://www.youtube.com/watch?v=w2itwFJCgFQ

Ebenfalls interessant

Warum 3D-Drucker die Welt revolutionieren werden

Bauen, Elektronik, Medizin, Produkte, Prozesse No Comments

In wenigen Jahren wird es möglich sein, in Krisengebieten (z.B. nach Erdbeben) ohne langen Antransport von Baumaterial direkt vor Ort mit 3D-Druckern kleine Häuser zu drucken. Als Material dafür könnten Plastikflaschen dienen. In China wurden im vergangenen Jahr mit Riesendruckern an einem Tag zehn einstöckige Häuser gedruckt.

http://youtu.be/ivb0pj0IDjM

Aber auch in anderen Bereichen (wie in der Medizin) sind tolle Dinge möglich: So hat ein amerikanischer Familienvater für seine neunjährige Tochter eine tolle Übergangslösung bis zu einer eventuellen Transplantation gefunden. Von Geburt an hatte sie an der linken Hand unterentwickelte Finger, konnte fast nichts greifen und halten. Durch Internetrecherche kam er auf ein Schulprojekt ganz in seiner Nähe, wo eine Schulklasse mittels 3D-Drucker für seine Tochter eine Handprothese um ca. 5 (!) USD herstellen konnte.

[Quelle: Die WELT online]

Ebenfalls interessant

Das fliegende Auto

Auto, Produkte, Verkehr No Comments

Erst vor wenigen Wochen fiel in einer Diskussion der Satz: “Natürlich können Autos nicht fliegen!” Ein paar Tage später sah ich das Video vom AeroMobil 3.0 aus der Slowakei. Ja, warum eigentlich nicht? Autos können ja auch schwimmen und seit kurzem selbst fahren. Natürlich ist das fliegende Auto eher ein Spleen (es ist dafür auch ein Pilotenschein nötig), das selbst fahrende aber durchaus für einen großen Personenkreis gedacht.

www.youtube.com/watch?v=kzYb68qXpD0

Angeblich hatte schon Henry Ford vorausgesagt, dass Autos eines Tages auch fliegen könnten. Es ist dies nur ein Beispiel mehr, wofür vielen Menschen die Fantasie fehlt. Genausowenig hätten wir uns vor einigen Jahren vorstellen können, dass wir Mobiltelefone besitzen, die uns das Wetter anzeigen, unsere Mails und ob das Restaurant ums Eck heute geöffnet hat. Meist können wir damit auch schon die Speisekarte ansehen. Und in manchen Restaurants auch das Essen bereits elektronisch vorbestellen.


Ebenfalls interessant

Ein Traum der Menschheit wird wahr

Allgemein, Dienstleistungen, Elektronik, Verfahren No Comments

Menschen sollen sich in Zukunft miteinander unterhalten können, auch wenn keiner die Sprache des anderen spricht! Die Microsoft-Tochter Skype setzt mit ihrer Entwicklungsabteilung alles daran, dass dies innerhalb der nächsten Jahre Realität wird. Ersten Demo-Versuchen zwischen Englisch und Deutsch sollen solche mit Englisch und Spanisch folgen.

https://www.youtube.com/watch?v=cJIILew6l28

Wenn es auch da und dort noch ein wenig holpert, zeigt dieses Video, was heute schon möglich ist (soferne nicht anderweitig nachgeholfen wurde, was bei öffentlichen Vorführungen manchmal passieren soll). Aber wir nehmen einmal an, dass diese Übersetzungen bereits heute halbwegs funktionieren. Es können sich damit schon Personen miteinander unterhalten, die ein gutes Sprachgefühl haben und elektronische Übersetzungsfehler mit ihrem menschlichen Verstand ausbügeln.

Ebenfalls interessant

Auto folgt Briefträger

Auto, Elektronik, Produkte, Transport No Comments

Wie ein braver Packesel folgt der neue Volkswagen eT seinem Herrn, dem Briefträger. Der wandert am Gehsteig entlang und wirft Briefe ein, sein elektrisch betriebener Helfer fährt ihm einfach nach. Das Auto kann auch vom Beifahrersitz aus gesteuert werden, sodass der Fahrer nicht auf die Straße muss, d.h. immer vom Gehsteig aus- und einsteigt. Die Deutsche Post und VW haben hier gemeinsam einen Prototypen entwickelt, der genau auf die Bedürfnisse der Brief- und Paketzustellung ausgerichtet ist. Ein ausfahrbares Dach an der Hinterseite verhindert, dass es in den Wagen hineinregnet.

https://www.youtube.com/watch?v=yVwIrwyaFMg

Natürlich ist diese FollowMe-Funktion für viele andere Berufsgruppen ebenfalls interessant. Auch der geringe Wendekreis von 8,5 Metern besticht. Und dieser Lieferwagen ist umweltfreundlich!

Ebenfalls interessant

Automatisch ans Ziel

Auto, Elektronik, Produkte, Prozesse, Verkehr No Comments

Wer wird schneller die Zulassung durch die Behörden erhalten, das fahrerlose Auto oder das fahrerlose Schiff? Google hat es in einigen amerikanischen Staaten schon geschafft, ist aber kein richtiges Auto mehr. Der Ansatz von Google ist recht radikal, denn sie lassen gleich das Lenkrad und einige andere Dinge weg, die wir von einem Automobil gewohnt sind. Wenn auch Google mit seinem Fahrzeug schon seit längerer Zeit durch die Gegend tourt, so tippe ich doch eher auf Containerschiffe. Angeblich sollen diese völlig ohne Mannschaft an Bord von einem Ort zum anderen gelotst werden. D.h. eigentlich selbständig fahren bzw. alles den Computer entscheiden lassen. Erst wenn außergewöhnliche Umstände eintreten, soll ein Mensch als Lotse per Fernsteuerung die Verantwortung übernehmen.

https://www.youtube.com/watch?v=CqSDWoAhvLU

Einige Automobilhersteller fahren schon mit Versuchs-Autos durch die Lande. Trotzdem: Nach etlichen Gesprächen im Bekanntenkreis weiß ich: Die meisten haben arge Bedenken, das Lenkrad aus der Hand zu geben. Auch Autotester berichten vom mulmigen Gefühl, wenn sie tatenlos zusehen müssen, wie das Auto selbständig blinkt und anschließend ausschert, um einen LKW zu überholen. 

Ebenfalls interessant

Tanzen und auf Berge klettern trotz amputierter Beine

Elektronik, Medizin, Produkte, Sport, Verfahren No Comments

Dr. Hugh Herr aus Boston sind mit 17 Jahren bei einer Bergtour beide Füße erfroren. Trotz bester medizinischer Betreuung mussten ihm beide Beine oberhalb der Knie amputiert werden. Obwohl er gar nicht vor hatte zu studieren, hat er nach einem Weg gesucht, die Fähigkeiten seiner verlorenen Beine durch äußere Hilfsmittel zu ersetzen und ist heute Professor am weltberühmten MIT. Er verfügt dort über ein fantastisches Labor zur Erforschung der Vorgänge im menschlichen Körper im Zusammenspiel der Muskeln und Nerven bei diversen Fortbewegungen.

Sein Antrieb war, dass ihm die ersten Prothesen überhaupt nicht genügten, denn er wollte weiterhin die bisher gewohnten Sportarten betreiben. Seine Forschungen haben natürlich in erster Linie ihm selbst geholfen. Mittlerweile schätzen sich aber Kriegsveteranen und z.B. Opfer des Bostoner Bombenanschlages glücklich, ebenfalls von seinen Erkenntnissen zu profitieren.

Seine Forschungen gehen jetzt bereits weit darüber hinaus, Prothesen für Gehbehinderte zu optimieren. Er möchte ‘Gesunden’ die Möglichkeit bieten, durch technologische Unterstützung Dinge tun zu können, die sie sonst gar nicht zusammenbrächten. Seine Vision ist, dass wir in Zukunft Schuhe und Kleidung haben werden, die nirgends einengt und drückt. Die Verbindung von Nerven und Muskeln mit computergesteuertem Material, das sich außerhalb des Körpers befindet, soll das ermöglichen.

https://www.youtube.com/watch?v=TXLbV187AZU

Ebenfalls interessant

Nichts ist besser als ein gesunder Schlaf

Elektronik, Produkte 2 Comments

Und wieder hat sich ein StartUp innerhalb kurzer Zeit über 2 Millionen USD über kickstarter gesichert und rund 19.000 Unterstützer der ersten Stunde gefunden. Weil es sich mit einem der wichtigsten Themen für die Menschheit beschäftigt, nämlich dem Schlaf, der alle Batterien für den nächsten Tag wieder aufladen soll. Das aber nicht immer macht, weil wir unterschiedlichen Störungen ausgesetzt sind. Eine interessant designte Kugel (mit 3D-Printer natürlich), ein kleiner Knopf, der an den Kopfpolster geklemmt wird und eine App für iPhone oder Samsung Galaxy. Diese 3 Dinge waren während der Funding-Periode für 99 USD auf kickstarter zu haben, jetzt während der Pre-Order-Phase kostet das 129 USD direkt bei hello, dem kalifornischen Unternehmen, das dieses Produkt ab Dezember 2014 ausliefern möchte. Weltweit, anfangs nur in Englisch und mit amerikanischen Stecker, aber es kann jetzt schon auf 24h-Modus und Celsius eingestellt werden.

Im Video werden die einzelnen Funktionen beschrieben. Eine große Herausforderung war es, die verschiedenen elektronischen Überwachungsfunktionen auf kleinstem Raum unterzubringen. Auch die kickstarter-Seite war schon sehr professionell gemacht, das hat sicher beim Einsammeln der 2,4 Mio USD geholfen.

https://www.youtube.com/watch?v=6aR2Qzgtvq4

[Quelle: bizforward]

Ebenfalls interessant

Modulare Smartphones

Elektronik, TRIZ 1 Comment

Eines der 40 Prinzipien von Genrich Altshuller, um Innovationen zu generieren, ist das Prinzip Nr. 1 ‘Zerlegen’. Diesen Gedanken verfolgt auch der Niederländer Dave Hakkens mit seinem Konzept ‘Phonebloks’. Er möchte damit einen Beitrag leisten, die Menge der Millionen von nicht mehr benützten Smartphones zu verkleinern, die in vielen Haushalten dieser Erde herumliegen. Er geht von Folgendem aus:

1. Elektronische Geräte sind nicht für die Ewigkeit gebaut.

2. Alle paar Monate gibt es Verbesserungen.

3. Im Zuge der Verwendung steigt das Interesse an neuen Leistungsmerkmalen, größerer Geschwindigkeit und höherer Kapazität

4. Warum sollen tadellose Teile eines Smartphones nutzlos in Schubladen herumliegen, nur weil ein oder zwei Teile nicht mehr richtig funktionieren oder anders gewünscht werden. Wenn selbst der Laie möglichst einfach verschiedene Teile tauschen könnte…

Als er im September 2013 das untenstehende Video ins Netz stellte, erntete er innerhalb von 24 Stunden über 1 Million Klicks. Sein Konzept scheint also offensichtlich auf großes Interesse zu stoßen! Ich bin gespannt, welcher der Telefonkonzerne als erster dieses Konzept umsetzen wird, um elektronischen Müll zu vermeiden.

https://www.youtube.com/watch?v=oDAw7vW7H0c

[Quelle: bizforward]

Ebenfalls interessant

Wie ein Ingenieur sein eigenes Herz reparierte

Medizin, Verfahren No Comments

Tal Golesworthy ist Techniker in Großbritannien und sah sich vor einigen Jahren damit konfrontiert, dass seine Aorta an einer Stelle im/am Herzen brüchig wurde und Gefahr lief zu platzen. Die Ärzte rieten zu einer raschen Operation, die ungefähr so ablaufen sollte: Der Brustkorb wird geöffnet, der Patient an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen, sein eigenes Herz still gelegt, der Körper auf 18 Grad Celsius heruntergekühlt, der brüchige Teil der Aorta herausgeschnitten und durch einen künstlichen Teil ersetzt. Anschließend muss das stillgelegte Herz wieder neu eingetaktet werden, ein nicht unproblematischer Vorgang. Auch das Hochfahren auf normale Körpertemperatur ist nicht ‘ohne’. Der Patient ist danach sein Leben lang auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen, die Abstoßreaktionen des Körpers verhindern.

All das wollte Tal Golesworthy nicht. Als Mann, der sich mit der Reparatur von Boilern und Leitungen auskennt, brachte er diese Erfahrungen ein und schlug den Ärzten vor, das zu tun, was Techniker mit maroden Rohrleitungen oftmals tun: Statt sie auszutauschen werden sie von außen repariert. Zusammen mit aufgeschlossenen Herzspezialisten entwickelte er eine Manschette, mit der seine Aorta ummantelt wurde. Dies konnte in einer kurzen Operation am schlagenden Herzen erfolgen und die Manschette ist aus einem Material, das der Körper nicht abstößt. Dadurch erspart er sich dementsprechende Medikamente. Obwohl bis 2011 (das TED-Video stammt aus diesem Jahr) bereits 90 Operationen ohne Komplikationen verlaufen waren, läuft weiterhin eine große Zahl erfahrener Herzspezialisten gegen diese Lösung Sturm, weil sie gegen die herkömmliche Vorgangsweise vieler Herzchirurgen spricht. Wieder ein gutes Beispiel, wieviele Widerstände bei einer radikalen Innovation zu überwinden sind. 

https://www.ted.com/talks/tal_golesworthy_how_i_repaired_my_own_heart
[Quelle: TED-Video]

Ebenfalls interessant

« Previous Entries